Wie Verena oben schon sagt: so eine Entscheidung ist nie leicht. Aber ich würde es tatsächlich weniger als "Abtreibung", sondern vielmehr als notwendige Operation sehen, die das Leben der Katze rettet.
Das kann durchaus sein - weshalb Verana ja auch schrieb "such dir einen
Tierarzt, der es macht". Wenn dir die Katze bei der Geburt stirbt oder aber danach nicht ausreichend Milch hat, um die Kitten zu versorgen .... der
Tierarzt wird diese Babys nicht alle zwei Stunde füttern.
Auch wenn es dir schwer fällt, die Entscheidung zu treffen, mögliche Kitten zu töten, die geboren werden könnten .... glaub mir, es wird unendlich viel schwerer, ein Kitten, dass über Tage im zwei Stunden Rhythmus gefüttert und geputzt hast, in deiner Hand sterben zu lassen, weil es eigentlich von Anfang an keine Chance hatte ....
Ich weiß nicht, welche Erfahrungen du diesbezüglich hast - aber Verena und ich wissen beide sehr genau, wie sich das anfühlt - und wir empfehlen das nicht ohne Grund.
... du hast ja einen - nenne wir es mal "gelassenen" Umgang mit so einem Versäumnis. Sorry - das ist in so einem Fall absolute Standarddiagnostik ... das "vergisst" man nicht mal eben
Falls die Katze trächtig ist - und du sie den Wurf wider aller Ratschläge austragen lässt ... hm - warum interessieren dich dann unsere sonstigen Ratschläge? Du scheinst ja nicht viel drauf zu geben.
Bei einer trächtigen Katze sollte Stress weitestgehend vermieden werden und man sollte sie so hochwertig wie möglich ernähren. Hochwertig heißt hier vor allem Futter mit einem hohen Fleischanteil. Die meisten trächtigen Katzen fressen auch zusätzlich noch rohes Fleisch (alles, außer Schwein).
Es gibt hier zahlreiche Threads wo alles über Geburtsvorbereitung und notwendige Utensilien steht - da kannst du dich ja auch einlesen. Ich kann aus meinen Erfahrung nur über Geburten von Katzen in Top-Kondition sprechen, da ich früher gezüchtet habe. Wenn dann dürfte Verena diejenige von uns sein, die mehr Erfahrung mit Geburten von Notfällen hat.
Grüße
Nic
Ergänzung ()
.... du willst jetzt aber nicht behaupten, dass ein
Tierarzt, der in dieser Situation nicht mal darauf kommt, dass man sofort eine Kotuntersuchung macht, zu den "Guten" gehört, oder?