Fragen und Hilfe beim Tierschutz

Diskutiere Fragen und Hilfe beim Tierschutz im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Stimmt ... über den Begriff bin ich gar nicht gestolpert. Mein Kopf war schon weiter: Kastration = Eunuch = Zwergenwuchs :mrgreen:
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #21
Was genau soll das denn sein? Ich kann mit unter dem Begriff nichts vorstellen.

Stimmt ... über den Begriff bin ich gar nicht gestolpert.
Mein Kopf war schon weiter: Kastration = Eunuch = Zwergenwuchs :mrgreen:
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #22
Eunuchenwuchs???? :shock: Tiiiiiiiina, dass ist nicht dein Ernst.
Das ist doch längst widerlegt und nur Ammenmärchen.

Ob eine frühe oder später Kastration macht gar keinen Unterschied.
Eher ist eine frühe Kastration von Vorteil, weil sich gerade bei Kätzinnen gern Probleme an Milchleiste und Gebärmutter entwickeln. Und die Kätzchen das besser wegstecken.

Die TSO kastrieren früh, damit mit den Katzen nicht mehr vermehrt wird.




.
Moni, ich hatte so eine Katze, fettleibig und relativ klein geblieben, ihre Geschwister, später kastriert, ganz normal

vielleicht Zufall, mein Tierarzt meinte, das passiert halt hin und wieder

trotzdem finde ich NATÜRLICH Kastrationen wichtig, sonst wäre ich in dem Bereich wohl kaum helfend unterwegs, oder?
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #23
Moni, ich hatte so eine Katze, fettleibig und relativ klein geblieben, ihre Geschwister, später kastriert, ganz normal

vielleicht Zufall, mein Tierarzt meinte, das passiert halt hin und wieder [...]
Es ist aber so, dass es Studien gibt, die belegen, dass - wenn überhaupt - das Gegenteil der Fall sein kann. Wenn sich etwas ergeben hat, dann ein späteres Schließen der Wachtumsfugen.
Ich kenne eine Menge frühkastrierte Katzen, nicht eine davon ist fett oder gar kleinwüchsig. Aber vielleicht bin ich auch schlecht informiert, hast du einmal Literatur, die das Phänomen/den Begriff aufgreift? Ich konnte nichts dazu finden, noch nicht einmal den (vermeintlichen?) Fachbegriff.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #24
Es ist aber so, dass es Studien gibt, die belegen, dass - wenn überhaupt - das Gegenteil der Fall sein kann. Wenn sich etwas ergeben hat, dann ein späteres Schließen der Wachtumsfugen.
Ich kenne eine Menge frühkastrierte Katzen, nicht eine davon ist fett oder gar kleinwüchsig. Aber vielleicht bin ich auch schlecht informiert, hast du einmal Literatur, die das Phänomen/den Begriff aufgreift? Ich konnte nichts dazu finden, noch nicht einmal den (vermeintlichen?) Fachbegriff.
Nein, habe ich nicht
Nur die Aussage meines Tierarzt
Da er den Beruf 30 Jahre ausübt, hinterfrage ich da nicht
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #25
Nein, habe ich nicht
Nur die Aussage meines Tierarzt
Da er den Beruf 30 Jahre ausübt, hinterfrage ich da nicht
Solltest du aber, denn - mit Verlaub - es ist einfach nicht korrekt, wenn er es so gesagt haben sollte, wie du das wiedergegeben hast.

*Edit: Falscher Post
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #26
Ich hinterfrage immer. Vor allem bei Tierärzten, die schon lange im Beruf sind.
Wenn die nicht regelmäßig auf Fortbildungen gehen und sich informieren, sind sie schnell nicht mehr auf dem neusten Stand.

Meine Jette, die mit 4 Monaten kastriert wurde, ist winzig. Wirklich winzig. Auch im Vergleich zu ihrem Halbbruder, der bei Heike wohnt.
Aber das sind wohl eher die Gene als die Kastration.
Imano, ebenfalls mit 4 Monaten kastriert, ist ganz normal groß für eine Siam.
Ich würde aus solchen Einzelfällen jetzt nicht schließen, dass die Katzen bei einer Frühkastration klein bleiben.
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #27
Zu Variationen im Körperbau kann ich nichts sagen, wohl aber, daß man Frühkastration sehr wohl unterscheiden muß, wenn es um Risiken geht. Während sie bei (weiblichen) Katzen offenbar einigen späteren Krankheitsbildern vorbeugt, kann sie bei Katern zu schwerwiegenden Fehlbildungen des Urogenitaltraktes führen. Beispielsweise neigen frühkastrierte Kater zu Verengungen in den Harnwegen und einer erhöhten Bildung von Blasensteinen (letztere betrifft vor allem bewegungsärmere Wohnungskater), deren Kombination potentiell lebensbedrohlich sein kann.
(Quelle: unter Katze)

Unsere Tierärztin rät deswegen dazu die weiblichen Katzen mit 5 Monaten zu kastrieren, und bei Wohnungskatern etwas länger zu warten. Freigängerkater kastriert sie auch mit 5 - 6 Monaten, um unerwünschte Vermehrung vorzubeugen.
Da das "schlimmste", was bei einem Wohnungskater mit Eintreten der Geschlechtsreife passieren kann, das Markieren ist, finde ich ihre Vorgehensweise absolut schlüssig, und wir werden uns daran halten. Unsere Mädchen werden beide Mitte August mit 18 Wochen kastriert, bei Schnurrbert warten wir bis zum ersten markieren.
Bei einem anderen, bereits kastrierten Kater würde ich ihn wenn möglich allerdings auch etwas eher kastrieren lassen, damit es zwischen den beiden nicht zu Problemen kommt (potentes Tier vs. Kastrat).
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #28
Da habe ich andere Informationen:

"[...] Laut Studien wurde keine erhöhte Neigung frühkastrierter Tiere zu Übergewicht oder Harnwegserkrankungen festgestellt. *** Veranlagung und falsche Fütterungsgewohnheiten, sowie Bewegungsmangel werden als Auslöser dieser Erkrankung betrachtet. [...]"

"Oft wurde vermutet, dass die Frühkastration die Ausbildung der Harnröhre beeinflusst, frühkastrierte Katzen könnten aufgrund eines geringeren Durchmessers der Harnröhre stärker zu Harngries und Blasensteinen neigen. Die Untersuchung zeigte jedoch, dass dies nur bei weiblichen Tieren der Fall ist *. Männliche Tiere - die generell eher zur Bildung von Harngries neigen - hatten auch frühkastriert keinen geringeren Harnröhrendurchmesser als später kastrierte Tiere **. [...]"


Wenn du in die Quelle klickst und das Original liest, werden an der Stelle mit dem *** die entsprechenden Quellen/Studien genannt, die das Geschriebene belegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #29
Da das "schlimmste", was bei einem Wohnungskater mit Eintreten der Geschlechtsreife passieren kann, das Markieren ist, finde ich ihre Vorgehensweise absolut schlüssig, und wir werden uns daran halten. Unsere Mädchen werden beide Mitte August mit 18 Wochen kastriert, bei Schnurrbert warten wir bis zum ersten markieren.

Da hätte ich echt Angst das er das auch nach der Kastra noch macht. Und wie Saurier schon schrieb, neuere Studien sagen was anderes.
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #30
[...] Unsere Tierärztin rät deswegen dazu die weiblichen Katzen mit 5 Monaten zu kastrieren [...]
Da können die Katzen aber schon das erste Mal gerollt haben und damit ist die erhoffte Krebsvorsorge der Kastra dahin.

[...] Da das "schlimmste", was bei einem Wohnungskater mit Eintreten der Geschlechtsreife passieren kann, das Markieren ist, finde ich ihre Vorgehensweise absolut schlüssig [...]
Naja, wenn du mit einem Wohnungskater leben kannst, der den Rest seines Lebens deine Wohnung markiert, dann mag das schlüssig sein, denn auch das kann passieren - wenn man von dem, was alle tatsächlich passieren kann, sprechen wollen. Und das - soweit ich weiß - sogar häufiger als die Sachen mit dem Harngries, aber dafür habe ich gerade keine Belege zur Hand, weiß aber, es irgendwo kürzlich gelesen zu haben.

[...] Unsere Mädchen werden beide Mitte August mit 18 Wochen kastriert, bei Schnurrbert warten wir bis zum ersten markieren. [...]
Bitte nenne mir einen Grund, wieso ein Kater erst potent werden soll? Welchen Zweck soll das haben? Bitte, bitte macht das nicht! Lasst beide zusammen mit ca. fünf Monaten kastrieren, das ist wirklich ein gutes Alter, um die Kastra gut durchführen zu können (sowohl von Tierarzt-Seite als auch von Tierseite). Lest euch bitte noch einmal in Ruhe ein.
 
  • Fragen und Hilfe beim Tierschutz Beitrag #31
Unsere Mädchen werden beide Mitte August mit 18 Wochen kastriert, bei Schnurrbert warten wir bis zum ersten markieren.

Puh du willst wirklich warten, bis er markiert und riskieren, dass er damit nicht wieder aufhört?
Zumal geschlechtsreife Kater ein recht grobes Spielverhalten entwickeln.
Auch nicht schön für deine beiden Mädels.

Und wie Heike schon schrieb, mit 5 - 6 Monaten kann die Geschlechtreife längst eingetreten sein.

Deine Tierärztin ist nicht wirklcih auf dem neusten Stand.
 
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