Katze mit Hund halten?

Diskutiere Katze mit Hund halten? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Huch, ich hab es dann jetzt auch mal gesehen, dass die Claudi gerufen hat :D Hund und Katzen können prima zusammen funktionieren. Dass ein Hund...
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #21
Huch, ich hab es dann jetzt auch mal gesehen, dass die Claudi gerufen hat :D

Hund und Katzen können prima zusammen funktionieren. Dass ein Hund nicht die Zweitkatze ersetzt wurde ja schon ausreichend erwähnt.
Je nachdem was es für ein Hund sein soll ist es viel Arbeit, Management und ein längerer Prozess.

Ich habe zwei Heilige Birmas (10 Jahre) und eine Rhodesian Ridgeback Hündin (bald zwei :love:) die nun 16 Monate alt ist. Jagdhund und Katzen ist natürlich etwas anders aber auch das funktioniert. Bei uns sind die Treppen mit Gittern (inkl. katzenklappe) abgetrennt sodass die Katzen ihren Rückzugsbereich haben.
Wir können die Tiere ohne Probleme allein lassen und sie lassen sich weitestgehend in Ruhe. Manchmal ärgert die Katze den Hund aber naja... :rolleyes:

Die Größe der Wohnung ist in meinen Augen recht egal. Den Hund lastest du ohnehin draußen aus, der braucht drinnen nicht viel Platz.
Unsere hat gelernt dass drinnen einfach Ruhe herrscht.
wenn die Katzen sich jagen ist es natürlich doppelt schwer für einen reaktiven Hund aber auch das ist eine Frage des Trainings.

Füttern tue ich die Katzen auf einem erhöhten Platz wo der Hund nicht hinkommt.
Ans Hundefutter gehen die Katzen eher nicht, dürften sie aber auch. Wasser trinken sie auch gemeinsam und es ist noch keiner zu Schaden gekommen :D

Falls du noch Fragen hast, frag einfach :)
 
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #22
Ich habe auch jetzt erst gesehen, dass ich hier markiert wurde. Die Benachrichtigung dazu hat leider nicht geklappt, aber da mich das Thema sowieso interessiert, bin ich trotzdem „von selber“ hier gelandet. :cool:

Wir haben derzeit zwei Katzen bzw zwei kastrierte Kater, beide Thai-Katzen, der ältere ist knapp 7 Jahre und der Kleine ist knapp 1 1/2 Jahre alt. Etwa genau so alt ist auch der Hund, ein Soft Coated Wheaten Terrier. Die beiden jungen Tiere kamen im Abstand von etwa 2 Monaten zu uns, weil unser vorheriger Hund und unser älterer Kater leider kurz nacheinander verstorben sind. Die beiden jungen Tiere - also Kater und Hund - waren von Anfang an die besten Freunde, sie spielen miteinander, schmusen miteinander und fressen manchmal sogar am gleichen Knochen, wie du auch auf einem Video in meinem Thread (der wurde hier schon verlinkt) sehen kannst. Der kleine Kater ist bei der Züchterin schon mit einem Hund aufgewachsen, dadurch hat er direkt am ersten Abend mit unserem jungen Hund geschmust. Für den war das anfangs ganz ungewohnt, denn der ältere, verstorbene Kater hat ihn eher angefaucht und der andere Kater hatte anfangs vor dem etwas ungestümen, tapsigen Welpen Angst.

Mittlerweile sind alle drei ein Dream-Team, die beiden Katzen lieben sich, kuscheln ständig miteinander, lecken sich gegenseitig ab... und der Hund gehört einfach mit dazu, ist Spielgefährte und ist sehr freundlich zu beiden Katzen.

Gefüttert werden die beiden Katzen bei uns auch auf einem Küchenschränkchen, damit sie in Ruhe fressen können. Der Hund hat leider einige Futterallergien, er darf daher nichts von dem Katzenfutter fressen. Die Katzen können zwar an seinen Napf gehen (ich fülle den Napf z.B schon, wenn mein Mann noch mit dem Hund unterwegs ist, so dass sie teilweise genügend Zeit dazu hätten), aber sie schnuppern nur mal kurz daran, finden, dass ihr eigenes Futter besser riecht und lassen das Hundefutter stehen. Lediglich Leckerlis und Putenhälse oder getrocknete Entenbrust oder Putenfleisch stibitzen sie, sofern der Hund nicht schneller ist. Unser Hund ist absolut freundlich, er will zwar das Futter lieber selber fressen, aber er hat noch nie böse reagiert, wenn die Katzen schneller waren oder wenn der kleine Kater gemeinsam mit ihm an dem Knochen geknabbert hat. Das müsstet ihr aber sicher stellen, wenn ihr wirklich auch Katzen und einen Hund halten werdet, sonst müsste man sie wirklich getrennt füttern, damit der Hund nicht nach den Katzen schnappt.

Zu deinen anderen Fragen hast du ja schon einige gute Antworten bekommen, ich behalte deinen Thread gerne im Auge und bin wirklich gespannt, wie es bei euch laufen wird. :)
 
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #23
Mal zu dem ganzen Futter- bzw Schrankthema:
Ich finde die Idee witzig! Und wenn es bei entsprechender Größe und Bauart funktioniert, wäre das nicht nur praktisch, sondern auch originell.
Trotzdem denke ich, dass für uns die Idee mit dem erhöhten Futterplatz die bessere Alternative ist. Da wir sowieso im Vorfeld einige Katzenmöbel (und natürlich auch etwas für den Hund^^) selbst bauen möchten, wäre ein eigenes, kleines Plateau extra dafür eine Sache, die man probieren könnte.

Und: Wenn der Hund sein Futter direkt auffrisst, dürfte das ja alles kein Problem sein. Katzen verstehen ja bei guter Erziehung auch, was sie nicht dürfen und wenn ich so darüber nachdenke, sind da getrennte Futterplätze förderlich.

Solltest du nicht, richtig. ;) Ich denke es ist besser den Hund aus der Erziehung komplett raus zu lassen. Das würde nur zu Spannungen führen und ich kann mir vorstellen das die Katzen dann auch Angst von dem Hund bekommen könnten. Wenn die Katze auf dem Tisch sitzt (das werdet ihr nicht verhindern können) und der Hund zb anfängt zu bellen um sie zu vertreiben, dann weis sie ja gar nicht was los ist und könnte das Vertrauen in den Hund verlieren.

Klar werden die Katzen auch auf den Tisch wollen^^ Das bedeutet nur nicht, dass sie es dürfen.
Angst sollen die Kleinen aber nicht bekommen -

Was die Kommunikation anbelangt ist es natürlich von Vorteil wenn die Tiere möglichst gut sozialisiert sind uns bereits früh andere Tierarten kennengelernt haben. Um so leichter fällt ihnen das erlernen. Ich habe schon von Katzen gelesen, die ihr Leben lang mit Hunden gelebt haben und dann nicht mehr mit Katzen kommunizieren konnten, weil sie es einfach verlernt hatten. Ich bin der Meinung das zeigt wie gut die Kommunikation unter den Arten klappen kann, aber eben auch das Hunde keinen Katzenpartner ersetzen können.

Dass eine Katze ihr Katzenverhalten verlernt, will man natürlich nicht - es ist eine Katze und man liebt Katzen, weil es Katzen sind. :oops:

Ich habe zwei Heilige Birmas (10 Jahre) und eine Rhodesian Ridgeback Hündin (bald zwei :love:) die nun 16 Monate alt ist. Jagdhund und Katzen ist natürlich etwas anders aber auch das funktioniert. Bei uns sind die Treppen mit Gittern (inkl. katzenklappe) abgetrennt sodass die Katzen ihren Rückzugsbereich haben.
Wir können die Tiere ohne Probleme allein lassen und sie lassen sich weitestgehend in Ruhe. Manchmal ärgert die Katze den Hund aber naja... :rolleyes:

Schon mal vorab Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!
Der aktuelle Favorit von meinem Freund, was Hunderassen angeht, ist der Flat Coated Retriever. Da er bereits Erfahrung mit Hunden hat (er hatte bei seinem Vater einen als Kind, hat Bekannten ausgeholfen mir Gassi gehen, etc) und im Zweifelsfall den Hund im Sommer auch mal mit zur Arbeit nehmen könnte (nach der Erziehung - er arbeitet auf einem Freizeitbetrieb an der frischen Luft und der Chef hätte kein Problem damit) sehe ich auch absolut kein Problem.
Natürlich werden alle Tiere uns beiden gehören und wir beide sind verantwortlich, aber da ich körperlich nicht allzu fit bin, kann ich keine große Gassirunde machen, sondern nur mal eine kleine. Das ist also definitiv dann seine Aufgabe :p

Zum Thema "Rückzugsbereiche" wollte ich sowieso noch eine Frage stellen: Wie groß müsste ein solcher Rückzugsbereich sein? Reichen erhöhte Plätze (wo der Hund nicht ran kommt) dafür aus, solange es in Anzahl und Größe genug sind?

Die Größe der Wohnung ist in meinen Augen recht egal. Den Hund lastest du ohnehin draußen aus, der braucht drinnen nicht viel Platz.
Unsere hat gelernt dass drinnen einfach Ruhe herrscht.
wenn die Katzen sich jagen ist es natürlich doppelt schwer für einen reaktiven Hund aber auch das ist eine Frage des Trainings.

Sowohl Hund als auch Katzen sollen natürlich täglich im Spiel ausgelastet werden. Es ist nicht nur gesünder für die Tiere (körperlich und psychisch), sondern soll ja auch die Bindung stärken und man schafft sich ja keine Haustiere an, wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigen möchte.
Zwar hätte ich nichts dagegen (solange die Katzen einverstanden sind), wenn der Hund auch mal mit macht, wenn wir mit den Katzen spielen, aber dass es in der Wohnung ruhiger zugeht als draußen, müsste er genauso lernen, wenn er keine Katzen als Mitbewohner haben würde.

Mittlerweile sind alle drei ein Dream-Team, die beiden Katzen lieben sich, kuscheln ständig miteinander, lecken sich gegenseitig ab... und der Hund gehört einfach mit dazu, ist Spielgefährte und ist sehr freundlich zu beiden Katzen.

Das ist letztlich ja genau das, was man erreichen würde also die Traumvorstellung schlechthin^^
Die Sache mit dem Leckerli teilen ist total süß und zeigt, dass sie sich wirklich gegenseitig akzeptieren und kein echter Neid besteht - das finde ich wundervoll!

[...]
Unser Hund ist absolut freundlich, er will zwar das Futter lieber selber fressen, aber er hat noch nie böse reagiert, wenn die Katzen schneller waren oder wenn der kleine Kater gemeinsam mit ihm an dem Knochen geknabbert hat. Das müsstet ihr aber sicher stellen, wenn ihr wirklich auch Katzen und einen Hund halten werdet, sonst müsste man sie wirklich getrennt füttern, damit der Hund nicht nach den Katzen schnappt.

Hast du vielleicht irgendwelche Tipps, wie es dem Hund leichter fällt, Leckerchen zu teilen? Bei euch funktioniert es ja einwandfrei. Wenn es bei uns dann nicht so gehen sollte, muss man sich damit arrangieren und Lösungen finden. Trotzdem wäre mir die harmonischere Variante natürlich lieber und dafür investiere ich gern auch Zeit und Tricks, falls es denn welche gibt. :)

Bestimmt fallen mir noch ein paar mehr Fragen ein^^ Die werde ich dann bei Gelegenheit mal gesammelt mit rein stellen. :p Vielleicht ist das etwas überfürsorglich, aber für die Vierbeiner soll alles perfekt sein und da mache ich mir lieber zu viele als zu wenige Gedanken^^ Vielen Dank euch allen!
 
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #24
Zum Thema "Rückzugsbereiche" wollte ich sowieso noch eine Frage stellen: Wie groß müsste ein solcher Rückzugsbereich sein? Reichen erhöhte Plätze (wo der Hund nicht ran kommt) dafür aus, solange es in Anzahl und Größe genug sind?

Ich denke das sollte ausreichen, ja (y)
 
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #25
Ich denke das sollte ausreichen, ja (y)
Das denke ich auch. Ich habe für meine 4 Katzen 3 Kratzbäume und eine Kratztonne auf nicht mal 60 qm. Da ist viel "oben" mit bequemen Bettchen. Und je höher desto besser. Finden meine Katzen. ;)
 
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #26
Hast du vielleicht irgendwelche Tipps, wie es dem Hund leichter fällt, Leckerchen zu teilen?
Ich denke, dass wir mit Finnley da ganz viel Glück haben, dass er von seinem ganzen Wesen her so ein freundlicher Hund ist. Das ist aber auch rassebedingt typisch für den Soft Coated Wheaten Terrier. Er ist ein Hütehund (wurde aber früher auch als Jagdhund eingesetzt), braucht viel Bewegung, möchte am liebsten alle zusammenhalten (wenn Besuch kommt, sollte der wenn es nach Finnley geht, am besten für immer bleiben, auf Spaziergängen möchte er am liebsten alle Spaziergänger, die eine Zeitlang den gleichen Weg wie wir gegangen sind, nicht mehr weggehen lassen...).

Über den Flat Coated Retriever habe ich gelesen, dass er als passionierter Jagdhund ein überschäumendes Temperament hat . Das hört sich schon etwas anders an von den Grundvoraussetzungen her. Trotzdem kann das gelingen, wenn die Tiere zusammen groß werden und man als Besitzer darauf achtet, dass kein Futterneid aufkommt.

Ich habe zum Beispiel immer einige Leckerlis für den Hund und auch für die Katzen in der Hosentasche und gebe sie so, dass jeder seinen Teil bekommt. Ich muss dabei eher darauf achten, dass Peewee, der ältere Kater, der ein sehr zurückhaltendes Wesen hat, auch etwas abbekommt, er sitzt deshalb auch gerne auf der Treppe, während Momo und Finnley im Flur nach rechts und links nach ihren Leckerlis suchen. Den Hund lasse ich dabei meist Sitz machen, so dass er nicht direkt losstürmt.

Wenn du merken solltest, dass das gemeinsame Fressen bzw aggressionsfreies Fressen bei euren Tieren nicht klappen sollte, würde ich das erstmal getrennt durchführen und mit dem Hund üben, dass er das Leckerli nur auf dein Kommando hin nehmen darf. Das haben wir mit Finnley beim Nassfutter von Anfang an geübt, dass er Sitz macht, ein Stück vom Napf entfernt und erst dann fressen darf, wenn er mich angeguckt hat und ich ihm ein Zeichen gebe.

Mit dem Hund klappt das prima, bei den Katzen bzw bei dem kleinen Kater (Momo) ist mir das bisher noch nicht gelungen, er würde, wenn er schnell genug ist, alles fressen was für ihn, für Finnley und für Peewee gedacht ist. Aber auch er bleibt absolut friedlich, wenn der andere schneller ist oder wenn ich ihn mit der Hand beiseite schiebe, damit er Peewee auch noch Futter übrig lässt.
 
  • Katze mit Hund halten? Beitrag #27
Der aktuelle Favorit von meinem Freund, was Hunderassen angeht, ist der Flat Coated Retriever.
Darf ich mal fragen, warum es ein gefühlsinkontinenter Peter Pan werden soll ?

LG
Denny
 
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