Moin zusammen,
Normalerweise schau ich hier im Forum nur mal rein, aber heute melde ich mich mal mit nem eigenen Problem.
Mein Kater Spike ist ein ehemaliger Streuner, der uns schon mit einer Menge an Baustellen zugelaufen ist. Dazu wählen Arthrose in den vorderpfötchen, wohl von einer
Fraktur, Arthrose im linken Sprunggelenk, gepaart mit einem miesen Immunsystem, einem Gewicht im unteren Bereich und Kaputte Zähne.
Er lebt jetzt fast 2 Jahre mal mit mehr, mal mit weniger Problemen hier.
Zu alledem kam er gestern Mittag nach meinem Feierabend heulend und mehr kriechend aus einer Ecke gekrochen... Also ab in die nächste große Klinik gedüst und das Tier auf den Kopf gestellt, heißt da wir schonmal da waren wurde neben Röntgen und co mal ein sehr detailreiches Blutbild angefertigt um mal die eine Ursache für seinen ständigen eher schlechten allgemein Zustand nachzugehen.(alles normal für ein Tier diesen alters, nierenwerte im erhöhten normberreich

)
Für sein linkes Bein zeigte sich leider ein weniger guter Befund. Das obere Sprunggelenk ist quasi hin, die Bänder zur seitlichen stabilisation sind (Teil)rupturiert, eine genaue Aussage ist da leider nicht möglich. Vorerst probieren wir eine konservative Therapie, notfalls muss aber das Gelenk operativ versteift werden.
Nach einem langen Klinik Tag gestern hat er erstmal ein Lager im Schlafzimmer bekommen , wo er auch gut durchgeschlafen hat. Heute früh fing schon das Theater an, dass er sichtlich Schwierigkeiten hat sich im weichen Klo zu bewegen, also eine niedrige Schale mit nur wenig Streu befüllt. Fressen und Wasser nimmt er nur aus der Spritze, dann zwar in kleinen Mengen aber gierig.
Spike hat beim umlegen und hinstellen starke Schmerzen und auch mit seine. Kaputten anderen Beinen kann er sich eher schlecht helfen, immoment echt ein Desaster für den Kerl. Tagsüber liegt er gerade unter Aufsicht im Arbeitszimmer rum und für die Nacht steht ein Käfig bereit, nur ich fürchte er wird da enorm randalieren...
Am meisten Sorgen macht mir dabei seine fressunlust... klar er hat Schmerzen.
Die anderen Katzen ignorieren ihn interessanterweise.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Gelenkproblemen bei Rentnerkatzen? Und vor allem Erfahrungen ob eine OP besser oder schlechter wäre?
Mit freundlichen Grüßen Celia