Hm das ist natürlich eine Sache. Erst einmal tut es mir leid das euer kleiner Kater so plötzlich gehen musste -.-
Mit etwas über einem Jahr ist euer noch nicht soo furchbar alt. Ansich sagt man ja bei Gesellschaft immer im Optimalfall,gleiches Geschlecht,ungefähr gleiches Alter und ähnlich vom Charakter. Und wenn Kitten zu einem älteren vorhandenen Tier,im Doppelpack. Weil das ältere Tier eben schnell mal überfordert sein kann bei Kittenpower.
Ich persönlich hab Zusammenführungen in div. Alterskombinationen schon gemacht,ebenso Katz zu Kater und umgekehrt und das war alles relativ problemlos.
Ich würd sagen,wenn ihr den Kittenkater nehmen wollt,dann nehmt das Schwesterchen mit. Dann ist der kleine erst einmal nicht alleine im "Kulturschock" und hat jemanden dabei den er kennt.
Und nein,für euren Kater kann es von Vorteil sein wenn die beiden zusammen kommen. So haben die zwei kleinen sich zum toben,raufen und spielen und euer kann aber muss nicht mit machen. Man weiß nicht wie schnell die zwei auftauen und wie kontaktfreudig sie sind zu fremden Tieren. Und ich kenn euren Kater nicht wie sozial der ist.
Wir standen vor zwei Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung. Damals riet man mir hier auch,gleich das Doppelpack zu nehmen. Bereut haben wir´s nicht
Wir hatten Jahre drei Katzen .. immer zwei Kater und eine Katze. In div. Besetzungen. Nun starb unser mittlerer Kater mit 6 Jahren plötzlich vor zwei Jahren und zwischen unserem ältesten und unserem Mädel gab´s zunehmend Spannungen. Die zwei sind sich nicht ganz grün

Da stolperte ich über einen hübschen roten,jungen,sehr sozialen Kater aus´m Tierschutz. Las aber erst später das er im Doppelpack mit seinem Bruder kommen würde. 2 waren uns eigentlich zu viel .. aber da waren wir beide eigentlich schon verliebt. Schlagendes Argument war eben,das sie sehr sozial waren/sind. Und das war genau das was wir hier brauchten. Sozialarbeiter.
Das Doppelpack war genau der Vorteil. Die beiden hatten sich und so war die Sorge,das unsere beiden etwas kompliziert sind und der neue sich unwohl fühlt nicht sooo gegeben. Ausserdem suchte keiner aufdringlich Kontakt. Dazu hatten sie sich ja. Das war ein riesen Vorteil für unseren ältesten,der immer eine Runde braucht und Veränderungen nicht sooo gern mag.
Das ist bis heute auch so,abgesehen davon das die zwei echt aneinander hängen. Getrennt vermitteln wäre also so gar keine Lösung gewesen. Raufen/toben machen sie meist unter sich aus,unsere zwei älteren machen entweder mit oder lassen es. Aber untereinander gibt es ziemlich problemlosen Kontakt ohne das sich jemand aussen vor fühlt. Dachte auch erst,wenn die beiden einziehen,dann bleiben sie nur unter sich o.ä Aber dem ist nicht so. Oft genug liegen alle zusammen oder gemischt in Pärchen,jeder wie er will halt.
Das wäre zumindest meiner Erfahrung nach und vom Bauchgefühl her das was ich dazu sagen würde
