Streunerkater kastrieren- und dann?

Diskutiere Streunerkater kastrieren- und dann? im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus im Dachgeschoss. Schon letzten Sommer berichtete mir die Nachbarin aus der Einliegerwohnung unten von einem...
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #1
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Gast26540

Gast
Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus im Dachgeschoss. Schon letzten Sommer berichtete mir die Nachbarin aus der Einliegerwohnung unten von einem Streunerkater. Sie hat zwei Freigängerkatzen und dieser Kater besuchte regelmäßig ihre Terasse und markierte dort die Balkonmöbel und die Pflanzenkübel. Damals erklärte sie mir, sie habe vor, sich mit dem Tierschutzverein in Verbindung setzen um ihn in den nächsten Tagen kastrieren zu lassen. Ich bot ihr meine Hilfe an, aber die wurde abgelehnt.

Vor einigen Tagen habe ich von ihr erfahren, dass der Streunerkater einige Zeit verschwunden war. Doch seit Monaten taucht er wieder fast jeden Abend vor ihrer Wohnung auf, markiert und schreit auch teilweise sehr laut. Um ihn zu vertreiben haben sie eine Wasserpistole gekauft aber die Maßnahme fruchtet nicht.

Kastriert sei der Kater nie geworden, weil der Tierschutzverein ihr zwar eine Falle angeboten habe, aber verlange, dass sie diese selbst im Tierheim abhole und das sei alles viel zu umständlich, auch zum Tierarzt würde ihn ihr niemand fahren.

Gesehen habe ich den Kater selbst noch nie weil ich von meiner Wohnung aus nicht direkt zu der Gartenseite schauen kann in welche die Einliegerwohnung ausgerichtet ist.

Auf der gegenüberliegenden Hausseite ist unser gemeinsamer Eingangsbereich. Davor ein abgegrenzter Platz für die Mülltonnen und daneben die Garagen. Eine davon ist meine.
Die Rückwand ist mit einem kleinen Fenster ausgestattet. Hinter den Garagen liegt der Garten aber der beginnt weitaus tiefer, das heißt, das Fenster liegt auf ca. 4m Höhe.

Die Falle ist da, ab Mitte nächster Woche wird sie scharf gestellt und dann klappt es hoffentlich mit dem Fangen und Kastrieren.

Und da beginnt mein Gedankenspiel:
Eigentlich bin ich auch bereit, mehr für den Kater zu tun. Ihn bei mir in der Wohnung zu halten ist für mich aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen. Aber gerne würde ich ihm in meiner Garage ein sicheres Plätzchen zum Fressen und Ausruhen anbieten.
Nur weiß ich nicht, wie ich das bewerkstelligen soll? Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich eine Katzenklappe in mein Garagentor reinsägen darf. Bliebe also noch das Fenster. Da könnte ich vom Glaser evtl. eine Scheibe gegen Plexiglas mit Klappe austauschen. Und dahinter eine (sehr steile) Katzentreppe in den Garten aufstellen?
Doch wie könnte ich dem Kater überhaupt begreiflich machen, dass die Garage "seine" ist? Ich weiß keine Möglichkeit, wie ich ihn darin überhaupt festhalten könnte. Der ist schneller zum Tor raus als ich.

Die zweite Möglichkeit, ihm einfach ein isoliertes Schutzhaus am Haus anzubieten habe ich bereits verworfen, der Bereich um das Haus ist für alle Mieter und es hätten wohl die wenigsten Verständnis für so eine Aktion. Noch geringer wäre das Verständnis wenn es um einen Futterplatz am Haus ginge und ich würde dann wohl auch jede Menge Freigänger mitfüttern, davon gibt es hier nämlich viele. Gegenüber liegt ein Bauernhof, die Katzen von dort werden auch draussen gefüttert und ich vermute, an dieser und ähnlichen Futterquellen bedient sich der Streuner bisher auch.

Er schlägt sich durch, weiß wahrscheinlich gut, wo er Futter und Unterschlupf findet, dazu braucht er mich wahrscheinlich nicht.

Aber wenn es mir gelingen würde, ihn an mich zu binden, wären meine Möglichkeiten ihm auch zukünftig zu helfen eben ganz anders. Ich könnte ihn impfen lassen, regelmäßig entwurmen und ihn auch sonst medizinisch behandeln lassen.

Was sind eure Gedanken dazu?
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #2
garagentore sind ersetzbar,
bleibt also das fenster.

extrem steile katzentreppen, sollten besser eine leiter sein, da die katzen beim runtergehen, sofern sie dies nicht highspeed tun, ihren bauch zwischen die sproßen bringen müßen, um das gleichgewicht zu halten.
bei einem brett mit sproßen, müßen also die sproßen hoch genug sein.

derweil einen zweiten raum in der garage einrichten, so daß katertier vllt. lernt diesen als seinen rückzugsort zu begreifen, wo es auch, nach der inhaftierung, weiterhin futter gibt?
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #3
Ich weiß, du bist ein Praktiker, ich habe handwerklich leider überhaupt nichts drauf :oops:
Das mit der Leiter würde ich wohl noch schaffen- aber ein zweiter Raum in der Garage?

Puh, eigentlich benötige ich die Garage für mein Auto- bei uns wüten nämlich die Marder. Ich wäre schon bereit, das Risiko einige Zeit einzugehen und das Auto draussen zu parken aber über Wochen geht das nicht.
Und das noch größere Problem wäre die Gestaltung dieser Abgrenzung. Sie müsste ja so dicht sein, dass der Streuner da nicht raus kommt, also komplett von Wand zu Wand und vom Boden zu Decke. Inklusive Türe. Das traue ich mir nicht zu.
Ein Schreiner könnte das bestimmt machen, aber das kann ich mir nicht leisten. :???:
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #4
nein, eigentlich nur ein netz, auf einen mit boden und decke oder wand und wand, verschraubten holzrahmen getackert, zwischen weit geöffneten garagentor und netz liegen ein meter oder weniger. ok, gut, dort muß dann halt noch eine tür rein oder auch nicht, bis zum betreten des geheges ist das tor ja zu.

p.s.: bei dir vor der tür ist der marder nur dann ein problem, wenn du deine kiste wo abstellst, wo es einen weiteren marder gibt. das problem läßt sich lösen :)
(leider nicht zufriedenstellend.)

edit: tier chippen laßen, wegen der gesteuerten klappe zur futterversorgung.
 
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  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #5
Wenn du mir verrätst, wie man das Marderproblem lösen kann wären bestimmt auch meine garagenlosen Nachbarn dir sehr dankbar! ;-)


Ich bin wirklich interessiert an einer gut umsetzbaren Lösung für die Garagenabteilung.

-Meine Garage hat ein Kipptor und die Schienen laufen an der Decke entlang. Da kann ich nicht in kurzem Abstand zum Tor eine Wand ziehen oder etwas an der Decke befestigen :cry:

-Ich kann mich an einen Thread aus einem anderen Forum erinnern, da wurden Streuner eingefangen und in eine Scheune mit Außengehe umgesiedelt. Die haben dort den Maschendratzaun des Geheges durchgebissen und sind dann entkommen. Deswegen hielt ich ein normales Katzennetz für zu unsicher?
 
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  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #6
Huhu

Erstmal möchte ich sagen, dass ich super finde, dass Du Dich um den Kater kümmern möchtest.


-Ich kann mich an einen Thread aus einem anderen Forum erinnern, da wurden Streuner eingefangen und in eine Scheune mit Außengehe umgesiedelt. Die haben dort den Maschendratzaun des Geheges durchgebissen und sind dann entkommen. Deswegen hielt ich ein normales Katzennetz für zu unsicher?

Da gibt es ja ganz unterschiedliche Qualitäten. Wahrscheinlich würde dieses drahtverstärkte Netz nicht einfach durchgebissen werden können.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #7
ich sagte doch das marderproblem läßt sich leider nicht zufriedenstellend lösen.

auch wenn du die abtrennung weiter hinten baust, bleibt genug platz.

gibt es strom in der garage, für sowas wie ein beheiztes katzenkissen?
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #8
Das Fenster der Garage, hat das vielleicht ein Außenfensterbrett, das breit genug für eine Katze ist? Dann könnte man ihn als ersten Schritt mit Futter dorthin locken. Wenn dann irgendwann eine Klappe im Fenster ist und er an das Außenfensterbrett gewohnt ist, treibt ihn die Neugierde vermutlich ganz alleine durch die Klappe, wenn Du sie anfangs hochbindest.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #9
Huhu
Da gibt es ja ganz unterschiedliche Qualitäten. Wahrscheinlich würde dieses drahtverstärkte Netz nicht einfach durchgebissen werden können.
Ich dachte halt, dass ein Zaun ja eigentlich stabiler als ein Netz mit Drahtverstärkung sein müsste?
auch wenn du die abtrennung weiter hinten baust, bleibt genug platz.

gibt es strom in der garage, für sowas wie ein beheiztes katzenkissen?
Ich war jetzt extra noch mal nachschauen und der Platz hinter den Schienen bis zur Rückwand ist meiner Schätzung nach nicht mehr als ein Meter. Das empfinde ich als sehr wenig. Wenn ich mir vorstelle, dass der da eingesperrt ist und ich da drin hantieren muss- müsste ja Klo putzen usw. Dann empfinde ich das als extrem wenig.
Ich habe mir auch die Lösung mit "nur Netz" ohne Tür durch den Kopf gehen lassen und kann mir nicht vorstellen, dass dies gut geht. Ich müsste das Netz auffriemeln, reinschlüpfen, zufriemeln usw. Das ist ja ein Kater der keine Menschen an sich ran lässt, ich stelle mir den wesentlich wilder vor als eine normale, scheue Hauskatze. Der wird doch die erstbeste Gelegenheit ergreifen, aus diesem Gehege auszubrechen. Und selbst wenn er nicht weit kommt weil das Tor zu ist- dann habe ich eine verschreckte Katze im Vorraum die ich wieder ins Gehege treiben muss. :-(

Ja, einen Stromanschluss hat die Garage.

Bei uns hat es über Nacht einen erneuten Wintereinbruch geben. Sollte ich noch eine Lösung finden, wie ich den Kater bei mir behalten kann wird die Falle wie geplant scharf gemacht. Ansonst warte ich, bis es wieder milder wird.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #10
Ich steh grad noch etwas auf dem Schlauch: wieso willst du ihn denn einsperren? Er braucht ja scheinbar nur regelmäßig Futter und evtl. ein warmes Häuschen?

Das Auto draußen stehen lassen würde ich auf gar keinen Fall. So ein Totalschaden am Auto ist kein Spaß.

Für die garagenlosen Nachbarn: das Einzige, was wirklich hilft ist einen Handfeger unterm Auto zu plazieren. Entweder diese schwarz-weißen oder Naturborsten. Ich wollte es damals auch nicht glauben bis ich zum x-ten mal in der Werkstatt war und es halt ausprobiert hab. Der Marder war nie wieder im Auto :razz:. Sieht, wenn man den Besen ein Stück unters Auto schiebt definitiv aus, als säße da bereits ein Tier :mrgreen:
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #11
Ich steh grad noch etwas auf dem Schlauch: wieso willst du ihn denn einsperren? Er braucht ja scheinbar nur regelmäßig Futter und evtl. ein warmes Häuschen?
Deswegen
Er schlägt sich durch, weiß wahrscheinlich gut, wo er Futter und Unterschlupf findet, dazu braucht er mich wahrscheinlich nicht.

Aber wenn es mir gelingen würde, ihn an mich zu binden, wären meine Möglichkeiten ihm auch zukünftig zu helfen eben ganz anders. Ich könnte ihn impfen lassen, regelmäßig entwurmen und ihn auch sonst medizinisch behandeln lassen.
Keine Ahnung, ob meine Nachbarn auch schon die Besen- Sache durch haben. Aber zumindest Uhren, Bodengitter, Reisig und irgendwelche elektrischen Abwehrgeräte habe ich schon mitbekommen. Da können sie es auch noch mit einem Handfeger versuchen :mrgreen:

Das Fenster der Garage, hat das vielleicht ein Außenfensterbrett, das breit genug für eine Katze ist? Dann könnte man ihn als ersten Schritt mit Futter dorthin locken. Wenn dann irgendwann eine Klappe im Fenster ist und er an das Außenfensterbrett gewohnt ist, treibt ihn die Neugierde vermutlich ganz alleine durch die Klappe, wenn Du sie anfangs hochbindest.
Sorry, ich hatte deinen Beitrag übersehen. Ja, das Garagenfenster hat einen kleinen Sims aus Metall?, aber der ist schräg und ziemlich schmal. Er ist eben so breit wie die Garagenwand minus Breite des Fensters.
Ich glaube, da könnte ich nicht mal eine Futterschüssel drauf stellen zumal das Fenster auf der Wetterseite liegt.

Und man muss bedenken, dass dieses Fenster nur vom Garten aus zugänglich ist, in etwa vier Meter Höhe. Ich habe keine Idee, wie ich diesem Kater klarmachen könnte, dass er dort von mir Futter bekommt. Ich habe den Kater ja bisher noch nicht mal gesehen.
 
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  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #12
es geht eigentlich nicht um die größe des geheges, eingesperrt ist eingesperrt, sondern ja eher darum, ihn an dich zu gewöhnen und ihm klar zu machen: hier gibt es futter.
wenn die klappe entriegelt wird, wird er die fluchtmöglichkeit finden und wenn er hunger hat, wird er sich auch erinnern, wo es futter gab.
annehmlichkeiten wie beheizte bettchen ziehen bestimmt.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #13
Hm, ich hab davon nicht viel Ahnung. Aber nach allem was ich so lese glaube ich nicht, dass man eine Katze in einem Außengehege gezähmt bekommt. Nicht falsch verstehen, ich finde es toll dass Du Dir so Gedanken machst, aber das wird nicht funktionieren.

Genauso ging es mir damals auch. Ich musste erst allen möglichen "Unfug" ausprobieren bis ich verzweifelt genug war für den Handfeger :mrgreen:
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #14
Hm, ich hab davon nicht viel Ahnung. Aber nach allem was ich so lese glaube ich nicht, dass man eine Katze in einem Außengehege gezähmt bekommt. Nicht falsch verstehen, ich finde es toll dass Du Dir so Gedanken machst, aber das wird nicht funktionieren.
Diese Zweifel teile ich mit dir. Und es ist leider nicht so, dass ich finanziell so gut gestellt bin, da einfach "Experimente" zu machen. Ihn chippen zu lassen, eine chipgesteuerte Klappe zu kaufen, diese ins Oberlicht der Garage einbauen zu lassen, eine Katzenleiter dafür zu bauen nur um festzustellen dass er diese Möglichkeit nicht mal bemerkt.

Deswegen der Gedanke, ihn erst einmal einige Zeit in der Garage festzusetzen. Er müsste nicht zahm sein, aber er sollte auch danach regelmäßig dort vorbeikommen.

Also bräuchte es wohl eine Art Gehege in der Garage. Und wenn das alles für ihn nur traumatisch ist (und ich stelle es mir sehr traumatisch für einen Wildling vor so eingesperrt und ausgeliefert zu sein), denke ich nicht, dass er zurückkommen würde wenn er wieder raus dürfte.

Und doch, Schischa, ich bin der Meinung, die Größe des Geheges spielt durchaus eine Rolle. Wenn sein Knast nur einen Meter breit ist, dränge ich ihn automatisch in eine Ecke wenn ich nur auf ihn zugehe, er hat dann ja keine Möglichkeit, überhaupt Abstand von mir zu halten.
Ich denke da an meinen Youri. Der kommt überhaupt nicht damit klar, wenn Menschen auf ihn zugehen, obwohl er schon immer als Hauskatze lebt. Youri bekommt regelmäßig Panik wenn wir uns im Flur begegnen. Eben weil der so schmal ist. Wenn ich in einem anderen Raum herumlaufe bleibt er jedoch gelassen, eben weil er da genug Möglichkeiten hätte, auszuweichen.
 
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  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #15
Genau das wäre meine Befürchtung, dass er dann auf nimmerwiedersehen verschwindet sobald er kann. Denn ja, das wäre sehr traumatisch denk ich. Tierheim kommt nicht in Frage? Die Frage, ob er Besitzer hat ist sicher hinlänglich geklärt?

Wenn ich Zoe dazu bringen wollte absolut durchzudrehen würde ich sie in engem Raum in die Ecke drängen. Und das ist eine (wenn auch sehr besondere) Kuschelkatze.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #16
chippen laßen nicht wegen der chipgesteuerten klappe, sondern, damit er eine(n) (paten)in hat.

bei der ganzen geschichte sind eh so viele unwägbarkeiten.
versuch macht klug.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #17
Unser Tierheim hat ein Gehege für scheue, eigentlich unvermittelbare Katzen. Und nein, es kommt für mich nicht in Frage, ihn da den Rest seines Lebens reinzusetzen. Es wird oft mit Streunern so praktziert wie das auch hier ablauft wenn ich keine bessere Lösung finde. Sie werden gefangen, auf das Tierheim tätowiert, kastriert und wieder freigesetzt.

Ich weiß nicht mehr über diesen Kater als das was ich geschrieben habe.
Unser Dorf ist klein und besagte Nachbarin ist eine Tratschtante wie aus dem Bilderbuch. Ich vermute, sie hätte seit letztem Sommer schon herausgefunden in welches Haus dieser Kater gehört wenn er ein Zuhause hätte.

Viel wahrscheinlicher ist aber, dass sich niemand für ihn verantwortlich fühlt. Für mich auch schwer vorstellbar, dass jemand einen potenten, derart markierenden Kater wirklich als Haustier hält. Wenn der Kater narkotisiert ist wird er dann noch mal durchgecheckt und auch überprüft ob er einen Chip hat. Weder im Tierheim oder bei Tasso ist er als vermisst gemeldet.

Und Schischa, ich weiß nicht, ob wir zwei einfach ein Kommunikationsproblem haben oder ob ich mich allgemein einfach schlecht ausdrücke? Ich würde es eigenlich schon versuchen. Und ich würde da auch Geld reininvestieren.
Aber nicht derart ins Blaue hinein, da ist ein Scheitern doch schon vorprogrammiert. Dann habe ich schlußendlich den Kater unnötig gequält und unnötig Geld zum Fenster rausgeschmissen. Und da könnte ich nicht einfach mit den Schulter zucken und das mit einem "Versuch macht klug" abtun.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #18
Durch den Kälteeinbruch haben wir erst einmal davon abgesehen, ihn einzufangen. Aber heute hat es dann geklappt:

32306454jr.jpg


Ich finde ihn wunderschön. Er ist sehr zierlich und hat lange Haare und einen ganz buschigen Schwanz. Natürlich ist er total verängstigt. Jetzt muss er noch die Nacht in meiner Garage überstehen und morgen früh wird er dann kastriert.

Wie schade, dass es kaum Plätze gibt, die solche Tiere aufnehmen können. Er braucht noch einen Namen- habt ihr Ideen?
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #19
Er heißt jetzt Majo (wie der Löwe im Leibziger Zoo) und wird gerade operiert. Er ist kein richtiger Wildling, dafür ist er nicht "wild" genug. Vor der Tierarztpraxis mussten wir noch einige Minuten warten und dabei ist er sogar aus dem abgehägten Teil der Falle herausgekommen und hat sich umgesehen:

32309060jq.jpg


32309059mc.jpg
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #20
Sieht der süss aus!!!
Nach meinen Erfahrungen guckt so kein echter Wildfang. Ich könnte mir vorstellen, dass er mal zahm war und Menschen kennt.
Dem Süssen ganz viel Glück !
 
Thema:

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