Hallo @Gabi0206
Wir sind gerade mitten drin in der Zusammenführung mit einer dritten Katze. Bei uns war es so, dass wir Kater & Katze hatten, die sich zwar sehr gut verstehen, aber der Kater ist nicht so auf die Spielaufforderungen der
eigentlich sehr verspielten Katze eingegangen. Und Spielen mit uns findet sie uninteressant, der Vorschlag "Dann beschäftige dich eben mehr mit der Katze" ist also nicht immer zielführend.
Ich habe mich dann mit der Organisation beraten, von der ich die beiden habe, und wir haben uns entschlossen, eine Katze erst einmal zur Pflege als potenzielle Spielfreundin für Fienchen aufzunehmen.
Die Katze ist jetzt etwas anders als ich ursprünglich geplant hatte: Ich wollte ein etwas älteres, gern auch scheueres Tier, vielleicht auch eins, dass bisher "übersehen" wurde und deswegen noch kein Zuhause gefunden hat - und jetzt flitzt hier ein neugieriges, zutrauliches, 8 Monate altes Lackfellchen durchs Haus.

Das aber zum Glück auch die Katzenetikette gut beherrscht, so dass es bisher zu keinen größeren Problemen hier kam.
Im Großen und Ganzen läuft es gut und ich bereue die Entscheidung bisher nicht. Auch wenn natürlich anfangs Zweifel aufgekommen sind, es stellt das bisherige Miteinander ja schon gehörig auf den Kopf. Und ich bin wohl doch eine ziemliche Helikopter-Dosi.

Das eigentliche Ziel - Spielfreundin für Fienchen - ist noch nicht erreicht, dafür spielt aber der Kater hin und wieder mit der Kleinen. Das war nicht der Plan, ist aber ein netter Nebeneffekt. Ihm tut die Kleine auf jeden Fall gut.
Was ich aber schon gelernt habe ist, dass man nicht mit zu vielen Erwartungen an die Sache heran gehen sollte, sondern recht offen - denn wie man sieht, kann es anders kommen als man denkt (was nicht schlechter heißen muss). Oder wie die Dame von der Orga sagte: 100 % Gewähr hat man nie, wenn man mit Persönlichkeiten zu tun hat.
Wir sind auch erst 10 oder 11 Tage in der Zusammenführung und da kann noch einiges passieren.
Soweit mein Erfahrungsbericht, vielleicht hilft er dir ja ein wenig.