Warum lässt der Tierarzt die Allergie nicht durch einen Bluttest bestimmen? Bei unserem Hund wurde aufgrund ständiger Durchfälle auch eine Futtermittelallergie vermutet und durch den Bluttest bestätigt. Er darf weder Schwein, Rind, Huhn, Lamm, Fisch noch Pferdefleisch fressen. Der Allergietest wurde vom Labor für klinische Diagnostik in Bad Kissingen durchgeführt. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca 100 Euro (Standartfutter) und kann aber bei exotischen Fleischsorten (falls man nur die noch füttern kann, macht das Sinn) auch deutlich darüber liegen.
Wichtig ist dass man bei den Futtersorten, die man dann noch nehmen kann, ganz genau hinschaut, dass wirklich nichts von den Allergieauslösern beigefügt ist. Bei dem Hunde-Nass- und Trockenfutter haben einige Hersteller in Futter mit reinem Puten- , Kaninchen- oder Entenfleisch (das sind die Sorten, die wir jetzt noch füttern können) Geflügelfett (also doch mit Hühnchenfett!) oder Lachsöl beigefügt. Auch davon bekam der Hund natürlich wieder Durchfall. Das Nassfutter, das er am besten verträgt, ist Rinti Singlefleisch, da steht dann auch drauf, dass nur eine Fleischsorten verwendet wurde.
Beim Trockenfutter, das wir als Leckerlis zum Belohnen verwenden, bekommt er Real Nature Wilderness, pure Duck. Von Real Nature Wilderness gibt es auch für Katzen Nass- und Trockenfutter, das nur eine Fleischsorten enthält. Das Trockenfutter, das Finnley bekommt, gibt es übrigens ausschließlich beim Fressnapf. Alle anderen Futtersorten hatten Geflügelfett oder Lachsöl beigefügt und sogar das spezielle Allergiefutter von Vet Concept hat unser Hund nicht vertragen. Wenn man eine Futtersorte gefunden hat, die keine Allergien auslöst, sollte man auch möglichst nicht mehr wechseln. Das geht bei unserem Hund gut, bei unseren Katzen hätte ich da wohl kaum eine Chance, weil sie auch nicht dauerhaft das Gleiche fressen wollen...