Hallo,
habe eine schlaflose Nacht hinter mir.
Heute Nacht (ca. Mitternacht) klingelte es an meiner Tür. Ich dachte, mein Sohn hat den Schlüssel vergessen und machte auf. Vor der Tür lag ein Karton mit Katzenbabys. Eindeutig Frühchen und in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Vier waren Tod. Darunter zwei mit wenig Fell und etwas größer als die anderen. Eines war sehr unterentwickelt, sah schlimm aus. Zwei waren/sind ohne Fell.
Das ohne Fell lebt. Es fiebt und trinkt auch etwas aus dem Fläschchen, dass ich mal gekauft hatte. War heute morgen gleich beim Tierarzt und er meinte, dass ich mich nicht weiter bemühen sollte, es wird sowieso sterben, aber ich könne es auch versuchen. Ich solle ihm stündlich Katzenaufzuchtmilch geben und danach das Bäuchchen massieren. Mehr könne man nicht tun. Ich legte es in einen Karton und Luna hat sich sofort dazu gelegt. Ich dachte erst, sie würde es todbeißen und beobachtete die Situation. Aber nein, sie leckte es, massierte somit das Bäuchlein und legte sich zur Seite, als ob sie es füttern wollte. Kann es passieren, dass aus Mutterinstinkt sie anfängt, Milch zu produzieren? Das ist nicht möglich, oder?
Heute Nacht bin ich für drei Stunden eingeschlafen, weil die Tage vorher schon viel Stress bedeuteten. (Sohn Magen-Darm-Infekt, ich selbst Fieber).
Luna kümmert sich so toll um das Kleine. Aber es ist so winzig, zeigt aber Lebenswille. Es macht bei der Fütterung immer das Mündchen auf und sucht die Flasche.
Leider geht die Waage nicht, ich bekomme die Batterien nicht rein. Muss warten, bis jemand wach ist und dann das Kleine wiegen (sofern es da noch lebt).
Was kann ich noch machen? Hat es überhaupt eine Chance, obwohl es trinkt und Luna massiert und versucht, es warm zu halten?
Wie kann ein Mensch so krank sein, und so kleine, hilflose Wesen aussetzen. :evil:
Hier hat mal jemand geschrieben, dass ihr Tierarzt ähnlich reagiert hat und es eines geschafft hat. Mit einem Startgewicht von 50 Gramm. Bin gespannt, wie viel unser Findling wiegt und mache mir Sogen um das Kleine.