Wie aus meinem anderen Thread bekannt, wird im Mai ein Birmakater (ehemaliger Zuchtkater, der jetzt mit drei Jahren "in Rente geht") bei mir einziehen.
Ich habe den Süßen sehr sorgfältig ausgewählt, mich vorher ausführlich eingelesen und mir in Foren sowie bei der Tierverhaltensmedizinerin Sabine Schroll Rat geholt, und ich hoffe, dass der Kater gut zu meiner vorhandenen Kätzin passen wird.
Im Januar konnte ich ihn schon kennenlernen und sehen, wie er mit den Kätzinnen, mit denen er zusammenlebt, umgeht, und seine entspannte und liebe Art haben mich sehr beeindruckt, er hat so gar nichts "Rüpeliges" an sich. Seine Kätzinnen suchen den Kontakt zu ihm, fordern ihn zum Putzen und zum Spielen auf, und er ist sehr geduldig und freundlich, hat z.B. überhaupt nicht genervt reagiert, als eine junge Katze auf seinen Rücken hüpfte, sondern schleckte ihr kurz übers Ohr und schlenderte dann weiter zum Futternapf, weil Fressen in dem Moment wohl einfach Priorität hatte.
Ich bin nicht sicher, ob ich seinen Namen ändern werde (immerhin hat er 3 Jahre mit seinem bisherigen Namen gelebt), aber wenn doch, würde ich ihn gern Aubrey oder Oberon nennen, "edler König des Kleinen Volkes"... zumal er so süß mit seinem "kleinen Volk"/seiner Katzenfamilie umgeht.
Der Kater ist Mitte April kastriert worden, Mitte bis Ende Mai könnte ich ihn abholen.
Ich habe schon fast alles vorbereitet, eine Gittertür gekauft, sein Lieblingsfutter besorgt, ein neues MemoryFoam-Bettchen und eine Kuschelhöhle gekauft (das alte MemoryFoam-Bettchen wird von meinen Katzen sehr geliebt und löst sich langsam auf, zudem möchte ich, dass er Schlafplätze hat, die nicht nach Indigo riechen), die Fummelbretter usw. meiner verstorbenen Miez Snow gewaschen (Indi interessiert sich nicht dafür, deshalb wird der Kater die Sachen bekommen)...
Ich werde anfangs separieren und Decken usw. austauschen, damit sich die Katzen "olfaktorisch kennenlernen" und an den Geruch des jeweils Anderen gewöhnen können, dann die Gittertür anbringen und dann, wenn sich alles friedlich verhält, beide zusammenlassen.
Eigentlich hatte ich vor, den Kater am 14.5.17 abzuholen. Leider ist es so, dass die Freundin, die mitkommen wollte und die ein Auto hat (ich habe keines und auch sonst niemand in meinem Freundeskreis), an diesem Tag doch nicht mitkommen kann. Zudem hat Indi am 17.5.17 einen Termin zum Scheren, da sie Filzknoten am Bauch hat, die ich nicht wegbekommen habe. Und ich würde Indi ungern mitten in einer Zusammenführung den Stress des Scherens zumuten...
Natürlich könnte ich den Kater auch am 13. oder 14.5.17 mit Zug und Taxi abholen, aber ich denke, dass das sehr stressig für ihn wäre, und möchte ihm das ungern zumuten. Zudem Indis Termin zum Scheren... (der war früher geplant, aber ich Depp habe es völlig vergessen). Dass ihn die Züchterin bringt, ist leider aus verschiedenen Gründen, die ich auch verstehe, keine Option...
Oh Mann, ich mache mir schon wieder viel zu viele Gedanken und bin natürlich auch ein winziges bißchen enttäuscht, dass ich jetzt eine Woche länger warten muss, aber ich möchte das alles so optimal wie möglich machen, um die Chance, dass die Katzen wirklich "Freunde" werden, zu erhöhen.
Ach...
Auf jeden Fall freue ich mich schon riesig.
Wer hibbelt mit?