Nein, sie bekommt kein Cortison.
Gerade spielt sie neben dem Schreibtisch mit einer Leinenmaus unter einem Stück Yogamatte als wenn es das Lungenproblem überhaupt nicht gäbe!
Es mag blöd klingen, aber für mich sind 100 € für Tests (was kommt dann?) eine unüberwindbare Hürde.
Gerade fressen wieder alle nicht so gut und Katzenmutti hat 5 Tage nicht gefressen (am Napf!, was die an Nachbars Kompost machen, weiß ich ja nicht). Vorgestern habe ich dann das eigentlich Unmögliche realisiert: Spot on hatte ich noch von der letzten Aktion, bei der eben nur die anderen "greifbar" waren. Katzenmutti hatte sich letztlich in die Speisekammer (die wegen Umbauarbeiten gerade leer ist;-)) geflüchtet und ich konnte aus 20 cm Abstand auf den Kopf träufeln - Hurra!!!! Alles, was über Futter geht ist wegen der Vielzahl der individuellen Besonderheiten der Meute zum Scheitern verurteilt - das haben sie mich gelehrt!
Seit gestern frisst Katzenmutti wieder.
Heute steht also auf dem Programm: vom Tierarzt für die anderen Wurmmittel besorgen (bitte wirksam, bitte preiswert, bitte nicht über Futter...) Nun könnte man sagen, wer weiß, ob die Würmer haben! - Wer ein paar Tage ihren Lebensrhytmus verfolgt und sieht, wen die alles fressen (bin kreuzunglücklich, weil ich natürlich auch die Vögel, Blindschleichen, Ringelnattern erhalten möchte; bei den inzwischen rar gewordenen Mäusen habe ich nur ein bisschen Mitleid, weil die ja auch so niedlich sind), muss sich eingestehen: Es wäre ein Wunder, wenn sie keine hätten...!
Ich kann einfach nur hoffen, dass ich Bienchen genug Lebenskraft und Abwehrstoffe geben kann, dass sie das schafft. Es ist sicher falsch dabei an meinen Großvater zu denken, weil sie natürlich nichts tut, um Risiken aus dem Weg zu gehen...
Im Moment macht mir "meine" Katze Püppi viel mehr Sorgen. Sie hat so eine panische Angst vor den Anderen- die eigentlich so super sozialisiert sind - auch morgens mal die Ohrfeigen ihrer Mama akzeptieren, zwischendurch mal raufen und den Rest des Tages so ein Herz und eine Seele sind.
Aber Püppi läuft i m m e r weg. Und eine Katze von hinten ist ein Jagdobjekt. Das kennt selbst Bienchen!!!
Ihr Rückzugsort ist das Schlafzimmer, das wir nächtens teilen.
Will damit nur sagen, es gibt hier nicht nur die eine Front!
Ergänzung: Vermute (gefühlt) die anfangs in unserer Konverstion genannten Mykoplasmen. Dann wäre längerfristige AB-Gabe entweder therapeutischer Sieg über Erreger oder wegen Nebenwirkungen Todesurteil.
2. Ergänzung: Eine der benannten oder bekannten würde ich mangels geeigneter Symptome abwählen (und: wenn hochinfektiös, dann warum n u r gerade Bienchen, und noch nicht mal Püppi, die ja so viel mehr Stress hat!)
Ja, ist Gucken in die Kugel. Auch beim Menschen könnte man so viel tun. Die Realität setzt halt noch mal zusätzliche Grenzen - die ich irgendwie akzeptieren muss und werde.
Fühle mich ein wenig bestärkt durch die Wahl des AB durch den Tierarzt und versuche einfach, für alle das Beste rauszuholen. - Mehr geht einfach nicht!.