Da ich das Gefühl habe, dass hier nur herumgenörgelt wird ohne auch nur den Versuch zu machen, auch eine andere Seite zu verstehen, oder einfach zuzulassen. Weil es ja nur eine seligmachende Wahrheit gibt, nämlich eure!
Hier hat niemand rumgenörgelt (schade, dass es bei Dir so angekommen ist), sondern alle haben versucht, Dir klarzumachen, dass Einzelhaltung für Kitten einfach nicht geht.
Leider siehst Du nur Deine eigene seligmachende Weisheit.
Sehr, sehr schade, dass Du überhaupt nicht die Bedürfnisse von Leopold berücksichtigst.
Ach ja, ich habe bei meinem allerersten Kater (den mein Hund im Gebüsch aufgestöbert hatte - und ich null Ahnung von Katzen!) übrigens genau denselben Fehler gemacht wie Du. Beziehungsweise, ich habe gedacht, das Katerle wäre "allein" sehr glücklich. Schließlich war ich zu der Zeit Hausfrau und den ganzen Tag daheim. Außerdem hatte er ja den Hund als Gesellschaft. Dazu noch sagte mein damaliger Tierarzt auch noch, dass Katzen Einzelgänger seien (das ist jetzt über 30 Jahre her). Also habe ich einfach nicht gesehen, dass dem Kerlchen etwas fehlte.
Erst als er so nach und nach kätzische Gesellschaft bekam, habe ich bemerkt, wie sehr er aufblühte, weil endlich jemand seine Sprache sprach...Er hat gekuschelt, Öhrchen ausgeschleckt, am Popo geschnüffelt, und er hat Jagen und Fangen mit den Artgenossen gespielt. Sprich: er hat sich endlich wie eine Katze benommen und nicht nur mich immer in die Finger gebissen...
Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Bitte denk doch nochmal über einen Kumpel für Leopold nach. Er wäre bestimmt sehr glücklich.