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Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung

Diskutiere Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung im Kastration und Sterilisation Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Dem schließe ich mich an. Ich lese aus dem Text der Dame nicht, dass ihr als Maine Coon Züchterin Tiere bei der Frühkastration gestorben sind...
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #21
Es gibt Studien, die aufzeigen, dass eine Kastration vor Eintritt der Geschlechstreife keine negativen Auswirkungen hat und dass das OP-Risiko identisch ist.

Wo sind die Studien, die Nachteile darlegen? Nirgends, gibt es nicht.

Das Zitat im Eingangsbeitrag ist eine simple Behauptung , die nicht belegt wird. Kann stimmen, kann komplett gelogen sein.
Ein wenig genauer betrachtet ist das für mich eine plumpe Meinungsbeeinflussung, da mit Phantasiefakten eine Stimmung gegen die Frühkastration aufgebaut und die Züchterin/Orgatante nur ihr bisheriges Vorgehen verteidigt.

Dem schließe ich mich an.
Ich lese aus dem Text der Dame nicht, dass ihr als Maine Coon Züchterin Tiere bei der Frühkastration gestorben sind.
Es sind alles eher Hörensagenaussagen, deren Hintergrund ich nicht kenne.

Bei sauier kenne ich zumindest einen Teil ihrer Quellen und weiß, dass ihre Recherchen korrekt sind.

Sowie auch die Tatsache, dass ohne eine Obduktion die wirkliche Todesursache nicht festgestellt werden kann.

Außerdem frage ich mich auch, ob all diese Tierärzte - wie es heute üblich ist - bei den kleinen Kätzinnen Inhalationsnarkosen vorgenommen haben oder bei der Injektionsnarkose etwa das Narkosemittel überdosiert haben.
Die Fähigkeit des Tierarztes ist für eine gelungene Kastration nicht unerheblich.

Meine Katzen sind alle mit etwa 4 Monaten (mehr oder weniger) kastriert und ich kann nur sagen, der Tierarzt und der Unterschied von ein paar Wochen macht viel aus, wie es einer Katze nach der OP geht.
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #22
Davon lese ich jetzt aber auch nichts.

Oh, sorry. Ich seh grad, den Teil hab ich tatsächlich nicht mitkopiert. Das sagte sie auch noch.

Aber gut, ich wollte es nur teilen. Ich fand und finde es nach wie vor berechtigt und okay, solange man wirklich gewährleistet, dass keine Schwangerschaften passieren können. Also kein Freigang und natürlich - so viel logisches Denken dachte ich sei klar - keine gemischtgeschlechtliche Paare von jungen Kitten.

Außerdem frage ich mich auch, ob all diese Tierärzte - wie es heute üblich ist - bei den kleinen Kätzinnen Inhalationsnarkosen vorgenommen haben oder bei der Injektionsnarkose etwa das Narkosemittel überdosiert haben.
Die Fähigkeit des Tierarztes ist für eine gelungene Kastration nicht unerheblich.

Und genau das sagte ich wiederum. Viele Ärzte haben von sowas keine Ahnung weil sie es damals im Studium so nie gelernt haben. Bis man sich nicht drauf verlassen kann, dass es Ärzte so schon beigebracht bekommen haben oder der Arzt recht jung ist oder durch Fortbildungen weiter spezialisiert ist es ein Risiko.
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #23
[...] Ich fand und finde es nach wie vor berechtigt und okay, solange man wirklich gewährleistet, dass keine Schwangerschaften passieren können. [...]
Und genau das können viele eben nicht - hast du mal gezählt, wie oft hier Leute kommen mit "war nicht kastriert, weil Wohnungskatze, ist nur einmal kurz entwischt, ist jetzt trächtig"?

[...] Also kein Freigang und natürlich - so viel logisches Denken dachte ich sei klar - keine gemischtgeschlechtliche Paare von jungen Kitten. [...]
Tja, auch da kann ich dir aus leidvoller Forenerfahrung sagen, Logik und Katzenhaltung gehen nicht immer einher...

[...] Und genau das sagte ich wiederum. Viele Ärzte haben von sowas keine Ahnung weil sie es damals im Studium so nie gelernt haben. [...]
Also, nur mal so am Rande, die Ärzte, die ich kenne und die so zwischen 40 und 60 sind, wissen ALLE, was eine Inhalationsnarkose ist und bieten diese auch in ihren Praxen an. Es ist ja nicht so, dass die alle in der Steinzeit leben und die ersten Wirkungen damit wurden schon in den 1820er (!) Jahren erforscht, ich bezweifle also, dass das alles sooo neu ist in der tiermedizinischen Ausbildung, aber ich werde mal nachfragen.

[...] Bis man sich nicht drauf verlassen kann, dass es Ärzte so schon beigebracht bekommen haben oder der Arzt recht jung ist oder durch Fortbildungen weiter spezialisiert ist es ein Risiko.
Sei mir nicht böse, aber bei welchen Tierärzten warst du denn bislang?! Ich kenne sicher weit über ein Dutzend (auch früher durch die Wellis und Ratten, die ja nun auch SEHR klein und besonders in der Handhabung waren, was z.B. OPs angeht) und ALLEN waren Inhalationsnarkosen bekannt, schon vor 10-12 Jahren... Ja, die waren damals noch etwas teurer, aber gemacht wurden die auch schon
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #24
Ich hab auch kein Problem damit, Katzen jung kastrieren zu lassen. Hannibal war keine vier Monate alt, als er anfing Luzi besteigen, also wurden beide mit 14/15 Wochen kastriert. Die Zwerge waren auch ca 16 Wochen alt als sie Kastriert wurden.

Keiner hat davon einen Schaden getragen, alle haben sich normal entwickelt.

Und zum Tierartz. Wir sind hier auf´m Land und unsere Tierärztin ist geschätzt mindestens 60 Jahre alt und Praktiziert seit über 20 Jahren auf´m Land. Ihre Voraussetzung für eine Kastration ist, dass Katz fit ist und ein Gewicht von mindestens 2,5 kg hat. Sie bildet sich fort und ich glaube nicht dass es ein so großer Unterschied ist ob eine Katze 16, 20 oder 24 Wochen alt ist.
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #25
Meine Freundin hat es nachgeschlagen, seit den 1960/70er Jahren wird diese Form der Narkose in der Tiermedizin verwendet.
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #26
Außerdem frage ich mich auch, ob all diese Tierärzte - wie es heute üblich ist - bei den kleinen Kätzinnen Inhalationsnarkosen vorgenommen haben oder bei der Injektionsnarkose etwa das Narkosemittel überdosiert haben.
Die Fähigkeit des Tierarztes ist für eine gelungene Kastration nicht unerheblich.

Ich dachte eher an die Tierärzte, die in Bulgarien im Tierschutz arbeiten.
Und soweit ich weiß, geben auch nicht alle Tierärzte in Deutschland bei einer Kastration eine Inhalationsnarkose.
Milka hatte jedenfalls keine. (Ich wusste damals noch nichts davon.)
Und bei Katern sagen viele Ärzte, da man am Anfang der Inhalationsnarkose eine kurze Injektionsnarkose gibt und die Kastration nur etwa 10 Minuten dauert, lohnt sich die Inahaltionsnarkose nicht.


Ach und ich habe gestern mit der Züchterin von Imano gesprochen. Sie hat immer früh kastrieren lassen und die kleinen Babies haben das immer super verkraftet. Besser als die Großen. Ihr ist nicht ein Kitten gestorben.
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #27
Die von Sylvia genannten Beispiele waren nicht nur aus Bulgarien. Aber dann wird es vermutlich an der Narkoseart gelegen haben.
Find ich jetzt aber im Rahmen dieser Diskussion und Infos schon wichtig zu wissen für all jene, die ihre Kitten früh kastrieren lassen möchten, dass man da besonders drauf achtet und das mit dem Tierarzt abklärt, dass auch wirklich Inhalationsnarkose gemacht wird.
Also doch nicht sooo verkehrt, dass ich das gepostet hab, oder? ;-)

Aber Fakt bleibt eben, dass Tierheime meist Kitten unkastriert vermitteln. Und dann obliegt es dem neuen Besitzer, diese Entscheidung zu treffen. Für Leute wie uns, die nicht gemischtgeschlechtliche Kitten ohne das Bewusstsein um mögliche Frühschwangerschaften halten würden und unkastrierte Katzen nicht in den Freigang entlassen würden, ist es dann meiner Meinung nach immer noch nicht zwingend medizinisch notwendig, vor dem 7. Monat kastrieren zu lassen.

Wenn Züchter das allerdings machen und ihre Kitten nur kastriert abgeben, find ich es natürlich auch legitim. Man möchte ja Vermehren vermeiden.
 
  • Frühe Kastration - eine kritische Gegenmeinung Beitrag #28
Die von Sylvia genannten Beispiele waren nicht nur aus Bulgarien. Aber dann wird es vermutlich an der Narkoseart gelegen haben.
Find ich jetzt aber im Rahmen dieser Diskussion und Infos schon wichtig zu wissen für all jene, die ihre Kitten früh kastrieren lassen möchten, dass man da besonders drauf achtet und das mit dem Tierarzt abklärt, dass auch wirklich Inhalationsnarkose gemacht wird.
Also doch nicht sooo verkehrt, dass ich das gepostet hab, oder? ;-)

Es wird immer wieder passieren, dass es zu Sterbefällen kommt, egal welche Narkose.... wichtig wäre es eher herauszufinden warum! Das kostet aber auch zusätzlich Geld.

Aber Fakt bleibt eben, dass Tierheime meist Kitten unkastriert vermitteln. Und dann obliegt es dem neuen Besitzer, diese Entscheidung zu treffen.

Hast du dafür Zahlen, Fakten dazu..... ich kenne z. B. kenne keines! Wäre ja mal interessant diese alle anzuschreiben und nachzufragen.


Für Leute wie uns, die nicht gemischtgeschlechtliche Kitten ohne das Bewusstsein um mögliche Frühschwangerschaften halten würden und unkastrierte Katzen nicht in den Freigang entlassen würden, ist es dann meiner Meinung nach immer noch nicht zwingend medizinisch notwendig, vor dem 7. Monat kastrieren zu lassen.

Wieviel Tiere sind schon während der Geschlechtsreife ausgebüxt , die einfach dem Fortpflanzungstrieb nachgehen müssen. Wieviel Tiere markieren den menschlichen Wohnbereich, alles Sachen die reduziert werden können durch eine Frühkastration.

Dann gehöre ich nicht zu dem uns dazu Ich kastriere ab der 8 Woche meine wilden Kitten und unterstütze nur Vereine die kein Tier unkastriert abgeben. Für mich handelt kein Züchter verantwortungsvoll, wenn er seine Würfe nicht kastriert verkauft. Es sei das Jungtier wird zur Zucht eingesetzt.



lg
Verena
 
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