• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Gelenkbeschwerden

Diskutiere Gelenkbeschwerden im Erkrankungen von Skelett und Muskulatur Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, ich brauche langsam aber sicher hilfe. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass mein kater ständig probleme mit der pfote bzw hüfte hat...
  • Gelenkbeschwerden Beitrag #1
Y

Yezzyie

Gast
Hallo,

ich brauche langsam aber sicher hilfe.

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass mein kater ständig probleme mit der pfote bzw hüfte hat. Im abstand von etwa 4-6 wochen fängt er an zu humpeln und es geht hin bis zur völligen bewegungslosigkeit.
Ich habe damals ein blutbild machen lassen. Erhöhte eiweißwerte und ein borrelientiter von 64:64 war das ergebnis.
Er wurde erst mit AB behandelt. 14 tage lang. Da es wieder auftrat bin ich davon ausgegangen, dass die dauer zu kurz war.
Dann sagte mir der Tierarzt es könne sich um eine autoimmunerkrankung handeln und der kater soll alle 3 wochen 3 spritzen bekommen (AB, Entzündungshemmer, Cortison). Auch das habe ich eine weile lang gemacht. Allerdings trat es wieder auf. Ich ging zu einer anderen Tierarzt’in, die auch auf borreliose tippte. Diesmal bekam er 3-4 wochen lang AB. Nun war 7 wochen ruhe.
Gestern humpelte er wieder.
Ich bin mit meinem latein am ende.
Ich finde im netz keine autoimmunerkrankung, die sich mit diesen symptomen äussert. Borreliose müsste doch langsam aber sicher mit dem AB erledigt sein.
Nun wurde ich an einen neuen tierarzt überwiesen, der eine lymphknoten oder gelenkpunktion unter narkose machen soll.

Hat jemand schon mal von ähnlichem gehört oder findet jemand was im netz? Ich weiß langsam nicht mehr weiter.
 
  • Gelenkbeschwerden Beitrag #2
Borreliose ist eine schlimme Sache, ja auch bei uns Menschen.

Es gibt Leute, die werden sie nie wieder los, sie kommt in Schüben immer wieder.

LKeider habe ich keine grosse ahnung von Borreliose, ausser der, das es sehr schwierig bis unmöglich ist, sie (je) wieder ganz wegzubekommen.
 
  • Gelenkbeschwerden Beitrag #3
tja, gute nachricht: es ist keine borreliose.
schlechte nachricht: meine beiden haben beide fiv.
urteil: schön, dass es wenigstens der 5. Tierarzt mit schnöden blutbildern und schnelltest rausgefunden hat. denn die 4 ärzte vorher, die mich unmengen von geld gekostet haben (immerhin fast 900€) waren dazu scheinbar nciht in der lage (es ist auch ziemlich schwer ein blutbild zu analysieren).

deprimierte grüße
jessie
 
  • Gelenkbeschwerden Beitrag #4
FIV- Das tut mir leid :/...

TÄ kann und darf man leider genausowenig vertrauen wie Menschenärzten :/...

Aber deine beiden sindnoch jung, und FIV ist ja kein spontanes todesurteil, viele Katzen leben noch viele Jahre damit ohne allzugrosse Beshwerden :/...
 
  • Gelenkbeschwerden Beitrag #5
Ach, das tut mir leid!!!

Wenn es eine Borreliose gewesen wäre, dann hätte man auf jeden Fall WESENTLICH länger als 2 Wochen mit einem Antibiotikum behandeln müssen. Gerade weil diese Erkrankung im Schüben verläuft. Zwischen den Schüben sind die Borrelien versteckt und nicht erreichbar mit Medikamenten, wann der nächste Schub kommt, weiß man nicht. Das Antibiotikum muss u.U. über Monate gegeben werden. Ununterbrochen. Ich hätte dich bei Bestätigung dieser Diagnose in ein spezielles Hundeforum geschickt, wo man dir bestimmt gute Hinweise gegeben hätte. Aber jetzt bist du (leider) hier besser aufgehoben. Wirklich schade.
 
  • Gelenkbeschwerden Beitrag #6
ja sie sind noch jung. ihr gehts auch prima. bei ihm ist ja leider das problem, dass mittlerweile etwa alle 3- 4 wochen die lymphem anschwellen und er nicht mehr laufen kann. die frage ist eben, wie wir wenigstens das soweit in den griff bekommen, dass er dennoch ein wenig ruhig leben kann. nun bin ich mir ernährungstechnisch auch nicht mehr so ganz sicher, ob ich mit meinem almo-nature tro-und Nassfutter so richtig bin. ich muss halt noch ne menge nachlesen jetzt. :(
 
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