Hallo liebe Forengemeinschaft!
Nach langem Ringen habe ich mich nun doch getraut, mich hier anzumelden und um Hilfe zu suchen.
Kurz zu mir (oder uns): Wir (mein Mann und ich) haben zwei Bengal-Katzen. Sie waren unser Hochzeitsgeschenk an uns und ein jahrelanger Traum. Ich stamme selber aus einer Züchterfamilie (meine Eltern haben vor nunmehr fast 40 Jahren Siamkatzen (heute Thai) gezüchtet), habe mein Lebenlang Katzen gehabt (von der Zeit des Studiums mal abgesehen).
Unsere zwei sind jetzt knapp 3 Jahre alt, Geschwister und stammen aus einer Zucht in Sachsen.
Zum Problem: Die eine - Knoddel (ja, ein komischer Name und NICHT der Zuchtname :mrgreen

hat anscheinend ein arges Problem mit dem Fressen. Sie frisst (nahezu) bis zum Erbrechen. Ich habe es bei keiner Katze bisher erlebt, dass sie fressen muss, bis die Schüssel leer ist.
Inzwischen bekommt sie auf's Gramm abgewogenes Futter (seit ca. 3/4 Jahr). Bei einer Futtermenge von 230 Gramm/Tag nimmt sie weder zu noch ab - für mich damit die Futtermenge, die sie zum "Erhalt" braucht. Da die Menge volumenmäßig bei weitem nicht ausreicht, wird das Futter mit Wasser, Futtercellulose und pürierten Möhren auf das 3-4fache Volumen gebracht. Das reicht so halbwegs aus, damit sie "satt" ist.
Ja, wir waren (mehrfach) beim
Tierarzt, deswegen die Futtercellulose, um die Chance einer Gewichtsreduktion zu haben, da sie vor gut einem Jahr einfach schon zu dick war (an spielen war kaum noch zu denken, sie wog gute 6 Kilo - ok, die andere wiegt knapp 6, aber sie sind sehr groß...). Gewichtsreduktion hat gut geklappt, aber der permanente Hunger ist noch da. Zeigt sich darin, dass sie vor (verschlossener) Küchentür steht und stundenlang jault, was einem echt megamäßig auf die Nerven geht :-(
Trockenfutter bekommen sie selten, wenn ich Zeit und beide Lust haben, 10-12 Körner am Tag beim Klickertraining. Ansonsten fütter ich Mac's, Carny und Bozita - also Futter ohne Getreide. Ab und an gibt es mal ein wenig Hühnerbrust, Rind oder Fisch.
Meine Frage: Was kann ich tun, damit die Katze merkt, dass sie nicht verhungert? Woher kann es gekommen sein? Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen und Tipps?
Ich weiß, viel Text.... Ich hoffe, es hat jemand Lust und Nerv zum Lesen.
Falls Fragen sind, versuche ich sie gerne bestmöglich zu beantworten.
Liebe Grüße
biene