Du kannst nicht einfach Calcium dazu geben, weil das Calcium/Phosphor-Verhältnis immer stimmen muss.
Bei Kitten ist das Verhältnis allerdings leicht verschoben. Ich meine, die Info findest du dazu auch in "Natural Cat Food". Ich fand dieses Buch sehr gut, um das Barfen zu verstehen.
Allerdings würde ich zur Berechnung immer den dubarfst-Kalkulator nehmen. Dort sind je nach deinen Angaben schon viele Voraussetzungen integriert.
Dubarfst verwendet zum Beispiel auch einen anderen Bedarf für das Vitamin A, als die im Buch abgedruckten Bedarfswerttabellen. Das hängt mit der Bioverfügbarkeit des Vitamin A zu tun.
Ich habe für das Barfen immer 3 Varianten benutzt. 1) der Kalkulator, 2) Grundrezept, 3) Felini Complete. Ausgewogenheit schadet auch hier nicht.
Sicherlich kannst du für die Eingewöhnungsphase auch erst einmal nur Felini Complete verwenden. Allerdings schmeckt das richtige Barf dann doch anders. Vor allem, wenn du es mit Blut herstellst. Frag doch hier mal nach einem aktiven Barfer, dem du über die Schulter schauen kannst. So lernt man es am einfachsten, Barfen ist kein Hexenwerk.
Hast du mal probiert, ob sie schon rohes Fleisch fressen? Viele Kitten haben da keine Berührungsängste.
Ansonsten kochst du einfach das Hähnchenfleisch immer weniger durch, bis du es am Ende einfach roh gibst. Geflügel ist am Anfang sowieso das Einfachste, weil es sich für die Katzen am leichtesten fressen läßt. Es hat nicht so viel Widerstand.
Von der Moroschen Karottensuppe halte ich bei Katzen nichts.
Katzen sind nun mal absolute Carnivoren. Da reicht gekochtes Huhn.
Hunde dagegen fressen auch Gemüse und Getreide, da kann man das machen.