Katzensteuer

Diskutiere Katzensteuer im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Nicht böse sein, aber ich finde es etwas naiv wenn jemand denkt das der Staat Steuern für den Tierschutz einsetzt. Wenn ich bedenke wie viele...
  • Katzensteuer Beitrag #21
Nicht böse sein, aber ich finde es etwas naiv wenn jemand denkt das der Staat Steuern für den Tierschutz einsetzt.
Wenn ich bedenke wie viele Tierheime finanzielle Probleme haben und kein Geld bekommen, obwohl es eigentlich Aufgabe der, ich glaube Kommunen war es, ist herrenlose Tiere zu versorgen, da wird es auf staatsebene wohl auch nicht gehen.
 
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  • Katzensteuer Beitrag #22
Nicht böse sein, aber ich finde es etwas naiv wenn jemand denkt das der Staat Steuern für den Tierschutz einsetzt.
Wenn ich bedenke wie viele Tierheime finanzielle Probleme haben und kein Geld bekommen, obwohl es eigentlich Aufgabe der, ich glaube Kommunen war es, ist herrenlose Tiere zu versorgen, da wird es auf staatsebene wohl auch nicht gehen.

Unterschreibe ich so!
 
  • Katzensteuer Beitrag #23
  • Katzensteuer Beitrag #24
Die Katzensteuer ist aber schon seit längerem, immer wieder im Gespräch. Meistens im Zusammenhang mit dem Thema "Freigänger und ihre Hinterlassenschaften".

Ich verstehe Hundebesitzer, die sich darüber aufregen, dass sie so ein "Theater" mit dem Kotsammeln machen müssen (obwohl das natürlich notwendig ist) und Katzenbesitzer lassen ihre Katzen einfach raus und können dann nicht mehr kontrollieren wo diese hinmachen. Wobei ja auch nicht jeder Freigänger sein Geschäft draußen verrichtet, dass muss man ja auch erwähnen.

Wenn eine eventuelle Katzensteuer dafür verwendet werden würde, zb Spielplätze zu säubern, weil die Katzen da zb den Sandkasten als Klo benutzen, dann könnte ich das noch verstehen. Genauso gut könnte man aber auch die Hundesteuer dafür verwenden um Parks und Grünflächen zu säubern. Das wird ja auch nicht gemacht, oder? Ich gehe mal davon aus, dass das Geld einfach irgendwo hinfließt.
Außerdem müsste man dann unterscheiden zwischen Freigängern und Wohnungskatzen. Denn meine Wohnungskatzen haben mit einem verdreckten Spielplatz (um bei dem Bsp zu bleiben) nichts zu tun. Daher sehe ich es auch nicht ein da ne Steuer zu bezahlen.
Und dann wären wir bei dem nächsten Problem... wie will man das kontrollieren? Es müsste ja jemand in jedem Haushalt vorbei schauen. Was wäre das für ein enormer Aufwand?

Nicht böse sein, aber ich finde es etwas naiv wenn jemand denkt das der Staat Steuern für den Tierschutz einsetzt.
Wenn ich bedenke wie viele Tierheime finanzielle Probleme haben und kein Geld bekommen, obwohl es eigentlich Aufgabe der, ich glaube Kommunen war es, ist herrenlose Tiere zu versorgen, da wird es auf staatsebene wohl auch nicht gehen.

Und das sehe ich auch so. Der Tierschutz wäre der letzte, der von dem Geld etwas sehen würde.
 
  • Katzensteuer Beitrag #25
Eine Katzensteuer gegen Hinterlassenschaften der Tiere hilft ebenso viel wie die Hundesteuer. Wir haben hier so ein paar Kandidaten vor Ort, die ihre Hunde wirklich überall hinmachen lassen und nichts aufheben. Wenn man sie (noch so freundlich / sachlich) konfrontiert kommt oft als pampige Reaktion "Ich zahl Hundesteuer." Ach so. Das bedeutet, daß sich der Haufen mit der nächsten Abbuchung in Luft auflöst?

Wenn die Haltung von Katzen mit einer Steuer verbunden wäre wäre in meinen Augen die sofortige Reaktion, daß Katzen in so viel höherer Zahl wieder über Vermehrer bezogen und unter der Hand verscherbelt werden. Ich halte ganz viel von einer Unterstützung des Tierschutzes, aber wenn das zur Pflichtabgabe würde könnte ich das nicht mehr. Ich versuche privat auch 2 Katzenpflegestellen finanziell zu unterstützen; aber für mich als alleinerziehende Geringverdienerin mit drei Kindern, die am Anfang einer Umschulung steht, ist das nicht jeden Monat möglich. Letzten Monat hatte ich Ausgaben für die Kinder, diesen Monat 3 Kastrationen, das heißt es wird bei mir November, bis ich andere wieder unterstützen kann.
Eine Katzensteuer von 20 Euro pro Katze würde in meinem Fall dafür sorgen, daß ich alle drei Katzen abgeben müßte (weil ich 50 Euro monatlich für potentielle Tierarztkosten zurück lege; wenn der Betrag von einer Steuer gefressen werden würde könnte ich es nicht mehr vertreten, Tiere zu halten, für die ich im Krankheitsfall nicht mehr den Tierarzt bezahlen könnte).

Und selbst wenn ich in 3 Jahren wieder das Geld habe entscheide ich für meinen Teil lieber persönlich, wann und wen ich wie unterstütze, als daß ich "Vater Statt" das für mich entscheiden lasse. Soll der lieber seine Politkasper mit ihren lächerlich überhöhten "Diäten" unterstützen, und mal unsere marode Altersversorgung, das deperte Schulsystem und unser röchelndes Gesundheitswesen klar kriegen.
 
  • Katzensteuer Beitrag #26
Schon gut Leute.
Ich habe ja gesagt, dass ich ein bisschen länger hätte darüber nachdenken sollen.

Das war nicht zu Ende gedacht, von mir.



Wer glaubt, dass egal welche Regierung wo auch immer eine "zweckgebundene" Steuer ausschließlich für den gedachten Zweck einsetzt (also quasi durchreicht), der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Ich kann Dir versichern, dass ich (leider ;-) )nicht mehr an den Weihnachtsmann glaube.

Natürlich würden die Gelder nicht durchgereicht und es würden auch Bearbeitungsgebühren anfallen.


Wer eine Katzensteuer, will um damit den Tierschutz zu unterstützen, der spende doch bitte direkt den Betrag an den Tierschutz und erspare dem Rest der Welt noch mehr Bürokratie.
Dann kommt der gesamte Betrag da an, wo er auch hin soll.
So einfach ist das.

Tja, wenn das so einfach wäre, dann hätte der Tierschutz bestimmt mehr Geld zur Verfügung.
 
  • Katzensteuer Beitrag #27
Tja, wenn das so einfach wäre, dann hätte der Tierschutz bestimmt mehr Geld zur Verfügung.



Ich könnte mir eventuell vorstellen, wenn das Tier nicht als "Sache" bezeichnet würde, sondern als Lebewesen (welches es ja nun ist), würde das und vieles andere anders laufen.

Katzensteuer? Wäre ich nicht dafür.
Gründe wurden alle schon genannt. ;-)
 
  • Katzensteuer Beitrag #28
Eine Katzensteuer gegen Hinterlassenschaften der Tiere hilft ebenso viel wie die Hundesteuer. Wir haben hier so ein paar Kandidaten vor Ort, die ihre Hunde wirklich überall hinmachen lassen und nichts aufheben. Wenn man sie (noch so freundlich / sachlich) konfrontiert kommt oft als pampige Reaktion "Ich zahl Hundesteuer." Ach so. Das bedeutet, daß sich der Haufen mit der nächsten Abbuchung in Luft auflöst?

Ich glaube, Du verwechselst da was. ;-)

Die Hundesteuer sollte dafür da sein, daß die Stadtreinigung bezahlt wird.
Wenn ich bezahlen muß, aber keine Gegenleistung bekomme, ist der Betrag sinnlos rausgeworfen.
Und die Hundesteuer ist beileibe nicht gerade niedrig.

Abgesehen davon - soviel ich weiß, sind Steuern grundsätzlich nicht zweckgebunden, im Gegensatz zu Abgaben und Gebühren.
 
  • Katzensteuer Beitrag #29
Ich verwechsele da nichts, Tigerstern, mir ging es nur darum die Geisteshaltung der Menschen hier wiederzuspiegeln, die den Sinn der Hundesteuer nicht verstanden haben. Und hier kommt niemand von der Stadtreinigung, um die Haufen aufzuheben, das wird alles schön plattgetreten oder rottet im Grünstreifen vor sich hin.
 
  • Katzensteuer Beitrag #30
Nur für die Freigänger,für meine Wohnungskatzen würde ich niemals auch noch Steuern zahlen. Solange es nach wie vor Reiter und Pferde gibt ,die weder Steuern zahlen noch ihren Dreck wegräumen müssen, fände ich auch eine Katzensteuer völlig daneben. Die Hundesteuer sollte wenigstens den Tierheim zu Gute kommen,aber SO? reine Abzocke ohne Wirkung für irgendwas.Vll. überlegt man ja auch noch eine Fischesteuer? Häschen und Exoten?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzensteuer Beitrag #31
Sehe es genauso wie Goya. Die Städte und Kommunen unterstützen die Tierheime viel zu wenig finanziell. Dafür geben sie tausendfach Geld für Prestigeobjekte oder sonstiges aus. Eine Steuer würde den Tieren mit Sicherheit nicht zugute kommen. Mir tun auch immer die Hundebesitzer leid, eine Frechheit das diese Steuer so hoch ist. Gehört alles abgeschafft. Bei unserem städtischen Tierheim wird nun seit ein paar Monate ein neues Hundehaus gebaut. Finanziert fast nur aus Spenden von Privatpersonen und einigen ortsansässigen Firmen. Das sagt doch alles aus. Von der Stadt gibt's kaum was wie wohl fast überall im Lande.
 
  • Katzensteuer Beitrag #32
Hinzu kommt noch, dass Steuern grundsätzlich nicht zweckgebunden erhoben werden können, sondern den allgemeinen Geldbedarf des Staats decken sollen. So ist das mit den Steuern ...
 
  • Katzensteuer Beitrag #33
So isset!

Zitat (in etwa):“Steuern werden vom Staat erhoben und sind nicht zweckgebunden, d.h. sie fließen in den allgemeinen Staatshaushalt und kommen nicht einem bestimmten Zweck zu gute. Anders verhält es sich bei den Abgaben. Sie werden meist von öffentlichen Institutionen gefordert und erfüllen einen bestimmten Zweck, z.B. der zu zahlende Betrag für die städtische Müllabfuhr.“

Drücke gerne Steuern ab (ich bin immer sehr ehrlich), sei es nun bei jedem Kauf die Märchensteuer, sei es die anderen Sklavenabgaben. Ich mag nicht, wenn systemische Institutionen wie Commerzbank oder VW und vor allem deren notleidenden Manager darben müssen.

Dennoch - um aber die Mittel tatsächlich an die richtige Stelle zu bekommen, wäre eine Katzenabgabe rein theoretisch nicht schlecht. Auf dem Weg zum Empfänger ist aber ein gewisser Schwund vorhanden. Wenn man Glück hat, sind die bürokratischen Kosten dann weniger als das eingenommene Etwas. Allein,mir fehlt der Glaube.
In dem Sinne: Hosianna oder so
 
  • Katzensteuer Beitrag #34
Ich bin dagegen; weil ich u. a.dem System misstraue, das das Geld sinnvoll und zweckgebunden einsetzen würde.
Wir haben 2 Tierschutz Katzen und das ist finanzielle Belastung genug.
Wir spenden für unsere tolle Pflegestelle, Tasso und andere. Und dann noch für die Zweibeiner, dienen es helfen kann.
ich bin mir leider sicher, dass das Geld nicht dort landet, wo es sollte.
Und deshalb: nö

denen............
 
  • Katzensteuer Beitrag #35
Dennoch - um aber die Mittel tatsächlich an die richtige Stelle zu bekommen, wäre eine Katzenabgabe rein theoretisch nicht schlecht. Auf dem Weg zum Empfänger ist aber ein gewisser Schwund vorhanden. Wenn man Glück hat, sind die bürokratischen Kosten dann weniger als das eingenommene Etwas. Allein,mir fehlt der Glaube.
In dem Sinne: Hosianna oder so

Wir müssen das Kind ja nicht Steuer nennen.

Isis, ich halte Dich für ein pfiffiges Kerlchen (bei weitem nicht so naiv wie ich es bin :-D).
Hättest Du eine Idee für ein Gerüst?

Ich meine, wie könnte der Schwund, so gering wie möglich sein?
 
  • Katzensteuer Beitrag #36
Als Abgabe könnte ich mir auch gut 10 - 20€ pro Tier vorstellen.

Ich nicht, wenn ich ehrlich bin.

Das wären hier ja über 200 Euro im Jahr.

Da ich schon Mitglied in einem Tierschutz-Verein bin, für den ich meinen jährlichen Beitrag leiste, alle meine Katzen vom Tierschutz kommen und ich pro Katze dort bereits mindestens 130 Euro bezahlt habe, bzw. z.B. Kastrationskosten aus eigener Tasche bezahlt habe, sehe ich das nicht ein.:-o
 
  • Katzensteuer Beitrag #37
Isis, ich halte Dich für ein pfiffiges Kerlchen (bei weitem nicht so naiv wie ich es bin :-D).
Hättest Du eine Idee für ein Gerüst?

Ich meine, wie könnte der Schwund, so gering wie möglich sein?
Stimmt, ich pfeife meist aus dem letzten Loch, Kerlchen eher nicht, hab schon immerhin 10 kg mehr als die ideale Schlachtmasse, und naiv – bin in einem Forum mal als geilgrottiger Polemiker gelobt worden.

Gerüst? Keine Steuer, keine Abgabe, Spenden. Spenden an einen zertifizierten Verein. Wie? Intensive Spendenwerbung, Bilder wie bei der entzückenden Zigarettenwerbung, wirkt besser und ist FREIWILLIG.

Dagny:“….als daß ich "Vater Statt" das für mich entscheiden lasse. Soll der lieber seine Politkasper mit ihren lächerlich überhöhten "Diäten" unterstützen“

Ilvy:“Ich bin dagegen; weil ich u. a.dem System misstraue, das das Geld sinnvoll und zweckgebunden einsetzen würde.“

Nana, ihr Populistinnen. Kritik an der „politischen ELITE“?
 
  • Katzensteuer Beitrag #38
  • Katzensteuer Beitrag #39
Solange es nach wie vor Reiter und Pferde gibt ,die weder Steuern zahlen noch ihren Dreck wegräumen müssen

Kurze Bemerkung am Rand. Jeder Reiter hat eine gelbe Plakette an der Trense, wenn er ins Gelände will . Diese ist nur gegen Gebühr erhältlich ! Wenn nicht vorhanden: hohe Geldbuße! Bei uns wird das kontrolliert.

Zur Katzensteuer: ich bin dagegen.

Mir kommt das wie die Quadratur des Kreises vor :shock:.

Warum gibt es Tierschutz/Tierheime bzw. sind sie nötig? Menschen, welche ihre Tiere unkastriert Freigang gewähren und sich um die Folgen nicht kümmern. Oder die sich mit der unüberlegten Anschaffungen des Tieres nun überfordert fühlen. Die Abgabe ist dann der einfachste Weg. Meistens erfolgt die Abgabe noch nicht einmal an den entsprechenden Stellen, sondern die Tiere werden ausgesetzt. Egal ob Hund, Katz, Reptilien usw.

Eine Steuer wird daran nichts ändern, eher verschlimmern. Vielleicht eher eine Kastrationspflicht. Doch auch hier ist es schwierig, dies zu kontrollieren.

Da Spende ich lieber dem Tierschutz/Tierheim Geld oder wie ich das mache, häufig Dinge welche ich für meine Katzen ersetze, die aber viel zu schade zum wegwerfen sind. (Bin im örtlichen Tierheim schon bekannt :mrgreen:) Da weiß ich genau , dass es da ankommt, wo es auch hin soll. Auch habe ich lieber Patenschaften übernommen, weil ich hier weiß für wen und was mein Geld verwendet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzensteuer Beitrag #40
Warum gibt es Tierschutz/Tierheime bzw. sind sie nötig? Menschen, welche ihre Tiere unkastriert Freigang gewähren und sich um die Folgen nicht kümmern. Oder die sich mit der unüberlegten Anschaffungen des Tieres nun überfordert fühlen. Die Abgabe ist dann der einfachste Weg. Meistens erfolgt die Abgabe noch nicht einmal an den entsprechenden Stellen, sondern die Tiere werden ausgesetzt. Egal ob Hund, Katz, Reptilien usw.

Um jetzt mal wieder zum Weihnachtsmann zu kommen.
Deshalb wäre eine zweckgebundene Abgabe ja so sinnvoll, wie ich finde.
Jaja, die wird es wohl niemals geben.

Solche Menschen, wie von Dir beschrieben, wird es doch immer geben.
Selbst wenn irgendwann überall die Kastrationspflicht besteht.
Es wird leider IMMER Deppen geben und das Leid wächst und wächst und wächst....
 
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