Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben

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  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #21
Wir haben die Erfahrung gemacht, wie Taskali es bereits beschrieb, dass Wildkatzen sich innen nach einer Zeit sicher fühlen und der Drang nach draußen so gar nicht mehr gegeben ist.

Zur Zeit haben wir drei Katzen.
Luni (w, hauchdünn), die ein Wanderpokal war, immer beim Fressen den kürzeren zog und dadurch einen nervösen Kotze-Magen hat.
B'Elana (w, dick), die wir im Alter von angeblich 12 Wochen, es waren aber nur ca. 4-5 Wochen, aus einem Vermehrer-Messiehaushalt bekamen/holten.
Und den Wildling Stoljan (m), der seine ersten Jahre brüllenden Hunger, Stress, Vertreibung, Kälte und Nässe erlebte.

B'Elana ist wie ihre Wurfgeschwister doof wie Brot und eine Plumpskuh, die schafft's nicht mal zum Klauen auf die Küchenanrichte. Also hätte sie draußen, selbst bei nur einer Stunde Freigang, nicht die geringste Chance.

Luni hat Jahre gebraucht, bis sie es gelernt hatte, dass sie bei anderen Katzen in ihrer Nähe nicht mehr schreien, fauchen oder weglaufen muss und ihr Futter nur ihr gehört. Die wird den Teufel tun raus zu wollen.
Alle Katzen haben feste, weit voneinander entfernte Futterplätze.

Und unser Neuzugang Stoljan fängt an, sich in seinem eigenen Zimmer mit Balkon so safe zu fühlen, dass er sogar etwas Futter stehen lässt und später frisst. Und auf seinem Schrank in ein solches Schlafkoma fällt, dass wir manchmal leise die echte Zimmertür hinter der Gittertür schließen, damit der Kerl nicht wach wird ;)

Wir haben zwei katzensichere Balkone. Den großen mit Katzenklappe nutzen die weiblichen Katzen. Aber nur, wenn die Sonne im richtigen Winkel zum Aufprall auf dem Fell in Verbindung mit einer leichten Brise steht :mrgreen:

Der kleinere ist erst mal nur für Stoljan. Der Kater hatte am Anfang schon leichte bis mittelschwere Krisen bekommen, wenn die Tür nach draußen ein wenig offenstand. Draußen bedeutet für ihn wohl: alles Scheiße.
Mittlerweile geht er nachts und besonders in den frühen Morgenstunden doch raus und genießt mit halbgeschlossenen Augen die Ruhe und die erwachende Stadt von seinem sicheren Ausguck.
Die Balkontür steht für ihn jetzt immer etwas offen. Zumindest bis zum Winter.

Die weiblichen Katzen bekommen abends ein selbstleuchtendes Halsband um und dürfen sich in dem riesigen, breiten und hellen Hausflur unseres 48-Parteienhauses frei bewegen.
Unsere Wohnungstür bleibt dann natürlich offen.
Sie schnüffeln dann in Ruhe die Fußmatten und die Räder von Kinderwagen und Rollatoren ab. Ist für sie wohl wie für uns Zeitung lesen.
Nach einiger Zeit wollen sie aber wieder in ihre Wohnung und Belohnungen für diese tapfere Tat.

Auch bei unseren ehemaligen, mittlerweile verstorbenen, Katzen haben wir die Erfahrung gemacht, dass die, die von draußen kamen, nicht wirklich mehr ganz rauswollen. Vom Katzenbalkon gucken ja, leben nein.

Zumal wir einige Katzen hatten, die permanent Medikamente brauchten. Da fällt da eh flach.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #22
Da kann ich auch was zu beitragen... ;-)
Da wäre Mausi-Gerlinde von Koetenbroek, die wir vor 4 Jahren aus Kroatien mitgebracht haben. Sie flitzte eines Tages einfach in unser Ferienhaus und beschloss, zu bleiben. Natürlich war das Haus zu, wenn wir weg waren - kamen wir abends zurück, sass sie an der Weggabelung zum Haus auf einer hohen Mauer und wartete auf uns. Bis heute wissen wir nicht, ob sie eine Streunerin war oder nicht - gemäss Vermieter gehörte sie niemandem, aber wer weiss das schon sicher....
Die Eingewöhnungszeit dann bei uns zuhause war nicht einfach, sie versuchte oft, auszubüxen; zum Glück ist unser Haus gross genug, dass Katz ihren Bewegungsdrang ausleben konnte. Ich weiss jetzt nicht mehr genau, wann sie endlich rausdurfte, aber da war die Welt für sie wieder komplett in Ordnung! :mrgreen:

Peppino ist wild geboren, also ein ehemaliges Streunerkitten. Er wurde mit ca. 6 Monaten von Tierschützern eingefangen, geimpft und kastriert. Als er zu uns kam, war er ca. 8 Monate alt. Anfangs war er zu scheu, um auch nur daran zu denken, raus zu wollen. Je mehr er aber auftaute und sich an Mausi orientierte, desto stärker wurde der Drang nach draussen. Nach 4.5 Wochen, nachdem er mehrmals versucht hatte, direkt hinter Mausi zur Katzenklappe rauszudrängeln, haben wir ihn halt auch in die Dual Scan einprogrammiert... :mrgreen:

Wenn ich unsere beiden manchmal so beobachte, wenn wir alle im Garten sind, wie glücklich sie sind, wie ausgelassen sie rumtoben und auf Bäume und Gartenhausdach flitzen, dann würde ich ihnen diese Freiheit niemals nie nicht wegnehmen wollen. Sie sind glückliche Freigänger, die auch nachts, wenn's kühler wird, gerne rumstromern, aber immer wieder nach Hause zu Napf und Streicheleinheiten zurückkehren.

Möge es noch sehr sehr lange so bleiben! :-D

Ach, und da war noch das Paradebeispiel von Streunern, die nicht mehr raus wollen - Paula. Ehemalige Scheunenkatze, von einem Opa draussen gefüttert, Opa gestorben, Tierschutz hat sie aufgenommen und sie hat mich dann irgendwann ausgesucht :mrgreen: Sie ging höchst selten raus und wenn, dann nur ein paar Meter vom Haus weg und gleich wieder rein. Also das typische Verhaltensmuster von Katzen, die draussen nichts Schönes erlebt haben....
 
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  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #23
Dass Katzen, die Freigang nie kennengelernt haben, ihn auch nicht vermissen, ist nach meiner Erfahrung ein Trugschluss. Wenn eine Katze einen starken Freiheitsdrang besitzt, dann verschwindet der nicht einfach so. Sie weiss zwar nicht genau, was ihr fehlt, ist aber unglücklich und unzufrieden. Wir hatten einen Kater, in einer Wohnung geboren und nie draussen gewesen. Trotzdem ging er in Wohnungshaltung die Wände hoch. Nachdem ihm Freigang ermöglicht wurde, war alles gut. Sicher hatte er anfänglich Angst vor der unbekannten Welt draussen vor der Tür. Aber das hat sich schnell gelegt.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #24
Unsere Selly war Streunerin in einer Gartenkolonie. Mit geschätzten vier Jahren kam sie in unsere Familie, sie wurde Wohnungskatze und es drängte nie groß nach draußen
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #25
......

Wie gesagt, ich kenne mich nur mit Kitten vom Züchter aus, da sagt man (in wiefern das wissenschaftlich zu belegen ist, weiß ich nicht, das muss ich zugeben), dass diese den Freigang nicht vermissen, weil sie ihn nie kennen gelernt haben, jedoch sieht man anhand von vielen Beispielen, dass auch diese Kätzchen einen Garten sehr schätzen (wenn man ihn bieten kann).

.......

Das solche Katzen den Freigang nicht vermissen, glaube ich auch nicht.
Mona und Twiggy waren Perserkatzen und kannten nur die Wohnungshaltung, bis ich hierher gezogen bin und sie in den Garten durften. Da waren sie schon ca 5-6 Jahre alt. Sie haben es geliebt, draußen zu sein. Sogar im Winter haben sie auf der Terrasse gesessen.
Meine zwei Oris, stammen auch aus reiner Wohnungshaltung vom Züchter, sie mögen den gesicherten Garten auch, rennen mal den Baum hoch und runter, sprinten über die Wiese, fangen Schmetterlinge, Motten und Schneider.
Mein Ragdollkater ist eigentlich nur draußen.
Er kommt, bei dem Wetter nur zum Fressen, Schmusen und Schlafen rein.

Außer vielleicht die Katzen, die draußen schlechte Erfahrungen gemacht haben, wollen sicher alle Katzen an die frische Luft.
Ich kann es mir nicht anders vorstellen.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #26
Ich zweifle nicht daran, dass ALLE Katzen den gesicherten Freigang genießen, sofern sie draußen keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, die Frage ist, ob sie ihn 'vermissen'. Ist also der Drang nach draußen ähnlich stark verwurzelt wie z.B. der nach einem kätzischen Partner oder eben doch nur bei den Katzen, die es bereits kennengelernt haben - oder eben auch nicht?

Aber was ich euren Erfahrungsberichten entnehmen kann, kann man das nicht pauschalisieren. Es kommt stark auf das Tier und auch seine Erlebnisse an.

Wirklich spannend!
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #27
.......Ist also der Drang nach draußen ähnlich stark verwurzelt ...

Ja genau das, trifft auf jede Katze zu, glaube ich.
Egal, ob sie vom Züchter kommt oder nicht. Klar, wir bleiben bei der Ausnahme, die schlechte Erfahrungen draußen gemacht haben.
Denn ich finde bzw erlebe, dass sie nur draußen ihren Instinkten folgen, alle Sinne nutzen und ihr kätzisches Dasein "genießen" können.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #28
Ja genau das, trifft auf jede Katze zu, glaube ich.
Egal, ob sie vom Züchter kommt oder nicht. Klar, wir bleiben bei der Ausnahme, die schlechte Erfahrungen draußen gemacht haben.
Denn ich finde bzw erlebe, dass sie nur draußen ihren Instinkten folgen, alle Sinne nutzen und ihr kätzisches Dasein "genießen" können.

Hm, ich habe hier aber noch nicht erlebt, dass meine Katzen hier Amok gelaufen sind, gepinkelt und getobt haben, bis man sie in den Freigang gelassen hätte. Scheint also der Drang doch nicht zwingend - so wie bei anderen - da zu sein?
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #29
Die Frage ist, ob sie zwingend Amok laufen müssen.

Aber der Drang nach "Freiheit" muss, für meine Logik, in jeder Katze sitzen.
So einen Drang, bzw die ganzen Instinkte, die draußen intensiv ausgelebt werden können, kann man doch nicht wegzüchten.

Wirklich spannend!
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #30
Ja, da hast du auch wieder recht - man weiß einfach viel zu wenig... schade, dass sie nicht sprechen können :wink:.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #31
Stimmt, man weiß zu wenig und kann ja auch nur das Erlebte wiedergeben.
Einigkeit scheint aber darüber zu sein, dass jede Katze "ein bisschen Freiheit" genießt.
Die Frage wäre auch, wie sich meine Jungs verhalten würden, wenn wir morgen in eine Wohnung ohne Balkon ziehen würden.
Wenn ich sie draußen so beobachte, würde ich es gar nicht mehr übers Herz bringen, ihnen keine Frischluft-Möglichkeit zu bieten...
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #32
Leider weiß ich nicht mehr, was das für eine Rasse war. Ich kannte aber eine Frau, die ihre Rassekatzen jahrelang drin gehalten hat. Bis sie den Balkon ausgebaut haben oder sowas. Da waren sie nicht mehr zu halten. Und sie hatte Tränen in den Augen als sie mir erzählt hat, was sie ihren Katzen mit den Jahren in der Wohnung angetan hat. Die dann natürlich Freigänger wurden (an der Gegend lag es vorher nicht nur an der Unkenntnis, dass auch Rassekatzen raus können).

Meine Kitten (typische Bauernhofkatze, seit Generationen Leben zwischen Wohnung, Scheune, Wiese) waren einige Stunden alt als ich sie in die Wohnung geholt hab. Als sie irgendwas zwischen 8 und 10 Wochen alt waren konnte ich sie partout nicht mehr drin halten. Jede Sekunde, die ich nicht aufgepasst hab war wieder eins draußen. Es war nicht bei allen drei gleich stark ausgesprägt, aber die zwei Blauen waren nicht zu halten.
Die Mama ist komplett hohl gedreht, wenn ich versucht hab sie einzusperren (hätte ihre Kitten schwer verletzt oder getötet, hätte ich es länger versucht).
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #33
Hallo.
Ich lebe seit 25 Jahren mit Katzen zusammen und ein paar meiner geliebten Weggefährten kamen aus dem Tierschutz.
Wir adoptierten vor vielen Jahren unsere rote Katze Hetty. Ob sie draußen geboren wurde weiß keiner, aber sie hat ein paar Jahre draußen gelebt und auch dort ihre Kitten groß gezogen. Sie wurde von einer Toerschutzorganisation eingefangen und wurde auf 4 Jahre geschätzt.
Damals lebten wir mit einem Freigänger der jederzeit Zugang zum Garten hatte in Hamburg und wir hatten Sorge wie wir sie bloß davon abhalten raus zu rennen, man verschwieg uns bis zu ihrem Einzug dass sie vorher kein Zuhause hatte. Sie war sehr scheu, aber etwa sechs Monate später durften wir sie zum ersten mal berühren.
Tatsächlich hat sie in vielen Jahren nicht ein Mal eine Pfote vor die Tür gesetzt. Unser damaliger Kater brachte ihr lebendige Tiere in die Wohnung die dort wie ausgewechselt zerlegte.

Vor etwa 5,5 Jahren zogen wir nach Lüneburg um. Wir hatten eine Wohnung gefunden in der man die Dachterrasse katzensicher machen konnte (wobei sie auch nie sprang!) und freuten uns so sehr ihr geschützten Freigang ermöglichen zu können und dachten dort würde sie sich sicher fühlen und sich in der Sonne aalen.
Vier Wochen vor dem Umzugstermin starb sie plötzlich und unerwartet.
Heute leben 4 Zuchtkatzen bei uns, aber ich muss häufig an Hetty denken und bin mir sicher, dass es ihr gefallen hätte. Sie wurde geschätzte 16 Jahre alt.

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  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #34
Man kann das nicht pauschalisieren.

Leni wurde draußen geboren und blieb als unvermittelbares Scheuchen bei mir. Sie ist nun vier Jahre jung. Inzwischen ist sie auch gegen Tollwut geimpft und darf raus. Den Garten verlässt sie auch nach 3 Monaten noch nicht. Ihre Beute beschränkt sie meist auf Falter. Aber sie genießt den Freigang, den sie vorher nie einforderte oder zu vermissen schien. Ihre Schwestern sind mit Wohnung und Balkon zufrieden.
Kaija wurde im Tierheim geboren und durfte mit einem Jahr raus. Als sie erstmalig Frischluft schnupperte, versuchte sie, die Katzen-/Insektensicherung zu zerlegen. Trotzdem, sie könnte ich an eine Haltung mit Balkon gewöhnen.
Rhino, Alter, Herkunft, Haltung unbekannt, draußen aufgegriffen, will raus. Eine reine Wohnungshaltung wäre unmöglich. Außer, man steht auf Harnmarkierung. :roll:
Pflegekater Teddy war angeblich ein Hardcorefreigänger. Er ist mit seiner gesicherten Terrasse zufrieden. Eindeutig. Ihm war es wichtiger, dass keine anderen Katzen vorhanden waren. Das erkllärte er eindeutig. Eineindeutig sogar.

Zwei Katzenschwestern, draußen geboren, zeigen sehr unterschiedliche Neigungen. Die eine ist mit Wohnung und Balkon zufrieden. Die andere büxte aus, wann immer möglich. Sie ist nun auch glücklich, weil sie Freigang hat. Ihre Schwester kann auch jeder Zeit raus, mag aber lieber in der Nähe der Futterschüssel bleiben.

Pauschale Antworten gibt es nicht. Es ist alles für die Katz. ;-)
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #35
Hmm, ich habe Flaschenkinder mit 2 Wochen bekommen und großgezogen.
3 habe ich vermittelt, 2 blieben erstmal noch bei mir, weil der Kater entwicklungsverzögert war.

Nun sind beide knapp 10 Monate alt.
Heidi kann ich seit ca. 2 Monaten nicht mehr nur im Haus halten.
Sie strebt extrem nach Freigang. Ich lasse sie aber nicht raus, wenn ich nicht daheim bin.
Henry geht zwar raus, aber nur um kurz danach weinend vor der Tür zu sitzen und auf Mamas Arm zu hüpfen.
Im Grunde würde er auch gar nicht rausgehen.
Nur wenn wir im Garten sind, möchte er zu uns.

Für die Kritiker: Ich wohne am Ende eines Sackgassendorfes, wo die Gefahren extrem gering sind.
 
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  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #36
Unsere Philo ist Mutter von 5 Wildlingen, die wohl in einem Feld oder Wald geboren wurden.
Unseres Wissens nach konnten überhaupt nur 2 davon (Freigang) vermittelt werden, die anderen 3 mussten wieder im bekannten Gebiet ausgesetzt werden, weil sie im Sinne des Wortes zu wild waren.

Philo selbst ohne Freigang wäre unmöglich, sie ist selbstständig, durchaus wehrhaft, kann sich (und früher ihre Kitten) selber ernähren, eigentlich jede Ex-Streuner bzw. Tierheim Katze, die wir bislang adoptiert haben.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #37
Unsere Ilvy ist in der Schönwetterzeit mehr draußen als drinnen; die knurrt und faucht, wenn man sie nicht lässt, bleibt aber in der Nähe; oft auch nur im Strandkorb im Garten oder bei den Nachbarn.
Schmusen zwischendurch muss aber sein.
Moppel Ludwig geht gerne im Garten auf Jagd, schläft bei den Kaninchen im Auslauf, aber kommt stündlich immer wieder, um zu sehen, ob seine Menschen noch da sind.
Rosi ist echt die rote Zora, haut ab, wo sie kann, ( der doofe Zeitungsbote hat immer noch nicht verstanden, was das Schild " Gartentor bitte immer wieder schließen" heißt..)
und sie ist dann mit Peilsender wiederzufinden..
Das ist die Anstrengendste..:roll:
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #38
Mein roter Heinzi kommt aus Rumänien und lebte dort mit großer Wahrscheinlichkeit als Strassenkatze. Er hat einen unheimlich starken Drang nach draußen. Ich ließ ihn, mit klopfendem Herzen, schon nach nur drei Wochen bei uns zuhause, hinaus.
So sehr drängte er!
Da er schon unsere Gesellschaft und den gut gefüllten Futternapf zu schätzen gelernt hatte, war es jedeoch in seinem Fall kein Problem. Das Katzenklo nutzt er hin und wieder unkompliziert auch drinnen, aber er macht halt gerne seine ausgiebigen Runden (vorzugsweise ab 4.00 Uhr morgens).

Flori (schwarzer Hofkater) kam angezähmt zu mir. Er geht gerne raus, sogar bei schlechtem Wetter. In der Hauptsache jedoch, um das Draußen-Klo zu benutzen. Wenn er „muss“ steht er jämmerlich jammernd vor der Tür und ist manchmal kurz danach wieder im Haus.
Er liebt es zu beobachten. Ich denke, er wäre auch in Wohnungshaltung mit großem Balkon, oder in einem Freigehege mit schönem Ausguck, zufrieden gewesen. Das hält ihn natürlich nicht vom Streunern bei mir und am liebsten zusammen mit seinem großen Idol Heinzi ab.
 
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  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #39
Was ich noch vergessen hatte: meine erste Katze war eigentlich auch keine Streunerin. Hatte es aber ein Jahr lang vorgezogen, auf der Straße zu leben. Weil sie von ihren eigenen Kindern vertrieben wurde.
Sie war so verstört, dass die ersten Wochen einsperren kein Problem war. Und als ich sie rausgelassen hab blieb sie erstmal im Garten. Wohnungshaltung wäre aber auf Dauer natürlich unmöglich gewesen.
 
  • Frage an Vermittler oder User, die ehemalige Streuner(kitten) aufgenommen haben Beitrag #40
Ich kann auch noch einmal nachlegen.
Meine erste, eigene Katze war ein Bauernhofkätzchen, das die ersten Jahre bei mir nur in Wohnungshaltung gelebt hatte; Balkon war ihr bekannt.
Nachdem ich mit meinem Mann zusammen gezogen war, hätte sie Freigang haben können.
Es hat ein geschlagenes Jahr gedauert, bis sie sich getraut hat, die Terrasse vorm Haus zu verlassen. Von da an gab es kein Halten mehr, sie wurde zur begeisterten Freigängerin.
 
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