Also, wenn du deine Artikel selber gelesen hast, wurdest du doch komplett widerlegt :shock:. Der erste sagt, dass Kitten zusammen spielen (genau das, was wir auch sagen und es SEIN KANN, dass sie sich später aus dem Weg gehen wollen (aber das könnten sie bei euch ja auch, wenn es wirklich so wäre), zudem ist dieser Artikel, im Gegensatz zu allem, was du von uns geboten bekommen hast, völlig unwissenschaftlich und einfach eine Aussage irgendeiner Person, ohne Belege oder Grundlage.
Ich könnte heute auch einen Artikel schreiben und in die Zeitung setzen lassen, dass ich - von Natur aus -
grüne Katzen gesehen hätte - wer will das nachprüfen ohne Beweise? Was soll eine solche Aussage wert sein, wenn es nicht EIN Beleg für diese gibt?
Unsere Links habe ALLE entsprechende Studien ausgewertet, zum Teil von Verhaltensforschern, zum Teil von anderen wissenschaftlichen Experten - was wird dann wohl also logischerweise eher zutreffen?
Der zweite Artikel spricht ebenfalls gegen deine These
[...] Hinzu kommen Erfahrungen der Welpen- und Jugendzeit, die eine Katze fit machen im Umgang mit Artgenossen. Haben Katzen von Anfang an ununterbrochen Kontakt miteinander, kommen sie in der Regel auch gut zusammen aus. [...]
Die Tiere, die als ggf. ihr Revier verteidigende Tiere beschrieben werden, sind wildlebende (also potente) Tiere oder solche, die - wie wir das beschrieben haben - zum Einzelgängertum gezwungen wurden, weil sie "Kätzisch" verlernt haben:
[...]Wenn Sie sich vor einigen Jahren eine einzelne Katze ins Haus geholt haben und ihr nun Beschäftigung durch eine weitere Katze bieten wollen, kann das manchmal eine gute Idee sein. In den meisten Fällen werden Sie jedoch damit für eine Katastrophe sorgen und ihre sanfte Schmusekatze nicht mehr wiedererkennen. Sie wird hochgradig aggressiv und/oder versteckt sich in der hintersten Ecke. Sie sollten daher immer versuchen eine Probeübernahme zu arrangieren. Im Zweifelsfalle muss die neue Katze wieder aus dem Haus. [...]
Hier wird von ÄLTEREN Tieren, die jahrelang alleine in einer Wohnung - ohne Kontat zu Artgenossen - gelebt haben, gesprochen.
Und der dritte Artikel sagt ja nun SEHR deutlich, dass Katzen Einzeljäger, aber keine Einzelgänger sind:
[...] Auch heute besteht für Katen keine Notwendigkeit zum Einzelgängertum, wenn es nur ausreichend zu fressen gibt. [...] Aber alles in allem besitzt die Katze doch sehr viele Eigenschaften und Verhaltensweisen eines grundlegend sozialen Tieres. [...] Es gibt keine Untersuchungen dazu, wie lange Jungkatzen in ihrer Familie leben müssten, damit sie die Feinheiten der Katzensprache und verschiedene Möglichkeiten der Konfliktlösung - mit einem Wort soziale Kompetenz - gelernt haben. Eines ist jedoch ganz sicher: Die üblichen acht oder besser noch zwölf Wochen, nach denen Katzenkinder aus ihrer Ursprungsfamilie in ihr neues Heim umzieht, sind nicht genug. Sehr wahrscheinlich brauchen Jungkatzen 16 oder 20 Wochen, um den Katzen-Knigge einigermaßen gut zu beherrschen. Manche Ausdrucksweisen sind bis zu einem gewissen Grad angeboren und es gibt Naturtalente unter den Katzen, aber die Feinheiten der Kommunikation müssen erlernt werden. [...]
Das ist genau das, was wir hier gesagt haben: Deine Katze ist bei weitem noch nicht sozialisiert und kommunikativ völlig unausgebildet - das würde sie aber mit Hilfe eines zweiten Kittens, das das gelernt hat, ausbilden. Und auch das Letzte, was man noch lesen kann, sollte dich stutzig machen.
Daher: Alles in allem sollte es klar sein, warum du definitiv ein zweites KITTEN (wir reden nicht von dem wahllosen Zusammensetzen erwachsener Tiere, da ist eine Zusammenführung tatsächlich schwieriger und muss sehr gut geplant und vorbereitet werden) zum Wohl der Katze, die VIEL ZU FRÜH von einem Vermehrer vom Muttertier weggerissen wurde, holen solltest.