Hallo,
gestern war ich mit Meemaw beim Tierarzt, weil sie immer so verrotzt ist, Schorf auf dem Rücken hat, mit den Krallen überall hängen blieb - und die Zähne sollten sie sich auch nochmal angucken. Bei der letzten Untersuchung hatte sie einen quietschroten (harten?) Knubbel am Zahnfleisch. Auf meine Frage, ob man da nicht mal was machen müsste, hiess es "Das würde ihr auch nicht viel helfen." Ähhh?
Gestern also wurde sie nochmal recht eingehend untersucht. Die Lymphknoten waren leicht geschwollen, sie schnorchelt: Infekt.
Der Knubbel am Zahnfleisch könnte größer geworden sein, sicher bin ich aber nicht. Würde hart sein und gestern gerade auch leicht bluten, meinte die TÄ.
Auf der anderen Seite fand sie hinten einen vereiterten Zahn. Da müsste dann ja vielleicht mal ne Narkose her, dann könnte man sich auch gleich mit um den Knubbel kümmern.
Die Katze bekam ein AB und noch etwas gespritzt (Schmerzmittel?) und ich bekam AB für die nächsten 10 Tage (20 Tabletten).
Nun hatte Meemaw immer einen recht guten Appetit, eher verfressen. Seit gestern frisst sie nicht mehr so richtig viel, sie schlabbert das Wasser vom Nassfutter, lässt dann aber einiges übrig.
Das ist erstmal nicht so schlimm, erwas abnehmen schadet ihr nicht, aber ich frage mich nun natürlich, ob sie nicht Zahnschmerzen hat. Gegen Schmerzen habe ich gar nichts für sie bekommen.
Ich habe Metacam hier, bis letzte Woche Dienstag hatte ich ihr das gerade für 1 Woche gegeben.
Ob ich ihr nochmal ein paar Tage etwas davon gebe?
Nächsten Donnerstag sollen wir zur Kontrolle kommen, aber ich überlege, ob ich nicht vorher schon zu einer anderen TÄ (mit Dentalröntgen) fahren soll, damit SIE sich das ganze mal anguckt.
Ausserdem werde ich am Samstag für Meemaw einen Abgabevertrag unterschreiben, weil ich bisher als "nur" Pflegestelle nur den einen Tierarzt aufsuchen durfte, aber dort nicht wirklich zufrieden bin.
Vorab aber nochmal das Wichtigste: Würdet ihr der armen Omi erstmal wieder etwas Metacam geben?