Hauskatze ins freie lassen

Diskutiere Hauskatze ins freie lassen im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Dann bitte 2 Katzen holen, alleine ist ganz schlecht, ließ dich einfach hier im Forum in dem Thema ein. Noch wichtiger als die Frage Freigang...
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #21
Dann bitte 2 Katzen holen, alleine ist ganz schlecht, ließ dich einfach hier im Forum in dem Thema ein.
Noch wichtiger als die Frage Freigang oder nicht, quasi ein MUSS für eine junge Katze ist eine Zweitkatze, finde ich.
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #22
Für Kiko und Motte ist aber auch gesicherter Freigang erwünscht
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #23
Für Kiko und Motte ist aber auch gesicherter Freigang erwünscht
......Schade....
Die zwei sind einfach nur toll ....
Ergänzung ()

@Hermann007 aus welcher Ecke kommst du denn? Vielleicht können wir dir bei der Suche behilflich sein?
 
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  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #24
......Schade....
Die zwei sind einfach nur toll ....
Ergänzung ()

@Hermann007 aus welcher Ecke kommst du denn? Vielleicht können wir dir bei der Suche behilflich sein?
Zwischen Karlsruhe und Pforzheim
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #25
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #26


Dieser Tierschutzverein päppelt gerade Kitten auf, die sie in Rodgau eingefangen haben. Gesundheitsbedingt sind sie natürlich noch lange nicht in der Vermittlung, aber vielleicht nur mal anschauen. Gilt natürlich für alle.
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #27
Da ich endlich mal was essen muss (mir ist die Zeit durchgerutscht heute) geb ich Dir mal nur den Link zu meinem Thread:
Sehr vielleicht würde ich von den Großen (9-Monate alt) auch eine Einzeln abgeben. Müsste ich darüber nachdenken. Sind natürlich bis auf eine nur gewöhnliche Tigerkatzen.
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #28
Zum Thema Freigang oder nicht möchte ich mich hier mit meinen Erfahrungen auch nochmal einmischen.

Wir hatten einen Kater, dank Katzenklappe konnte er rein und raus wie er wollte.
Ich mochte unser Haus mit dem "separaten Treppenhaus" (es wurde beim Bau in den 60ern so angelegt, dass man 2 separate Wohnungen, eben durch ein Treppenhaus getrennt, draus machrn könnte) nicht besonders gern.
Dieses Treppenhaus mit den zwei Wohnungstüren lernte ich SEHR zu schätzen, als wir unseren Freigänger hatten. Als die erste Maus durchs Wohnzimmer rannte und der Kater wenig später nachts mit eben einer solchen unter unserem Bett spielte, durfte er fortan nur noch bis ins Treppenhaus. Die Wohnungstüren hielten wir geschlossen. Im Treppenhaus standen mehrere Lebendfallen sowie eine Katzenklingel, damit wir ihn dann rein lassen konnten. So kamen wir dann einigermaßen klar.

Über die 14 Jahre fanden wir aber im Treppenhaus "jede Menge" Mäuse, Hasenkinder, Ratten, Kaninchen. Mal tot, mal halbtot, mal im Ganzen, mal halbiert.... kein schöner Anblick. Ja, auch wir wohnen ländlich.

Der Kater saß ab Frühjahr ständig voller Zecken, die gerne auch auf mich wechselten, wenn ich ihn auf dem Schoß hatte.
Häufig war er verletzt, nie wussten wir wirklich, was passiert war. Meistens durch Raufereien. Denn ja, er hatte draußen Kontakt zu anderen Katzen, aber es waren definitiv keine Freundschaften. Damals dachte ich auch, Freigänger kann man alleine halten. Würde ich heute nicht mehr machen. Spätestens in der kalten Jahreshälfte wurde ihm oft langweilig.
Und ich habe mir viele Sorgen gemacht. Wenn er länger nicht nach hause kam. Wenn der Postbote angerast kam, wenn die Felder gemäht oder gespritzt wurden, wenn die Nachbarsjungs, gerade 18, vorbei fuhren... Wenn wir Handwerker hatten, wenn die Jagdsaison begann, wenn er an Sylvester gerade noch rechtzeitig nach hause kam....
Wenn wieder der Spaziergänger seinen Jack Russel nicht angeleint hatte... Als die Nachbarn sich einen unkastrierten Kater zulegten, weil "das die Natur ist".

Wenn er krank war, blieb er draußen auf dem Hof sitzen, bis der Tierarzt geschlossen hatte.
Kotproben oder überhaupt Kontrolle des Kots waren fast unmöglich, da er selten das Katzenklo benutzte.

Sicher war er glücklich draußen und wir auch, wir waren viel zusammen im Garten, er ging mit uns spazieren... Und ich bin auch der Meinung, dass eune Katze nach draußen gehört. Ich wollte nur einmal die vielen Nachteile aufzählen, denn ICH hatte das alles am Anfang gar nicht bedacht.
Ich würde meine zukünftigen KatzEN wohl auch nur noch in den gesicherten Freigang (sprich: entsprechend umzäunten Garten) lassen.

Zur Zeit haben wir eine (alte) einzelne Katze, nur in der Wohnung; richtig glücklich sind wir damit glaube ich alle nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Und jetzt hole ich mal Luft und beende hier meinen Roman. ;)
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #29
Ich hab da mal die "andere Geschichte"
Ungeplan kam unser erstern Kater Pinoi ins unser Haus. Über sein Vorleben weiß ich vom Hörensagen, dass er als junges Kätzchen aus einem Auto geworfen und von einen Mädchen, das Zeitungen austrug aufgelesen wurde. Er lebte dann seine ersten 4 Jahre als Wohnungskatze in der Großstadt zusammen mit x anderen Katzen.
Seine Besitzer mussten/ wollten umziehen und in die neue Wohnung durften keine Katzen. Also wurde er ausquartiert zu einer befreundeten Familie nach Sachsen auf einen Bauernhof - er sollte umschulen auf Hofkatze. o_O
Da saß dann ein einsamer Kater weinend in einem kleinen Sanitärraum neben den Stallungen. Mein Mann betreute zu dieser Zeit dort die Pferde, kam 2-3 mal am Tag in diesen Raum und traf auf den jammernden Kater. WC, Waschbecken, Dusche, Transportbox und Katzenklo, kleines Milchglasfenster, mehr war nicht. Nach wenigen Tagen meinte er, dass bei uns doch Platz genug für eine Katze sei.
Am Wochenende kam der Anruf von der kleinen Tochter: "Mama, wir kommen jetzt zum Mittagesse heim. Wir drei."
Mutter: ""drei ?????????"
Tochter: "Ja, der Papa, ich und der Kater."
Damit ist Pinoi an einem Sonntag Mittag im März 2010 bei uns eingezogen.
Er wohnte 4 Wochen im "Schrankzimmer" - ein langer fensterloser Raum (die Tür stand natürlich immer offen) mit Schuhschrank, Kleiderstange und offenen Regalen - und ward nicht gesehen. Also über Mittag, wenn sein Bekannter - mein Mann - zu Haus war, kam er raus. So wurde mir erzählt.
Da wir einen großen Garten haben, die Straße nicht zu dicht dran ist und bei uns eigentlich die Haustür oft aufsteht, wurde ihm nach ca. 8-10 Wochen Freigang gewährt . Seine ersten Ausflüge auf's Gras sahen sehr witzig aus. Er war vorsichtig und kam auch schnell wieder rein. Durch offene Fenster rein und rausgehen hat er fix begriffen.
Und - Pinoi öffnet Türen in dem er auf die Klinke springt. Egal, ob die Tür nach innen oder außen aufgeht. Er weiß genau in welche Richtung er gegen den Rahmen treten muss mit den Hinterbeinen, dass die Tür aufgeht.
Aus dem Wonungskater ist ein guter Mäusejäger geworden meist bring er uns die Mäuse mit lauten Triumphgeschrei (gern morgens gegen 04:00). Zum Glück ist seine Beute in der Regel tot und sonst weitestgehend unversehrt. Halb ledende oder halbierte Mäuse sind die Ausnahme.
Jetzt ist Pinoi fast 14, geht noch regelmäßig raus, geht auch fast nur draußen aufs Klo und hat seine Jagd deutlich verringert. Nicht ganz aufgegeben aber 10 Mäuse pro Tag ist nicht mehr drin. 😼
Sein Kumpel Blacky kam im gleichen Jahr als ziemlich verhungertes Bauernhofkitten, das meine Tochter im Ferienlager aufgelesen hat. Nach hiesigen Ansichten erhielt er viel zu früh Freigang - nach erfolgter Kastration konnte und wollte ich nicht einen Kater drin lassen während der andere raus darf. Blacky kannte ja auch gar nichts anderes als "draußen".
Er jagt auch erfolgreich, leider auch mal Vögel (zum Glück selten) und nicht so fein ordentlich wie Pinoi. Gelegentlich eine halbe Maus kommt schon vor.
Er ist jetzt ca. 10 und auch ruhiger geworden. Beide leben also schon 10 Jahre bei uns. Sie kommen oft und regelmäßg heim, gehen nachts oder morgens auch mal raus und verbringen auch viel Zeit im Haus.
Für uns ist das die optimale Lösung.
Gestern war Mistwetter und "Hausruhetag"
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  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #30
Ich hab da mal die "andere Geschichte" [...]
Die war interessant - ich finde aber schon, dass es einen großen Unterschied zwischen Katzen, die ggf, 'draußen' geboren werden und sich schon vonklein auf durchschlagen müssen und dann wohl auch wieder raus wollen, und solchen, die wohl behütet in einer Cattery aufwachsen, gibt. Da der TE zunächst auch noch nach der besonderen Rasse Bengalen (die ich im Freigang noch kritischer sehe als andere Katzen) gefragt hat, haben sich da durchaus zurecht kritische Stimmen gemeldet.

Zudem schien dem TE gar nicht klar zu sein, was ein Bengale ist - und wenn er den Unterschied zwischen einem Züchter und einem Vermehrer nicht kannte, gehe ich auch nicht davon aus, dass er sich bislang mit Verträgen, Züchtern und seriösen Abgabequellen inkl. der Frage um den gesicherten Freigang auseinandergesetzt hatte.

Ich hoffe, er hat sich inzwischen etwas eingelesen ;).
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #31
Kurze Notiz von mir:
Freunde im Nachbarort hatten einen Nachbarn mit einem wunderschönen, vermutlich " Lookalike- Bengalen".
Als dieser Freigang bekam, killte er alles, was ging; ich habe ihn selbst erlebt; er war ein Superkiller .o_O
In den Designergärten dort wirkte er wie ein Tiger im Streichelzoo.
Ein absolut wilder Kerl; fast beängstigend.
Nach 8 Wochen verschwand er - bis jetzt-spurlos.
Mittlerweile war ja die ganze Nachbarschaft aufgebracht- aber hübsch und teuer sah er auch aus...
Also kann alles passiert sein....Vom erbosten Nachbarn, dessen Koi- Karpfen oder Kaninchen er erwischt hat bis zu Katzenklau, weil er toll aussah und teuer.
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #32
Findus wurde als Kitten irgendwo eingefangen; er hat dann kaum die Eingewöhnungszeit bei uns überstanden, machte schon früh Theater. Da ging nur RAUS.
Auch Omi Meemaw wurde draußen aufgelesen, da habe ich bisher noch nicht sooo den Drang festgestellt. Aber bei dem Wetter.... ich warte mit Bangen auf das Frühjahr.
Unseren großen, leicht verwilderten Garten katzensicher umzäunen ist leider keine Option.
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #33
Rocky, der der Kater von meiner Mutter war, wurde auch draußen eingefangen.
Im Tierheim meinten sie: "Der will bestimmt raus", ja Pustekuchen.
Es hat fast ein Jahr gedauert bis er (vorsichtshalber angeleint) mit in den Garten kam.
Sobald meine Mutter ins Haus ging lief er hinterher (selbst wenn noch andere Personen draußen waren).
Ich glaube er hatte genug von der "Freiheit".;)
 
  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #34
Ich habe dazu auch noch eine Anmerkung, egal was für eine Katze, ob es jetzt Bengal oder was anderes ist, sie sind RAUBTIERE. Je nach Charakter der eine vielleicht etwas mehr und der andere etwas weniger.

Bei uns der Garten hinterm Haus ist das Revier von einigen Freigänger hier. Von diesen sticht ein schwarzer Kater raus. Er ist ein KILLER, ich habe noch nie so eine effiziente Katze/Kater gesehen wie ihn. Wenn ich ihn von Frühjahr bis Spätsommer hinten sehe und er auf dem Heimweg ist, hat er zu 90% eine gefangene Maus oder Vogel im Maul.

Ich habe ihn letztes Jahr vom Balkon fotografiert, das ist der kleine Kerl. Leider etwas unscharf.

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  • Hauskatze ins freie lassen Beitrag #35
Huhu, haben Euch unsere Anregungen weiter gebracht?
 
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