Streunerkater kastrieren- und dann?

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  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #21
Ist das ein Schöner! Ich drücke die Daumen für eine reibungslose Op!
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #22
Die OP ist gut gelaufen. Er ist noch jung, 1,5- 2 Jahre alt.

Der Tierarzt hat mir geraten, ihn zur Sicherheit bis morgen noch in meiner Garage einzusperren. Die habe ich entsprechend hergerichtet mit Liegeplätzen, Klo, Futter und Wasser.
Blöd ist, dass ich keine Möglichkeit habe, nach ihm zu schauen. Wenn ich morgen das Tor aufmache wird er weg sein. Nur seine Duftmarke wird wahrscheinlich bleiben, die ist wirklich umwerfend :shock:

Es tut mir echt leid für ihn. Ich könnte mir den kleinen Majo zwar niemals als Wohnungskatze vorstellen, aber ich denke auch, dass er sich in einem Haushalt als Freigänger sehr wohl fühlen würde, der würde (wieder) zahm werden.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #23
Danke fürs handeln. Hast du mal beim Tierschutz nachgefragt ob sie einen Pflegeplatz für den Kerlemann haben.... auf mich macht er auch nicht den Eindruck von extrem wild. Wäre vielleicht noch eine Option.... kastriert ist er schon.

Wenn er nicht an Fiv oder FelV erkrankt ist, wird er ein ruhigeres Leben haben ... weniger Katerkämpfe und Blessuren.

lg
Verena
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #24
Donnerwetter, ist das ein hübscher Kerl! ♥

Gott sei Dank, hat er die Operation hinter sich und alles gut überstanden.:)

Hoffentlich bekommt er jetzt noch ein tolles Zuhause!
Meine Daumen hat er.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #25
Den Kater würde ich auch nicht wieder raus setzen, der ist nicht wild. So schön wie er ist, könnte er auch gut ein Zuhause finden. Gibt es denn keinen Verein in deiner Nähe, der ihn aufnehmen könnte?
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #26
Ich würde ihn auch auf keinen Fall wieder rauslassen...
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #27
Eigentlich wollte ich ja erst wieder morgen nach dem Kater schauen. Aber dann hatte ich schon am Nachmittag ein ganz schlechtes Gefühl und habe vorsichtig in die Garage geschaut. Majo lag immer noch in seiner Transportbox, er hatte die Tür nicht geöffnet. Sein Blick war aber wach.
Ich habe sie dann aufgemacht und ihn wieder in Ruhe gelassen.

Gerade habe ich wieder nach ihm geschaut und er hat sich gegen die Liegeplätze entschieden die ich ihm angeboten habe, jetzt liegt er im Katzenklo und schaut immer noch sehr verängstigt aus.

Lt. Tierarzt ist er zwar dünn aber nicht unterernährt, er scheint also zu wissen wie er an Futter kommt. Gefressen hat er hier aber noch nichts.

Mit der Tierheimleiterin habe ich heute morgen noch einmal länger gesprochen als ich die Falle abgegeben habe: Die Kapazitäten des Tierheims sind momentan erschöpft, sie sieht keine guten Vermittlungschancen für ihn. Sie hat mir erneut geraten, ihn wieder freizulassen, aber eben zu versuchen, ihn durch Füttern an mich zu binden. Leider hat sie auch keine Idee wie genau ich das machen soll.
Und wie bereits geschrieben, ich möchte auch nicht, dass Majo die nächsten Jahre im Gehege des Tierheims verbringt. Auch wusste sie keine private Pflegestelle die ihn aufnehmen könnte.

Ich kenne noch eine private Tierschützerin hier in der Gegend. Die nimmt eigentlich alle Katzen auf die man ihr anbietet. Sie ist mit dem Tierschutzverein verstritten. Aber sie ist mit den bereits vorhandenen Katzen in meinen Augen schon total überfordert.
Dann kenne ich noch einen privaten Verein der mit Pflegestellen arbeitet. Sie importieren vor allem Katzen aus dem Ausland. Tests werden aus Kostengründen keine durchgeführt und es wird grundsätzlich nicht in ungesicherten Freigang vermittelt. Auch da würde ich den Kater nicht hingeben.

Ich weiß, da gibt es unterschiedliche Einstellungen und darüber möchte ich auch nicht diskutieren. Meine Einstellung ist, dass ich diesem Kater von Herzen ein gutes Zuhause wünschen würde mit Menschen die sich seiner annehmen. Aber nur unter der Bedingungen dass es seine Entscheidung bleibt wo er sich aufhalten möchte. Im Haus bei den Menschen oder eben draussen. Eingewöhnungszeit natürlich ausgeschlossen.

So werde ich das jetzt auch mit meiner Garage handhaben. Solange er nicht wegläuft wird er darin versorgt. Ich würde mir wünschen, dass es auch später, auserhalb der Garage klappt, ihn anzufüttern aber da ich keine Möglichkeit habe, irgendwo dauerhaft Futter aufzustellen, wird das kompliziert werden.

Auch mit der Nachbarin, die sich so sehr von ihm gestört fühlt und mit deren Hilfe ich ihn jetzt gefangen habe, habe ich noch einmal ein längeres Gespräch geführt. Bei ihr kommt er ja fast täglich vorbei. Mit ihrer Hilfe wäre es ein leichtes, ihn anzufüttern. Aber für sie bleibt der Kater ein Störfaktor. Sie wird ihn weiterhin mit Wasser vertreiben wenn er sich ihrer Terrasse nähert. Und sie würde mich deshalb auch nicht unterstützen, ihn anzufüttern, im Gegenteil, sie lehnt das stirkt ab weil sie befürchtet, er würde sich dann noch mehr um unser Haus herumtreiben.

Meine Umfragen über WhatsApp und Facebook ob vielleicht jemand kennt der jemand kennt der den kleinen Majo aufnehmen würde brachte keinen Erfolg. Aber ich kann auch nicht abschätzen, ob- selbst wenn- ich ihn morgen überhaupt noch ein erneutes Mal einfangen könnte.

Ihr schreibt, ich soll ihn nicht rauslassen, aber das ist eine Garage wie man sie so kennt mit einem großen Schiebetor. Das muss ich ziemlich weit öffnen um überhaupt eintreten zu können, wenn Majo da flüchten will habe ich keine Chance.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #28
Von meinem Balkon aus kann ich zum Garagenfenster sehen. Und da sitzt er und schaut raus. Ich bin froh, dass er die Nacht gut überstanden hat.

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  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #29
Wäre eine katzentreppe ( Zickzack Form) an der Garagenwand zum Fenster eine Lösung? Dann kann er entscheiden ob er raus geht und auch wiederkommt. Das selbe auch von innen, das ist schmal und stört nicht. So könntest du dich kümmern wenn er es zulasst.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #30
Ja, eine Katzentreppe vom Garagenfenster war ursprünglich eine Idee die wir diskutiert hatten. Nur ging ich damals noch davon aus, dass Majo ein völlig wilder, scheuer Kater sei.

Die Katzenleiter würde nach unten führen, in einen kleinen Gemeinschaftshof, daneben der Garten, der Bereich in dem die Terrasse meiner Nachbarin liegt, ist nur wenige Meter entfernt. Sie würde das nicht zulassen. :-(
Die anderen Parteien im Haus schätze ich in Sachen Katzen eigentlich als neutral ein. Doch ich denke, sie würden sich eher auf die Seite der ablehnenden Nachbarin stellen und die Vermieterin dann auch.

Ich finde es schade, dass meine Nachbarin so einen Hass auf Majo entwickelt hat. Der kann ja nichts dafür dass er so ist wie er ist.
Hätte sie als es begann gleich richtig gehandelt, wäre das Problem schon längst erledigt.

Aber ihre Problematik kann ich schon nachvollziehen. Bei ihr auf der Terrasse stinkt es widerlich. Monatelang wurde da alles von Majo markiert. Und er ist sogar von außen auf die Fensterbänke gesprungen und hat ihre Fenster und Rolläden angepinkelt.
Ich habe ihr bereits Tipps gegeben wie Enzymreiniger und Schwarzlichtlampe, aber da das extra Kosten verursachen würde, hat sie die Tipps nicht angenommen.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #31
Könnte man nicht die Nachbarn zusammentrommeln das Problem diskutieren, der Nachbarin mit der stinke Terrasse beim reinigen helfen ( in der Hoffnung das nicht mehr gepieselt wird) und das eventuell als Gemeinschaftsprojekt für alt und jung starten. Könnte jeder von profitieren, Mensch und Katz.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #32
Könnte man, darüber habe ich auch schon nachgedacht, also mit allen zusammen zu sprechen.

Aber ich habe davon abgesehen, da ich davon ausgehe, dass es noch einige Wochen dauert kann bis Majo wirklich "entduftet" ist und das Pieseln auch je nach dem gar nicht einstellt. Sollte ich mich täuschen, bitte berichtigen.

Das andere Lust haben, die Terrasse der Nachbarin zu reinigen und darin dann sogar noch einen Vorteil sehen, bezweifle ich aber.

Wenn man realistisch ist, gibt es nur ein Argument das für Majo spricht- nämlich den tierschützerischen Gedanken.
Wenn man den außen vor lässt, stört er (die Schreie in der Nacht scheinen alle außer mir zu hören weil ihre Schlafzimmer auch zur Gartenseite gehen) und verursacht Dreck.

Und ich befürchte, meine Argumente sind einfach nicht stark genug, als dass ich alle auf Majos Seite ziehen kann.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #33
Vielleicht ist der
Tierschutz Gedanke eine Idee.
Man könnte ja so eine jährliche Nachbarschaftsparty , so das sich alle mal kennenlernen ( vielleicht auch mal bei bestimmten Dingen unterstützen...) ein Thema. Manchmal hilft es wenn man sich besser kennt. Mann ! Das ist aber auch echt schwierig. Mir sind oft die Tiere lieber als Menschen. Zuviel Egoismus.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #34
Man könnte ja so eine jährliche Nachbarschaftsparty , so das sich alle mal kennenlernen ( vielleicht auch mal bei bestimmten Dingen unterstützen...) ein Thema.
Die muss ich nicht mehr einführen, dass gab es schon, bevor ich überhaupt hier hergezogen bin. ;-)
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #35
..... sehr schwierig.......
Hoffentlich gibt es noch eine gute Lösung für den Knirps ! Drück mal die Daumen!!!
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #36
Majo ist weg als ich das Tor geöffnet habe.
Ich habe zwar damit gerechnet aber es macht mich trotzdem traurig.

Leb wohl kleiner Kater, hoffentlich sehen wir uns mal wieder :cry:
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #37
Viel Glück kleiner Mann.....
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #38
Majo ist weg als ich das Tor geöffnet habe.
Ich habe zwar damit gerechnet aber es macht mich trotzdem traurig.

Leb wohl kleiner Kater, hoffentlich sehen wir uns mal wieder :cry:
Du hast für ihn getan was dir möglich und für den Kater richtig war. Es ist mitunter eine schmerzliche Erkenntnis, aber das ist die Realität, der man sich stellen muss.
Danke im Namen von Majo, taucht er wirklich wieder auf.
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #39
Danke. An alle die hier ihre guten Wünsche hinterlassen haben und auch an die, die per PN Tipps gegeben haben oder mir ihre Unterstützung angeboten haben.

Nach Majos Verschwinden habe ich nur seine Transportbox gesäubert und neues Futter in der Garage aufgestellt. Das Tor habe ich nicht ganz geschlossen. Dann war ich im Spätdienst.

Als ich heute Abend wieder kam war das Tor geschlossen. Wahrscheinlich hatte ein Nachbar gedacht, es würde versehendlich offen stehen. Als ich das Tor öffnete und das Licht anmachte sah ich das:

32323811so.jpg


Ich bin überglücklich, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. :-D

Huschte dann schnell nach oben um wieder Futter aufzufüllen aber als ich zurück kam sah ich ihn nicht mehr. Vielleicht hat er sich in einer der Höhlen versteckt die ich ihm aufgestellt habe, vielleicht ist er auch wieder raus.
Aber das Tor ist wieder angelehnt, er kann wieder zurück wenn er mag.

Sollte er wieder zurückkehren werde ich mir eine Lösung einfallen lassen. Eigentlich rechne ich schon damit, denn wenn er einmal zurück gekommen ist wird er wohl auch ein zweites Mal zurück kommen...
 
  • Streunerkater kastrieren- und dann? Beitrag #40
Ach Gottchen, der kleine Kerl... wie er da guckt!
Ich hoffe, dass er sich einfach an den Ort bei dir gewöhnt und jetzt regelmäßig zum futtern und zahmwerden kommt!
 
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