Hallo zusammen,
erstmal danke für die Aufnahme.
Ich hoffe, dass ich hier einige Tipps bekommen kann und dass mir Euer Erfahrungsschatz helfen kann.
Meine Katze Jule, 13 Jahre alt, hat pünktlich an Neujahr die Kontrolle über ihre Blase verloren. Silvester hat ihr wie immer nichts ausgemacht. Überall bildete sie Pfützen, ohne es zu merken.
Ich bin direkt in den Notdienst der Tierklinik gefahren. Der Arzt hatte das so noch nicht gesehen. Es lief selbst seitlich liegend auf dem Behandlungstisch raus.
Er meinte, er könnte jetzt diverse Untersuchungen machen, sagte aber auch, dass es vermutlich ne Blasenentzündung ist. Nur Metacam und am nächsten Morgen zum
Tierarzt um weitere Untersuchungen zu machen. Mein Tierarzt hatte noch bis 06.01. zu, so dass ich einen anderen gewählt habe. Dort nach Untersuchungen Antibiotika. Nach einem Tag und weiterer Metacam Gabe war sie symptomfrei. 10 Tage Antibiotika gegeben und dann fing es 5 Tage später wieder an. Urin und Kot fand ich morgens vor.
Wieder zum Tierarzt. Sie meinte, dann war das Antibiotikum nicht lang genug verabreicht worden. Also noch ne Kur + Metacam. Wieder Besserung nach 1-2 Tagen bis zu völliger Symptomfreiheit. Nach der letzten Tablette nochmal zum
Tierarzt um sicher zu gehen. Sie haben Urin aus der Katze entnommen und der war immer noch recht blutig. Auch Steine, die nicht genau definiert werden konnten (Oxalat oder
Struvit war nicht klar. Wohl von Allem etwas) wurden entdeckt und als Auslöser ausgemacht. Also Urinary Futter + Guardacid zum PH Wert senken, obwohl der bei 6,2 lag.
Eine gute Woche ging das gut, dann ging es wieder los. Die Katze wirkte krank und war undicht. Wenn sie Duftmarkieren wollte (zitternder Schwanz) kam auch Urin raus. Also nun zu meiner Stammtierärztin, die wieder aufhalte. Sie behielt sie da, um Urin von ihr zu bekommen. Das war nicht möglich. Bei einem Ultraschall entdeckte sie dann einen Stein in der Blase. Also Labor, alle Werte geprüft um zu sehen, ob sie OP fähig ist und 5 Tage später gab es dann in der Tierklinik die Blasen OP. Bis dahin Antibiotika und Metacam. Die Katze war bis zur OP damit wieder symptomfrei. Da dieser Stein drei MM groß sein sollte, musste er raus. Die Katze sollte auch Schmerzen haben damit. In der Klinik wurde sie nochmal geröntgt und dann operiert. Als ich sie abholte, sagte man mir, dass kein Stein in der Blase gewesen wäre. Das wäre eine Verknorpelung im Fettgewebe vor der Blase geweden. Später sprach man dann noch davon, dass er sehr wohl ein Stein gewesen wäre, aber außerhalb der Blase. Katze bekam einen Body an und ich nahm sie mit nach Hause. Man sagte mir noch, dass dieser Stein oder was auch immer da außerhalb der Blase war, nicht diese Symptome ausgelöst hätte. Also, OP umsonst, Katze gequält und mittlerweile 1400 Euro weg. Bei zwei
Tierarzt und einer Klinik. Gestern pinkelt Jule Jule erstmal reines Blut. Dann wurde es dünnflüssiger. Sie hat zwar etwas Probleme .mit dem Body, aber den .muss sie erstmal tragen. Sie geht recht häufig aufs Klo, trinkt aber noch zu wenig. Ich habe sie im separaten Raum, damit der Kater sie in Ruhe lasse. Der Raum hat auch keine Absturzmöglichkeiten und nichts zum Draufspringen. Ich war happy, dass sie wieder aufs Klo geht. Eben wollte sie raus, stellte sich vor die Türe und zitterte wieder vor Aufregung mit dem Schwanz. Wieder kam Urin raus, ohne dass sie es merkte, wieder mit etwas Blut verdünnt.
Zum Einen: Ist das 24 Stunden nach der OP normal. Die Klinik sagte, dass kann erstmal bluten. Zum Anderen: Wieso hat sie manchmal keine Kontrolle darüber? Kann das jetzt in dem Fall noch an der OP liegen? Hab ihr jetzt Katzenmilch hingestellt, damit sie mehr trinkt. Bei der Nachuntersuchung heute kam raus, dass der Darm recht voll ist. Wenn das morgen nicht weg ist, wird leider abgeführt.
Ich mache mir Sorgen, dass jetzt bei ihr mehr kaputt ist als vorher, dass es eventuell auch wieder wie vor der OP wird, also auch mit Unsauberkeit und ich weiss auch nicht mehr, zu wem ich noch soll. Es waren ja jetzt schon drei Meinungen und keiner bekommt es hin. Im Gegenteil. Jule wurde umsonst gequält und gestresst. Die kriegt beim Anblick des Transportkorbs ja jetzt schon fast nen Herzinfarkt.
Kennt Ihr Euch mit dem Heilungsverlauf nach Blasen OP aus? Brauche ich jetzt mehr Geduld?
Wer haftet für sowas eigentlich? Es war eine totale Falschdiagnose. Es gibt eigentlich immer noch keine. Wenn es wieder Auftritt, soll der Urin nochmal untersucht werden, ob sich Resistenzen gebildet haben. Aber dann würde das Antibiotikum ja gar nicht anschlagen.
Ich will der Katze helfen. Was kann ich tun?
Danke schon mal...
Ergänzung ()
Hallo zusammen,
erstmal danke für die Aufnahme.
Ich hoffe, dass ich hier einige Tipps bekommen kann und dass mir Euer Erfahrungsschatz helfen kann.
Meine Katze Jule, 13 Jahre alt, hat pünktlich an Neujahr die Kontrolle über ihre Blase verloren. Silvester hat ihr wie immer nichts ausgemacht. Überall bildete sie Pfützen, ohne es zu merken.
Ich bin direkt in den Notdienst der Tierklinik gefahren. Der Arzt hatte das so noch nicht gesehen. Es lief selbst seitlich liegend auf dem Behandlungstisch raus.
Er meinte, er könnte jetzt diverse Untersuchungen machen, sagte aber auch, dass es vermutlich ne Blasenentzündung ist. Nur Metacam und am nächsten Morgen zum Tierarzt um weitere Untersuchungen zu machen. Mein Tierarzt hatte noch bis 06.01. zu, so dass ich einen anderen gewählt habe. Dort nach Untersuchungen Antibiotika. Nach einem Tag und weiterer Metacam Gabe war sie symptomfrei. 10 Tage Antibiotika gegeben und dann fing es 5 Tage später wieder an. Urin und Kot fand ich morgens vor.
Wieder zum Tierarzt. Sie meinte, dann war das Antibiotikum nicht lang genug verabreicht worden. Also noch ne Kur + Metacam. Wieder Besserung nach 1-2 Tagen bis zu völliger Symptomfreiheit. Nach der letzten Tablette nochmal zum Tierarzt um sicher zu gehen. Sie haben Urin aus der Katze entnommen und der war immer noch recht blutig. Auch Steine, die nicht genau definiert werden konnten (Oxalat oder Struvit war nicht klar. Wohl von Allem etwas) wurden entdeckt und als Auslöser ausgemacht. Also Urinary Futter + Guardacid zum PH Wert senken, obwohl der bei 6,2 lag.
Eine gute Woche ging das gut, dann ging es wieder los. Die Katze wirkte krank und war undicht. Wenn sie Duftmarkieren wollte (zitternder Schwanz) kam auch Urin raus. Also nun zu meiner Stammtierärztin, die wieder aufhalte. Sie behielt sie da, um Urin von ihr zu bekommen. Das war nicht möglich. Bei einem Ultraschall entdeckte sie dann einen Stein in der Blase. Also Labor, alle Werte geprüft um zu sehen, ob sie OP fähig ist und 5 Tage später gab es dann in der Tierklinik die Blasen OP. Bis dahin Antibiotika und Metacam. Die Katze war bis zur OP damit wieder symptomfrei. Da dieser Stein drei MM groß sein sollte, musste er raus. Die Katze sollte auch Schmerzen haben damit. In der Klinik wurde sie nochmal geröntgt und dann operiert. Als ich sie abholte, sagte man mir, dass kein Stein in der Blase gewesen wäre. Das wäre eine Verknorpelung im Fettgewebe vor der Blase geweden. Später sprach man dann noch davon, dass er sehr wohl ein Stein gewesen wäre, aber außerhalb der Blase. Katze bekam einen Body an und ich nahm sie mit nach Hause. Man sagte mir noch, dass dieser Stein oder was auch immer da außerhalb der Blase war, nicht diese Symptome ausgelöst hätte. Also, OP umsonst, Katze gequält und mittlerweile 1400 Euro weg. Bei zwei Tierarzt und einer Klinik. Gestern pinkelt Jule Jule erstmal reines Blut. Dann wurde es dünnflüssiger. Sie hat zwar etwas Probleme .mit dem Body, aber den .muss sie erstmal tragen. Sie geht recht häufig aufs Klo, trinkt aber noch zu wenig. Ich habe sie im separaten Raum, damit der Kater sie in Ruhe lasse. Der Raum hat auch keine Absturzmöglichkeiten und nichts zum Draufspringen. Ich war happy, dass sie wieder aufs Klo geht. Eben wollte sie raus, stellte sich vor die Türe und zitterte wieder vor Aufregung mit dem Schwanz. Wieder kam Urin raus, ohne dass sie es merkte, wieder mit etwas Blut verdünnt.
Zum Einen: Ist das 24 Stunden nach der OP normal. Die Klinik sagte, dass kann erstmal bluten. Zum Anderen: Wieso hat sie manchmal keine Kontrolle darüber? Kann das jetzt in dem Fall noch an der OP liegen? Hab ihr jetzt Katzenmilch hingestellt, damit sie mehr trinkt. Bei der Nachuntersuchung heute kam raus, dass der Darm recht voll ist. Wenn das morgen nicht weg ist, wird leider abgeführt.
Ich mache mir Sorgen, dass jetzt bei ihr mehr kaputt ist als vorher, dass es eventuell auch wieder wie vor der OP wird, also auch mit Unsauberkeit und ich weiss auch nicht mehr, zu wem ich noch soll. Es waren ja jetzt schon drei Meinungen und keiner bekommt es hin. Im Gegenteil. Jule wurde umsonst gequält und gestresst. Die kriegt beim Anblick des Transportkorbs ja jetzt schon fast nen Herzinfarkt.
Kennt Ihr Euch mit dem Heilungsverlauf nach Blasen OP aus? Brauche ich jetzt mehr Geduld?
Wer haftet für sowas eigentlich? Es war eine totale Falschdiagnose. Es gibt eigentlich immer noch keine. Wenn es wieder Auftritt, soll der Urin nochmal untersucht werden, ob sich Resistenzen gebildet haben. Aber dann würde das Antibiotikum ja gar nicht anschlagen.
Ich will der Katze helfen. Was kann ich tun?
Danke schon mal...
Sorry für die Autokorrektur hier drin. Ich hab das mit dem Handy geschrieben.

Vielleicht kann das vom Admin verschoben werden. Hab gedacht, ich hätte keinen Zugriff auf "Katzenkrankheiten"