Bin im Internet darüber gestolpert:
http://www.daserste.de/information/.../videos/das-geheime-leben-der-katzen-100.html
Das lief am 19.03.16 im ARD.
Ab Zeit 5:06 geht es um die Mutterkatze Lilly und Sohn Freddy. Sie bewohnen ein Haus mit Freigang und sehen trotz Verwandschaft 1. Grades den anderen lieber von weiten.
Und zum Fazit der Doku wird gesagt: "...sie (Katzen) sind Einzelgänger und brauchen keinen Spielgefährten."
Die Links lese ich noch... aber so weit ich gekommen bin werden nur persönliche Meinungen gsagt, keine wissenschaftliche Belege.
Meiner Meinung nach kann man eine domestizierte , verwilderte Katze, die sich aus irgendeiner Notwendigkeit, vielleicht auch als Schutz vor verwilderten Hunden zusammentun, nicht als eine Basis hervorholen um zu sagen, das Katzen lieber in Gesellschaft leben.
Denn wenn es so wäre würde doch auch die Europäische Wildkatze in Rudeln leben und genau das macht sie nicht.
In einen weiterführenden Link habe ich Bilder gesehen, wo man ganz klar sehen kann wie entspannt und wohl diese Katzen sich in der Gesellschaft einer oder mehreren andere/n Katze/n fühlen,
Es sind wahrlich schöne Bilder und ich erfreue mich daran und bin auch froh darüber das es diesen Katzen gut geht.
Und ja, natürlich gibt es Katzenfreundschaften, da spricht ja auch nichts dagegen.
Jedoch aufgrund dieser Bilder eine WG-Haltung als generelle Voraussetzung für ein glückliches Katzenleben zu definieren, dass sehe ich bis jetzt noch nicht.
Oder würde jemand auf die Idee kommen zu sagen das Goldhamster in Gesellschaft gehalten werden sollten, nur weil es vielleicht Bilder gibt, wo man das sehen kann, das erwachsene Tiere zusammen leben.
Wichtig, ich versuche niemanden zu überzeugen, seine Katzen sollten getrennt gahalten werden!!!!
Aber ich möchte auch nicht 2 Katzen überzeugen müssen, des es ihnen in einer katzen-WG besser geht, nur weil irgendwelche Menschen dies für sich so erkannt haben wollen.
Wenn es um mich als Mensch geht, der gerne mit anderen zusammen ist würde ich auch sagen, klar, es geht nichts über eine Katzen-WG. Denn als Mensch kann ich einer Katze nie diese Art der zärtlichkeit geben wie eine Katze der anderen auch werde ich sie nicht voller Wonne ablecken. Da ist eine andere Katze auf jedenfall der bessere Part. Und wenn die Katze mal alleine zuhause ist, ist zum Zeitvertreib eine andere Katze auch gut um sich gegenseitig das Plüschmäuschen oder so zuzuschmeißen.
Aber nur weil mein menschliches Empfinden so aufgestellt ist, heißt das noch lange nicht, das es bei der Katze auch so ist. Meiner Meinung nach ist es nicht richtig menschliche Bedürfnisse 1:1 auf die Katze zu übertragen.
Aus diesem Grund will ich es genau wissen