*staub wegpust*
So. Update:
Die kleine Maus hat zusammen mit ihrem Bruder ein tolles Zuhause gefunden. Sie ist Mitte Februar ausgezogen, fit und munter, dicht und ohne Probleme. Leider muss ich schreiben "hatte".
Ich war immer in Kontakt mit der neuen Besitzerin, sie hat zum ersten Mal Katzen. Sie wusste, dass die Kleine evt. Probleme hat und war guten Mutes, dass sie das hinkriegt.
Mitte März hat sie mich Freitag Abends um 9 Uhr angerufen, völlig aufgelöst. Die Kleine war komplett undicht, hat grosse Mengen Urin verloren und der Notfall der zuständigen Tierklinik hat sie abgewiesen, es sei offensichtlich keine Blasenentzündung. Sie war völlig fertig. Ich also Auto gemietet und zu ihr gefahren. Die Wohnung war ein Desaster, alles verpinkelt, sie kam gar nicht nach mit waschen und putzen. Wir haben dann in eigener Regie Metacam gegeben. Innert einer Stunde wurde es deutlich besser, aber nicht gut. Wir haben dann zusammen entschieden, dass ich die Kleine zu uns nehme und am Samstag Vormittag zu unserem
Tierarzt gehe, da sie Frühdienst hatte. Mein
Tierarzt hat Urin untersucht: Blasenentzündung
Also Antibiotika und Metacam. Ich habe dann mit der neuen Besitzerin vereinbart, dass wir die Kleine doch nochmals komplett auf dem Kopf stellen lassen und Blutwerte inkl. Ultraschall alles nochmals machen. Am Montag sind wir zusammen in eine andere Tierklinik gefahren. Ausser der akuten Blasenentzündung war alles i.O.
Fazit: Bei "Stress" kriegt die Kleine einfach Blasenentzündungen die atypisch sind, da sie halt einfach laufen lässt und nicht wie "üblich" kleine Mengen Urin absetzt. Die
Tierarzt in der Klinik vermutete, dass die Kleine sich das antrainiert hat, da wohl die Vorbesitzerin mehrere Blasenentzündungen nicht behandelt hat und die Kleine nun beim geringsten Gefühl von Schmerz einfach laufen lässt.
Die neue Besitzerin war echt fertig. Sie hat eine tolle Wohnung, aber es ist eine Loft, nichts ist separierbar, die Kleine kann also auf alle Betten und Sofas. Wir haben dann nach langem Gespräch entschieden, dass die Maus wieder zurück zu uns kommt. Es ist der neuen Besitzerin nicht leicht gefallen, sie hatte das Gefühl zu versagen. Sie hat mir echt leid getan.
Nun ist also der Kater alleine bei ihr und wir suchen einen neuen Kumpel für ihn und die kleine Maus ist wieder bei uns. Wir haben mit unserem
Tierarzt besprochen, dass wir die Kleine mal einige Monate bei uns behalten und versuchen, ihr Stabilität zu geben, in der Hoffnung, dass sie nicht mehr so "schnell" eine Blasenentzündung bekommt. Unsere Wohnung ist auch besser auf solche Katastrophen vorbereitet, wir können zur Not Schlaf- und Wohnzimmer zu machen und die Katzen haben immer noch 2 grosse Zimmer inklusive Gang und Küche. Bis jetzt war das aber nicht nötig. Die Kleine hat zwar wieder ne Blasenentzündung, aber wir haben es grad am Anfang gemerkt und konnten den völlig "undichten" Status damit verhindern.
Die Kleine ist obergoldig (seufz, ich sehe es schon kommen, sie bleibt bei uns hängen). Sie kommt nun mit mir in den Garten wenn ich rauche, und dann immer prompt (so prompt halt Katzen sind) wieder mit mir rein. Sie verlässt den Garten nicht, ist immer schön in meiner / unserer Nähe.
Drinnen muss sie sich jetzt in unsere Truppe einfügen. Sie hat die Idee, sie wäre Queen of all. Hompom hat das schon mal geklärt und die Kleine findet es nicht ok, aber akzeptiert Hompom als Chef. Hector ist ihr bester Freund, bei dem kuschelt sie sogar. Omsk ist ok, Lala auch. Nur mit Peppe wird sie sich nicht grün. Also sind wir nun fleissig mit den beiden am spielen und versuchen viele positive Erlebnisse für beide zu produzieren. Es wird besser, dauert aber erstaunlich lange.
Soweit der Update. Ich wollte Euch das vor allem berichten, weil sie halt so atypische Symptome hat. Sie lässt wirklich laufen und verliert dann immer beeindruckend viel Urin. Also auch das kann ein Symptom einer Blasenentzündung sein.