Danke.
Ich glaub mit am schwierigsten für mich ist diese extreme, jedoch chronische, Ungewissheit. Und dass sich ihr Zustand jetzt doch relativ rabiat verschlechtert hat. Ich sage ja nicht, dass sie vorher 100% war, sonst wäre ich ja nicht mit ihr zum
Tierarzt und ich wusste ja auch vorher, dass sie ein vergrößertes Herz hat, aber zumindest bis Montag hat sie bis auf die leicht(!) erhöhte Atmung - und das auch erst seit ein paar Wochen - absolut keine Symptome von irgendwas gezeigt und war wie immer. Was ja an sich schön ist .... aber es zieht einem dann eben doch den Boden unter den Füßen weg.
Wie gesagt, ich werd halt auch einfach nicht schlau aus dem Verhalten (hab aber eben auch GAR keine Erfahrung). Sie ist aufmerksam und beobachtet. Sie zeigt Appetit und bettelt sogar. Springt aufs Sofa, den Tisch und ihren Hocker. Kuschelt. Sie nimmt definitiv noch am Leben teil (vorhin hat sie neugierig zum Balkon rausgeschaut). Und gleichzeitig zeigt sie aber eben auch deutliche Krankheitssymptome (schlechtes fressen, schnelle/schwere Atmung, ...). Ich will ja halt auch nicht, dass es ihr schlecht geht...
Ergänzung ()
Ich glaube das für mich so extrem schwere ist auch das extreme auf und ab.
Montag früh war sie total gut drauf. Dann ging es ihr Montag Nachmittag und Dienstag tagsüber echt nicht gut, das hat sie auch deutlich gezeigt (inkl. verkriechen). Seit dem ist es ein extremes auf und ab. Morgens und abends ist sie richtig gut drauf, zwischendurch aber auch wieder deutlich schlechter. Es ist sehr belastend. Sobald es ihr etwas besser geht (wie z.B. heute früh), macht man sich vorsichtig Hoffnung, nur dass es ihr dann nach dem Fressen wieder deutlich schlechter geht... ich weiß ja auch nicht, ob das einfach von den Medis kommt, wie schnell diese nach Gabe wirken (ihr wird schlecht?) etc. (der
Tierarzt weiß auch nicht so richtig weiter, mehr als hoffen, dass die Medis greifen und sie sich stabilisiert können wir halt auch nicht)