So, war heute beim
Tierarzt; ohne Kater.
Katermann bekam am Freitag, als ich mit ihm zur Kontrolle war, Zylexis gespritzt. Die Idee war wohl nicht so gut. Genau die Spritze hat ihn wohl ziemlich umgehauen und für den Einbruch gesorgt.
Der Doc, mit dem ich sprach, ist der Praxisinhaber; ich kenne ihn schon lange. Er hat die Spritze nicht gegeben, es war seine angestellte TÄ. Katermann soll weiter Meloxidyl bekommen und ich bekam Lysimun mit.
Auch davon soll ich ihm täglich etwas geben.
Ein schöner Traum.

Heute fraß er 10 Stücke
Trockenfutter und ca 20g Naßfutter...
Seit dieser verdammten Spritze ist genau der Fall eingetreten, den ich unter allen Umständen vermeiden wollte:
Der Kater frißt nicht.
Er war schon immer sehr mäkelig, hat definitiv kein Gramm zuviel auf den Rippen, eher umgekehrt.
Fressen war nie wichtig für ihn, eher Nebensache.
Direkt nach der OP bekam er reichlich Schmerzmittel von mir. Ich wollte unbedingt verhindern, daß er das Fressen einstellt und in eine Verweigerungsspirale gerät. Es klappte ja auch.
Heute ging gar nichts.
Laut dem Doc muß sich bis Mittwoch, spätestens Donnerstag eine deutliche Besserung einstellen, sonst soll ich wieder kommen. Ich persönlich sehe eher schwarz und fange an, ein Stück am Rad zu drehen.
Die Situation hatte ich mit einer Katze schon mal, sie hat es nicht überlebt.
Ich frage mich inzwischen, ob die Zahn-OP eine gute Idee war. Katermann hatte vorher mehr Lebensfreude und Schmerzmittel hätte ich ihm auch geben können.
Ich fühle mich sehr angespannt.