Kater urplötzlich vor meinen Augen gestorben

  • Autor des Themas Findus_Filou
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Tinaho

Tinaho

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Im Nachhinein ist man immer schlauer und man würde so viele Dinge anders machen.
Hätte, wäre, könnte dass sind die Worte
mit denen man sich selber das Leben schwer macht.

(Fast) jeder hier im Forum, der eine geliebte Samtpfote verloren hat, hat anschließend Schuldgefühle.

Findus ist jetzt ein Sternenkater der seinen Platz immer in deinem Herzen haben wird.
Die Erinnerungen an ihn sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel deiner Trauer leuchten.
Schon bald werden diese Erinnerungen dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
 
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NinK

NinK

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Es tut mir sehr leid für dich, ich verstehe deinen Schmerz und auch die Vorwürfe die du dir machst. Ich bin auch untröstlich darüber, dass ich meinem kleinen Mephisto damals keine Strähne seines dichten und weichen Zuckerwattenwolkenflauschefells angeschnitten habe. Es nützt nichts sich mit „warum habe ich nicht“ zu quälen. Man kann die Zeit nicht zurück drehen. Ihr hattet beinahe 10 tolle Jahre zusammen voller Liebe und Kuscheln und weitestgehend ohne Krankheit- das ist unglaublich viel wert!
 
Sylle

Sylle

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🌈😭Es tut mir so unendlich Leid, das Euch das widerfahren ist. Du kannst mir glauben, es fühlt sich nie richtig an....egal ob man Zeit hatte um sich auf den Tod vorzubereiten, oder ob er plötzlich kommt. Dein kleiner Findus hat Deine Liebe gespürt und tut es auch jetzt noch, da glaube ich ganz fest dran. Ich musste letztes Jahr im Mai meine kleine Lilly gehen lassen. Es ist völlig klar das ich das tun musste und trotzdem mache ich mir Vorwürfe. Mal...….. weil ich sie nicht eher habe gehen lassen, mal...……. weil ich sie habe gehen lassen, mal...……. weil ich mich bei ihren letzten Atemzügen erschreckt habe und sie losgelassen habe und nicht weiter gestreichelt. Ich denke es ist einfach immer unerträglich und fühlt sich immer falsch an. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft um diese schlimme Zeit zu überstehen. Findus, fliege schön vorsichtig, kleiner Engel. 🌈😭
 
P

Puppi2004

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Unser Kater (er hieß auch Findus) hat im Oktober mit 14 Jahren eines Abends völlig unerwartet plötzlich schreiend auf der Seite gelegen. Morgens war noch alles in Ordnung. Auch er war etwas ganz besonderes für uns, ein Freund und ein Familienmitglied.
Wir haben ihn noch in die Tierklinik gebracht, wo er am nächsten Morgen gestorben ist. Deshalb wissen wir, was er hatte, aber auch das hilft nicht wirklich bei der Trauer.
Dieses plötzliche ist einfach ein Schock und man ist traumatisiert.
Ich habe ihn aus der Tierklinik abgeholt, habe auf der 45-minütigen Fahrt die ganze Zeit geweint und ihm etwas erzählt. Kurz vor zuhause bin ich rechts ran gefahren, habe ihn nochmal gestreichelt.
Mein Mann hob inzwischen das Grab im Garten aus.
Auch dort hielt ich Findus noch eine Zeit im Arm, wollte ihn gar nicht loslassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wie oben schon geschrieben wurde, die Zeit reicht NIE.
Meine Trauer ist auch noch sehr präsent; ich schätze, das liegt wirklich daran, dass man so total unvorbereitet war. Du wirst sicher noch Zeit brauchen.

Und ein schlechtes Gewissen wegen dem Gefühl, einiges falsch gemacht zu haben, habe ich auch. Immer noch.

Stell ihm ein Windlicht auf das Grab, sprich einfach jetzt noch mit ihm. Es hilft, wenn auch nur ein bisschen. Alles Liebe von mir.
 

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