Hallo,
vielen Dank für die schnellen Antworten.
Tja, so genau haben sie das nicht dargelegt. Nur, dass sie bisher nicht mit anderen Katzen ausgekommen ist. Mir ist bewusst, dass man bei einer so jungen Katze noch nicht alle Segel streichen sollte in dieser Hinsicht. Aber sie wurde definitiv nur allein vermittelt. Für uns kam es aber ganz passend, da sie dann eh auch raus soll. Und mein Partner findet, wenn sie raus kann, braucht sie keinen Partner. Im Tierheim wurde das noch von den Pflegern bestärkt und sie scheint anderen Katzen gegenüber wohl sehr dominant.
Was den Alltag betrifft habe ich jetzt halt Befürchtungen. Im Tierheim zeigte sie sich äußerst nervenstark (es war an dem Tag, an dem wir sie dann letztlich abgeholt haben sehr sehr voll und bestimmt 6 Leute standen vor ihrer Glastür und erzählten und gestikulierten, und sie stand direkt da und schaute sich alles an), bei unserer Ankunft zuhause hatten wir ihr extra noch den Dachboden hergerichtet, aber sie setzt sich direkt zu uns, als wäre nie etwas gewesen. Wenn nur wir Erwachsenen da sind, folgt sie uns eigentlich auf Schritt und Tritt überall hin, wenn der Kleine da ist, bleibt sie meist auch im Raum, manchmal kommt sie näher, manchmal bleibt sie auf Abstand. Aber wie gesagt ist sie seit gestern Abend plötzlich etwas dünnhäutiger. Und das macht mir schon arge Sorgen.
Ich muss auch gestehen, dass ich jetzt vor einer Vergesellschaftung Angst hätte, wenn das nicht klappt bzw. sich hinzieht. Ich muss dazu sagen, ich bin ein gebranntes Kind in der Hinsicht. Wir hatten damals auch zwei Katzen und das massive Mobbing sorgte dafür, dass der Verein, über den wir die Katzen adoptiert hatten, getrennt hat. Eine wurde vom Verein weitervermittelt, die andere durch mich in den Freigang zu einer Bekannten. Es war eine sehr schlimme Situation.
Tut mir leid, wenn da jetzt ein bisschen Heulerei und Panikmache bei ist, aber man wünscht sich halt immer, dass alles klappt...
