Hallo zusammen,
unsere Nelly hatte Glück im Unglück: Sie wurde vor ca. 6 Wochen angefahren und hatte beidseitig ihr Becken gebrochen. Sie wurde dann operiert, bekam auf einer Seite eine Platte eingesetzt, die andere Seite war etwas weniger verletzt und konnte so zusammenwachsen.
Wir mussten sie dann vier Wochen in einem Laufstall halten, da sie sich nicht viel bewegen durfte. Seit zwei Wochen darf sie wieder im Haus rumlaufen. Die Wunde ist super verheilt und sie läuft auch wieder normal. Springen bereitet ihr noch Probleme, sie kommt zwar überall hoch, aber auch nur weil sie sich festkrallt und dann hochzieht.
So weit ganz gut, aber: Seit einigen Tagen leckt sie sich an den betroffenen Hinterbeinen sowie an einer Pobacke so sehr, dass das Fell weg ist und sie fast blutig, zumindest sehr rot dort ist.
Ein Anruf bei unserem Tierarzt ergab: Es ist unwahrscheinlich, dass hier Allergien, Milben, etc. schuld sind, sie hat aber vielleicht noch taube Stellen oder ein Kribbeln, das stört.
Wir sollen ihr wieder ihren Trichter umlegen, damit sie sich nicht kratzen kann.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Wie lange kann sowas andauern? Der Trichter ist natürlich ganz furchtbar für Nelly (und für sämtliche Gegenstände in der Wohnung ;-) ) Ich habe etwas Angst, dass das jetzt so bleibt und sie sich nun für immer kratzen muss.