Auf keinen Fall füttern sollte man:
- Tragende
Knochen von großen Tieren, z.B. Beinknochen von Rindern, Rehen etc. (von Rindern sind die Knochen generell ehr ungeeignet, sofern nicht vom Kalb oder nicht ganz so schwer gezüchtet wie Masttiere (Beinknochen sind eigentlich immer ungeeignet)
Diese können Haarrisse in den Zähnen eurer Hunde verursachen und über kurz oder lang den Zahn zerstören, also Finger weg davon. Auch diese sogenannten Hundeknochen fallen in diese Kategorie.
- Generell Knochen ohne/mit wenig Fleisch sollte man nicht unbedingt füttern.
- gekochte/getrocknete Knochen da sie trocken und porös sind und splittern können was gefährlich werden kann. (Wenn viel Fleisch dran ist und sie bei euch nur ein paar Tage im Kühlschrank standen ist das natürlich was anderes)
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Getreide
da diese bekannt dafür sind dass sie Allergien auslösen können, sicher viele Hunde und Katzen leben ein langes Leben und fressen täglich mit ihrem Futter Getreide ohne das was passiert. Jedoch werden es irgenwie immer mehr Hunde mit Allergien, nicht zu vergessen Nierenerkrankungen,
Pankreatitis etc, ich für meinen Teil gehe das Risiko nicht ein, vor allem da es ja auch noch völlig unnötig ist. Mal ganz abgesehen von nicht artgerecht, ich für meinen Teil habe noch keinen Wolf/Hund das Getreide auf dem Acker abgrasen gesehen

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Soya kann auch Allergien auslösen, wird in Verbindung mit Krebs, Unfruchbarkeit, Hirnschäden, verschlimmerung von Schilldrüsenerkrankungen beim Menschen gebracht
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Getreide, Mais, Soja etc.
enthalten außerdem hohe Mengen Phytat. Aufgrund ihrer Eigenschaften kann sie vom Menschen mit der Nahrung aufgenommene Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und Zink in Magen und Darm unlöslich binden, so dass diese dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies gilt auch für unsere Carnivoren Freunde, da auschließlich Wiederkäuer in der Lage sind Phytat, bzw Phytinsäure abzubauen.
Übrigens haben auch andere Pflanzen, wie z.B. Spinat solche Wirkungen, so ist Spinat z.B. ein Eisenräuber, genauso wie Milchproukte.
Sicher, wir Menschen können durch passene Kombination von Lebensmitteln diesem entgegenwirken, aber dies würde bedeuten noch mehr Pflanzen in das Tier zu pumpen, da aber die Verdauung von pflanzlichen Material eingeschränkt ist, wäre es da nicht sinnvoller Pflanzen komplett wegzulassen?

- auch
Hefen synthetisieren Phytat
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Knoblauch soll zwar regelmäßig gefüttert gegen Zecken und Flöhe helfen, jedoch ist dabei Vorsicht geboten, da es zu Anämien führen kann. Jedoch müssten dabei große Mengen verfüttert werden.
Jeder muss für sich selbst wissen, ob er dies füttern möchte.
Jedoch habe ich inzwischen von vielen Rawfütteren gehört, das ihre Tiere keine Flöhe und Würmer mehr bekamen. Ich für meinen Fall halte nicht sooo viel von dieser Art von Vorbeugung, es sei denn das Tier hat evtl eine Flohallergie, aber wie gesagt, das muss wohl jeder selbst wissen

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Weintrauben/Rosinen
Es gibt Berichte nachdem Hunde gestorben sind als sie Weintrauben aßen. Andererseits gibt es genug Hunde die öfter Weintrauben fressen und ihnen passiert nichts. Vielleicht waren die Hunde vorbelastet und die Trauben mit Spritzmitteln o.ä. voll, vielleicht reagierten die Hunde in einer Art anaphylaktischem Schock oder wie auch immer.
Da man es nun nicht genau weiß, würde ich davon absehen dem Tier Weintrauben oder Rosinen zu füttern, es bringt den Hund nicht um, wenn er keine Weintrauben bekommt, unter Umständen bringt ihn aber der Verzehr um, ein Risiko, dass man nicht unbedingt eingehen muss, meiner Meinung nach ;-)
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Lebertran
Lebertran liefert große Mengen an Vitamin A und D aber im Verhältnis wenig Omega 3 Fettsäuren. Wird das Tier optimal ernährt (und gehalten), bekommt es allerdings schon ausreichend Vitamin A und D, eine Fütterung von Lebertran würde das Tier somit mit sehr viel A und D versorgen was nicht zu empfehlen ist, zumal eine Vitamin A-Vergiftung tödlich enden kann.
Ein reines Fischöl, also "Fischkörperöl" oder Krillöl ist deshalb ehr zu empfehlen.
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Pflanzliche Öle:
Diese enthalten zwar, je nach Sorte hohe Mengen an Omega3 Fettsäuren, jedoch in Form von ALA (Alpha-Linolensäure). ALA muss/wird im Körper aber zu EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) umgewandelt. Jedoch geschieht das im menschlichen (Omnivoren) Organismus schon recht begrenzt (ca 5-6%), bei alten und schwachen Menschen sogar teilweise gar nicht. Unsere Tiere sind aber Carnivoren, die nicht dazu geschaffen sind pflanzliche Stoffe zu verdauen, demnach ist es äußerst zweifelhaft, ob pflanzliche Öle bei Hunden und Katzen einen großen Nutzen haben, zumindest nicht wenn es um die Versorgung mit Omega3-Fettsäuren geht.
- es sei noch angemerkt das Omega6 (wenn zu wenig Omega3 vorhanden ist) entzündlich wirkt und es wohl inzwischen hinweise gibt, das Kohlenhydrate Krebs nähren, außerdem taxieren sie den Pankreas (generell die Verdauung von Pflanzen) was auch dafür spricht keine Pflanzen zu füttern.
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Schwein aus nicht sicherer Quelle, Wildschwein (!), wegen Aujezsky
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Milch und Milchprodukte
Ein natürliche Vorgang in Säugetieren ist es nach dem Abstillen die Produktion von Laktase zu beenden. Laktase ist nötig für die Verdauung der Laktose. Nicht jeder Hund/jede Katze hat eine angeborene bzw. "anerzogene" Laktosetoleranz, somit kann die Fütterung dieser Produkte zu Problemen führen, die vielleicht Anfangs nicht einmal ersichtlich sind.Auch wenn es Laktosereduzierte oder-freie Milchprodukte gibt, sind diese nicht nur völlig unnötig sondern auch im Grunde völlig unnatürlich für die Ernährung eines abgestillten Säugetieres. Sie haben keine Nutzen für die Ernährung und stehen im Verdacht Krebs zu erregen und sind sehr wahrscheinlich für Osteoporose des Menschen verantwortlich, keine gute Idee dies einem Carnivoren zu füttern der durch artgerechte Fütterung eh schon genug Calcium und Fette aufnimmt.
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Schokolade
Schoki kann je nach Kakaogehalt und Größe des Tieres leicht- bis hochtoxisch sein
Nicht zu füttern bei Durchfall:
Reis
der wirkt entwässernd und spült die Stoffe die vom Durchfall verschont geblieben sind auch noch mit raus. Also keine sehr gute Idee, vor allem wenn der Hund eh schon sehr dünn und angeschlagen ist. Außerdem, durch die nicht artgerechte Nahrung wird der Organismus noch weiter strapaziert.
Quelle: Facebook