Hallo zusammen*
Verzweifelt auf der Suche nach Rat möchte ich probieren, in einem Forum Erfahrungsberichte zu finden.
Mein gut einjähriger Kater wurde vor einem halben Jahr kastriert und es verheilte alles wunderbar. Jetzt so viel später leckt er sich seit gut zwei Monaten die Hoden wund. Unterdessen ist es eigentlich nur noch ein geschwüriger Klumpen. Alle Versuche mit Bioresonanz (kam heraus, dass er verpilzt sei und Kopfschmerzen habe-würde natürlich behandelt), Homöopathie und Spagyrik brachten keinen Erfolg. Auch brachte die Kot- und Blutprobe sowie Antibiotika und Cortisondepotspritze von der Tierärtin keine Ergebnisse resp. Linderung. Das Futter haben wir unterdessen schon zweimal umgestellt. Alles vergebens.
Seit dieser Woche bekommt er dann so wie Anfälle, schreit und knurrt ganz fürchterlich und leckt und beisst sich in die Hoden und versucht dann zu koten. Dabei kommt aber nur ein klitzekleines Würstchen an welchem er recht herumdrücken muss. Dies sieht soweit normal aus. Dann sitzt er da und zittert am ganzen Leib.
Es ist einfach nur noch furchtbar, ihn so leiden zu sehen. Er frisst ganz wenig und trinken tut er so gut wie nichts (gebe ihm so oft es geht und ohne ihn ständig zu stressen mit der Spritze das Wasser ins Maul). Manchmal liegt er fast den ganzen Tag unter der Bettdecke und schläft. Dann leckt er wenigstens nicht, aber das ist nicht mein Kater.
Meine Tierärtzin meinte nun, dass sie auch ratlos sei und ich ihn für 2-3 Tage zu ihr in die Praxis bringen soll, damit sie ihn beobachten kann.
Habt ihr schon einmal so etwas erlebt? Was könnte es sein? Und ist es eine gute Idee mit dem Aufenthalt bei der Tierärtzin?
Weiss echt nicht mehr weiter und der Gedanke, ihn zu erlösen, rückt unweigerlich näher...