Hallo zusammen,
ich stelle die gleiche Frage wie so viele hier. Es geht darum, ob wir eine zweite Katze zu uns holen sollen. Da aber dann doch jede Geschichte etwas anders ist, kommt hier mal meine:
Bei uns im Haus lebt Lemmy, ein 5-jähriger kastrierter Norweger Mix, zusammen mit unserer 4-jährigen Hündin Teela. Die beiden leben nett zusammen, dickste Freunde sind sie aber nicht. Hat aber auch noch Streit gegeben. Lemmy ist unglaublich lieb, wenn er Menschen besser kennt. Er hat noch nie gefaucht oder seine Krallen ausgefahren. Er ist Freigänger, das hat er gefordert und braucht es auch.
Bis vor kurzem haben wir in einer Wohnung gelebt, in seinem Gebiet dort hatte Lemmy mit zwei anderen Katern eine richtige Gang. Die drei haben Futter und Beute geteilt, haben zusammen gejagt und auf der Wiese beisammen in der Sonne gelegen. Ein richtiger Junggesellenverein. Katzen waren unerwünscht, wurden weggefaucht und manchmal auch verdroschen.
Vor vier Monaten sind wir raus aufs Land gezogen. Großer Garten, Scheune und Pferdewiese neben, kaum Verkehr. Lemmy ist schnell angekommen, als wäre er schon immer hier gewesen. Keinerlei Probleme.
Und da wir nun so viel Platz haben, überlege ich, eine zweite Katze aufzunehmen. Gleiches Alter etwa, kastrierter Kater, so meine Idee.
Ich frage mich aber schon, ob Lemmy diese Idee auch gut findet. Schließlich hatte er seine Kumpels bisher selbst ausgesucht, und sein Heim musste er noch nie teilen. Außer mit dem Hund.
Das will ich ihm natürlich nicht kaputt machen.
Was meint ihr? Tue ich Lemmy einen Gefallen? Oder handele ich eher nach meinem Bedürfnis?
Ich freue mich auf euer Feedback.
Liebe Grüße, Jojo