Hallo,
bekommt deine Katze wirklich Augen-Salbe mit Atropin? :shock:
Mit welcher Begründung denn?
Wenn sie die Salbe schleckt, reagiert sie verständlicherweise so, denn dann nimmt sie Gift auf, da Atropin ein giftiger Wirkstoff aus zB. der Tollkirsche ist.
Stellt aufgrund der Muskellähmung die Pupillen weit. Das kenne ich zur Diagnostik beim Augenarzt ..
Aber warum jetzt?
Wie geht's deiner Maru denn?
Alles Liebe euch
Hi Ilvy. Der Arzt meinte Atropin ist wichtig, damit sich die Augen nicht verkleben, es soll auch Schmerz lindern. Es ist ja ein Nervengift. Die Konzentration ist ganz niedrig 1% und ich gebe nur eine Reiskorn-große Menge (wenn überhaupt). Heute hat sie es auch besser vertragen. Es soll bitter schmecken und hab ihr gleich danach Schlecki gegeben (Tipp von einen anderen auf Augen spezialisierten TÄ). Maru hat dann auch nicht gespeichelt. Hab im Zusammenhang mit Augenentzündungen desöfteren von der Behandlung mit Atropin gelesen. Hab mich aber beim ersten Lesen darüber auch sehr geschreckt!! Wird für Narkosen verwendet zb...
Maru geht es viel besser als in der Klinik. Sie hat keine neurologischen Symptome mehr, sie klettert schon wieder ein bisschen herum, streckt, putzt sich, lässt sich viel kraulen. Sie frisst viel, trinkt auch, hinterlässt harten Stuhl. Ein bisschen niest sie ab und zu - aber das hatte sie auch so ab und zu. Sie bekommt noch eine Cortisonsalbe für die Augen und Antibiotika gegen Infektionen. Sie schläft viel, aber zieht sich nicht zurück, sondern liegt dann oft in der Mitte des Raums auf einer Decke, Matte oder Handtuch - hab ein kleines Lazarett gebaut.
Durch die Salben wird das Auge auch ein bisschen klarer, aber richtig beurteilen kann ich das nicht. Aber Eiter und Ausfluss ist weg und sie schaut mich oft mit großen Augen an. Ich hab auch alles abgedunkelt, um ihre Augen zu schonen. Verhalte mich recht leise, versuche ein gutes Wohnklima zu schaffen.
Jetzt sind noch 2 Befunde ausständig, einer, der die Augenflüssigkeit untersucht und dieser berüchtigte Tithertest, der an sich ja auch nicht viel aussagen soll...
Was mich noch zusätzlich beschäftigt ist eine mögliche Ansteckung.
Seit Sonntag ist Maru von ihrem Bruder Feivel getrennt. Ich bin immer noch unsicher sie wieder zusammenzugeben, aber langsam wird es wohl wieder Zeit. Er hat in dem Haus meiner Eltern - so wie es aussah - schon nach ihr gesucht und gerufen. Sie wirkt grade sehr mit sich selbst beschäftigt. Ich würde nun 2 Katzenklos einrichten und sie nachts trennen, da ich dann nicht beaufsichtigen könnte, ob er vielleicht versucht mit ihr zu kämpfen und sie beim Auge verletzt. Man liest ja die verschiedensten Dinge zu dem Thema. Dass nur Coronaviren ansteckend sind und nicht der mutierte Virus, dass die "Zweitkatze" schon mit den Coronaviren des kranken Tieres in Kontakt war, usw. Der Tierarzt sah keine Bedenken, aber ich möchte gerade einfach auch weitere Meinungen einholen, zumal das auch nicht 100 prozentig erwiesen ist, oder?
Naja, ich pflege weiter, solange es der Maus gut geht. Bis vor kurzem war mir
FIP noch gar kein Begriff. Und ich glaubs auch trotzdem noch nicht. Bisher ist es ja auch nur ein "Verdacht", aber ich wills nicht wahrhaben. "Meine Hoffnung stirbt zuletzt" - ist schon seit ich Jugendliche war mein Lebensmotto
