Hallo LuniSocke,
toll dass Du der Katze helfen möchtest!
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist die Katze oft bei Dir. Bis jetzt hast Du sie nicht gefüttert. Das war ja auch gut und richtig so. Jetzt hat sich die Situation geändert: die Katze bracht medizinische Hilfe. Wie wäre es, wenn Du sie nun fütterst (nur so oft, wie sie am Tag Tabletten braucht) und ihr dabei die Tabletten gibst?! Den Nachbarn erzählst Du davon nichts. Denen würde ich an Deiner Stelle alle paar Tage ganz liebenswürdig auf die Nerven gehen, also mich erkundigen, wie es dem armen Tier geht, fragen, ob sie sie nicht doch los werden wollen usw. Am besten, wenn der Mann dabei ist. Womöglich wirkt er auf seine Frau ein, wenn Du nicht dabei bist, und dann hast Du gewonnen.
Frigida, hast Du einen Link zu der Sache mit dem Hund und dem Tumor? Das wäre dann Stufe zwei, wenn das liebenswürdige Nerven nicht hilft. Damit kann man ihr klar machen, dass sie sich strafbar macht.
Rechtlich ist es tatsächlich so, dass ein Tierarzt die Katze nicht einschläfern darf, nur weil die Besitzer das wollen. Einschläfern ist nur bei Unheilbarkeit und Schmerzen erlaubt. Aber wie Abvz schon sagte, die Gefahr besteht natürlich, dass sie einen Tierarzt finden, der es trotzdem tut.