Alles, was Katzen (neben dem "Basisequipment" wie Futter, Wasser, saubere Näpfe, ausreichend viele Katzenklos, einen Kratzbaum und viele gute Versteckmöglichkeiten) meiner Meinung nach brauchen ist Zeit, Geduld und Ruhe.
Und eine Katze mit Vorgeschichte (...) braucht davon mehr als ein Geschwisterpaar wohlsozialisierter Kitten.
Mit einem Raum zur Eingewöhnung habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht, allerdings mit einem Spuckfauchi-Wildkitten-Geschwisterpaar, die keine Menschen kannten und völlig scheu waren.
So als "Basislager" für 2 oder 3 Tage profitieren aber bestimmt auch andere Katzen davon, besonders wenn sie ängstlich sind und sich verkriechen. Für eine Katze, die aus dem Tragekorb spaziert und neugierig ihre Umgebung inspiziert würde ich die Tür allerdings offen lassen.
Ich würde auch drumherum das Leben ganz normal weiterlaufen lassen, also staubsaugen, den Fön benutzen, etc, und ruhig das Kind wie gewohnt spielen und rumlaufen lassen; nur die Katzen dabei völlig in Ruhe lassen. Das sollte besonders das Kind. Aber ein Grundschüler versteht das idR schon, wenn man ihm erklärt, daß die Katzen noch ängstlich sind und gaaanz viel Zeit und Ruhe brauchen, und nicht angefaßt / gejagd werden dürfen.
Hin und wieder mal zublinzeln ist gut, und ruhig im selben Zimmer sitzen und ruhig reden / dem Kind (und den Katzen) vorlesen, etc.
Wenn sich die beiden nicht mehr verkriechen würde ich auch Spielen mit der Spielangel anbieten, bei einigen katzen kann man so ganz schnell das Eis brechen. Und immer mal wieder Leckereien (etwas Thunfisch, Hühnchen,...) anbieten. Kurz: alles, was sich super positiv mit euch verknüpfen läßt.
Ein paar Wochen, und ihr seid (höchstwahrscheinlich) ein eingespieltes Team.