Eine der einfachsten Maßnahmen wäre es, das quirlige Brüderchen nachts auszuquartieren, damit es den kleinen Patienten nicht zu Unfug anstiften kann. Wenn du selber im Wohnzimmer schläfst, was ich in dem Fall sehr gut finde, dann ist ja dein Platz im Schlafzimmer frei:mrgreen:
Also pack den kleinen Racker mitsamt seinen Spielsachen in dein Bett und lass ihn dort rumtoben. Er wird auf kurze Distanz gewiss keinen seelischen Schaden erleiden, wenn er mal für eine Weile nachts alleine rumwuseln muss. KaKlo und Futter bitte nicht vergessen!
Wenn dein kleiner Bruchpilot nachts nicht mehr angemacht wird und sich an deinem Schlaf orientiert, wird es leichter, weil er sich entspannt erholen kann.
Ich würde die beiden täglich unter Aufsicht für eine Weile zusammen lassen, damit die soziale Bindung nicht gestört wird, aber dann auch konsequent nachts trennen, damit der kleine Käfigkater seine dringend benötigte Ruhe hat. Langeweile und Rumgemaule sind nicht so schlimm, es geht ja nur um ein paar Wochen.
Den Käfig abdecken kann ich nicht empfehlen. Das kommt einer zusätzlichen Isolation gleich und bedeutet mehr Stress als überhaupt nötig. Für die Zeit im Käfigknast kann ich nur raten, eine subtile Balance zwischen Anregung (Spiel und Vergnügen) und maximalen Ruhezeiten einzuhalten. Wie diese Balance aussieht, bestimmt letztlich das Katzentier selber oder eben ein sensibles Dosentier, das weiß, was notwendig ist.