Hallo,
Ich update euch mal, denn es hat sich wahnsinnig viel getan.
Leider kaum was positives. :‘(
Samys Verhalten normalisierte sich langsam aber stetig. Allerdings viel fressen wie früher wollte er noch immer nicht. Alles sah aus als würde es bergauf gehen.
Plötzlich kränkelte aber seine Gefährtin. Samy saß auf einmal nur im Katzenklo und vermied es in ihrer Nähe zu sein. Allerdings kam er trotzdem hin und wieder zum kuscheln. Seine Freundin allerdings wurde immer schwächer und wir ratloser. Also auch mit ihr zur Tierklinik.
Sie bekam eine Infusion gegen den Flüssigkeitsmangel und Antibiotika gegen die Erkältung. Aber all das brachte nichts. Nun gut, lange Rede, kurzer Sinn. Sie war seeehr alt und irgendwann muss jeder einmal über die Regenbogenbrücke gehen.
Nachdem wir sie gehen lassen mussten, änderte sich Samys Verhalten sehr schnell und drastisch.
Er sitzt nur noch unter dem Sofa, was wir auch immer tun, er kommt nicht vor. Nur wenn er einen Bärenhunger hat oder die Natur ruft. Ansonsten sitzt er unter der Couch. Wenn wir ihn vorholen und ihn auf unseren Schoß setzen, dann bleibt er auch, aber nun ja, auch wir müssen mal aufstehen. Dann springt er auf und rennt sofort wieder unter Couch.
Nun wissen wir aber nicht, woran das genau liegt.
Denn wegen ständiges lecken und massiven Kratzens waren wir noch mal beim HTA. Dieser tastete noch mal alles ab (also normale Untersuchung) und stellte immer noch den Tumor fest, obwohl die Klinik sagte, da wäre nichts. Also auch beim HTA nochmal Ultraschall und Röntgen, wo ich sogar dabei sein durfte. Und er hat mir gezeigt was er da ertastet hatte.
Er hat also wirklich einen Tumor und man kann ihn nicht operieren.
Liegt sein Verhalten nun an dem Tumor oder an den Verlust seiner Freundin?
Wir sind total ratlos, denn wir wollen ihn ja noch eine Weile betutteln und das er sich wohlfühlt. Unter der Couch kann es doch nicht so toll sein, so ganz allein darunter ohne sozialen Kontakt.
Habt ihr vielleicht eine Idee?
Viele Grüße