Mal zu dem ganzen Futter- bzw Schrankthema:
Ich finde die Idee witzig! Und wenn es bei entsprechender Größe und Bauart funktioniert, wäre das nicht nur praktisch, sondern auch originell.
Trotzdem denke ich, dass für uns die Idee mit dem erhöhten Futterplatz die bessere Alternative ist. Da wir sowieso im Vorfeld einige Katzenmöbel (und natürlich auch etwas für den Hund^^) selbst bauen möchten, wäre ein eigenes, kleines Plateau extra dafür eine Sache, die man probieren könnte.
Und: Wenn der Hund sein Futter direkt auffrisst, dürfte das ja alles kein Problem sein. Katzen verstehen ja bei guter Erziehung auch, was sie nicht dürfen und wenn ich so darüber nachdenke, sind da getrennte Futterplätze förderlich.
Solltest du nicht, richtig.

Ich denke es ist besser den Hund aus der Erziehung komplett raus zu lassen. Das würde nur zu Spannungen führen und ich kann mir vorstellen das die Katzen dann auch Angst von dem Hund bekommen könnten. Wenn die Katze auf dem Tisch sitzt (das werdet ihr nicht verhindern können) und der Hund zb anfängt zu bellen um sie zu vertreiben, dann weis sie ja gar nicht was los ist und könnte das Vertrauen in den Hund verlieren.
Klar werden die Katzen auch auf den Tisch wollen^^ Das bedeutet nur nicht, dass sie es dürfen.
Angst sollen die Kleinen aber nicht bekommen -
Was die Kommunikation anbelangt ist es natürlich von Vorteil wenn die Tiere möglichst gut sozialisiert sind uns bereits früh andere Tierarten kennengelernt haben. Um so leichter fällt ihnen das erlernen. Ich habe schon von Katzen gelesen, die ihr Leben lang mit Hunden gelebt haben und dann nicht mehr mit Katzen kommunizieren konnten, weil sie es einfach verlernt hatten. Ich bin der Meinung das zeigt wie gut die Kommunikation unter den Arten klappen kann, aber eben auch das Hunde keinen Katzenpartner ersetzen können.
Dass eine Katze ihr Katzenverhalten verlernt, will man natürlich nicht - es ist eine Katze und man liebt Katzen, weil es Katzen sind.
Ich habe zwei Heilige Birmas (10 Jahre) und eine Rhodesian Ridgeback Hündin (bald zwei

) die nun 16 Monate alt ist. Jagdhund und Katzen ist natürlich etwas anders aber auch das funktioniert. Bei uns sind die Treppen mit Gittern (inkl. katzenklappe) abgetrennt sodass die Katzen ihren Rückzugsbereich haben.
Wir können die Tiere ohne Probleme allein lassen und sie lassen sich weitestgehend in Ruhe. Manchmal ärgert die Katze den Hund aber naja...
Schon mal vorab Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!
Der aktuelle Favorit von meinem Freund, was Hunderassen angeht, ist der Flat Coated Retriever. Da er bereits Erfahrung mit Hunden hat (er hatte bei seinem Vater einen als Kind, hat Bekannten ausgeholfen mir Gassi gehen, etc) und im Zweifelsfall den Hund im Sommer auch mal mit zur Arbeit nehmen könnte (nach der Erziehung - er arbeitet auf einem Freizeitbetrieb an der frischen Luft und der Chef hätte kein Problem damit) sehe ich auch absolut kein Problem.
Natürlich werden alle Tiere uns beiden gehören und wir beide sind verantwortlich, aber da ich körperlich nicht allzu fit bin, kann ich keine große Gassirunde machen, sondern nur mal eine kleine. Das ist also definitiv dann seine Aufgabe
Zum Thema "Rückzugsbereiche" wollte ich sowieso noch eine Frage stellen: Wie groß müsste ein solcher Rückzugsbereich sein? Reichen erhöhte Plätze (wo der Hund nicht ran kommt) dafür aus, solange es in Anzahl und Größe genug sind?
Die Größe der Wohnung ist in meinen Augen recht egal. Den Hund lastest du ohnehin draußen aus, der braucht drinnen nicht viel Platz.
Unsere hat gelernt dass drinnen einfach Ruhe herrscht.
wenn die Katzen sich jagen ist es natürlich doppelt schwer für einen reaktiven Hund aber auch das ist eine Frage des Trainings.
Sowohl Hund als auch Katzen sollen natürlich täglich im Spiel ausgelastet werden. Es ist nicht nur gesünder für die Tiere (körperlich und psychisch), sondern soll ja auch die Bindung stärken und man schafft sich ja keine Haustiere an, wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigen möchte.
Zwar hätte ich nichts dagegen (solange die Katzen einverstanden sind), wenn der Hund auch mal mit macht, wenn wir mit den Katzen spielen, aber dass es in der Wohnung ruhiger zugeht als draußen, müsste er genauso lernen, wenn er keine Katzen als Mitbewohner haben würde.
Mittlerweile sind alle drei ein Dream-Team, die beiden Katzen lieben sich, kuscheln ständig miteinander, lecken sich gegenseitig ab... und der Hund gehört einfach mit dazu, ist Spielgefährte und ist sehr freundlich zu beiden Katzen.
Das ist letztlich ja genau das, was man erreichen würde also die Traumvorstellung schlechthin^^
Die Sache mit dem Leckerli teilen ist total süß und zeigt, dass sie sich wirklich gegenseitig akzeptieren und kein echter Neid besteht - das finde ich wundervoll!
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Unser Hund ist absolut freundlich, er will zwar das Futter lieber selber fressen, aber er hat noch nie böse reagiert, wenn die Katzen schneller waren oder wenn der kleine Kater gemeinsam mit ihm an dem Knochen geknabbert hat. Das müsstet ihr aber sicher stellen, wenn ihr wirklich auch Katzen und einen Hund halten werdet, sonst müsste man sie wirklich getrennt füttern, damit der Hund nicht nach den Katzen schnappt.
Hast du vielleicht irgendwelche Tipps, wie es dem Hund leichter fällt, Leckerchen zu teilen? Bei euch funktioniert es ja einwandfrei. Wenn es bei uns dann nicht so gehen sollte, muss man sich damit arrangieren und Lösungen finden. Trotzdem wäre mir die harmonischere Variante natürlich lieber und dafür investiere ich gern auch Zeit und Tricks, falls es denn welche gibt.
Bestimmt fallen mir noch ein paar mehr Fragen ein^^ Die werde ich dann bei Gelegenheit mal gesammelt mit rein stellen.

Vielleicht ist das etwas überfürsorglich, aber für die Vierbeiner soll alles perfekt sein und da mache ich mir lieber zu viele als zu wenige Gedanken^^ Vielen Dank euch allen!