Hallo nochmal in die Runde,
habe inzwischen noch einmal ein langes Gespräch mit meiner Tierärztin geführt.
Erstens handelt es sich nicht um ein richtiges Antidepressivum, sondern um "Gabapentin", ein Präparat, das eigentlich bei Epilepsie und zur Schmerzlinderung eingesetzt wird.
Man hat entdeckt, daß es bei Katzen in Stresssituationen zusätzlich stark angstlindernd wirkt. Sozusagen die "Happypill" für Katzen. Die Wirkung setzt nach ca 90- 120 Minuten ein und baut sich innerhalb von 12 Stunden langsam wieder ab. Die Katze schwebt auf Wolke sieben und fühlt sich, wie nach einem guten Joint.
Bei einmaliger Dosierung sind keinerlei organschädigende Nebenwirkungen zu erwarten.
Ich habe natürlich trotzdem nach Alternativen gefragt. Aber alle Mittel, inkl. Zylkene, was ich Ludwig seit 3 Tagen erfolglos verabreiche, weil er nachts ununterbrochen miaut, haben leider keine ausreichende Wirkung, um diesen Kampfkater einigermaßen zu beruhigen.
So wäre ein Herzultraschall , der nach Aussage der TÄ auf jeden Fall ansteht, ohne irgendwelche wirksamen beruhigenden Maßnahmen, mit einem hohen Risiko behaftet, daß er vor Aufregung einen Herzinfarkt o.ä. erleidet.
Der Termin ist erst am 1 Oktober. Also noch gut 4 Wochen.
Ich werde es also versuchen und Euch dann berichten, wie es gelaufen ist.
Hier noch einige links zum Einsatz von Gabapentin bei Katzen:
www.tfa-wissen.de
www.wir-sind-tierarzt.de
www.leben-mit-katze.de