Meine Nerven liegen blank: Vergesellschaftung von Katzen und Hund - wann abbrechen?

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coffeeecat

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Der Gedanke einfach Tür auf und sehen was passiert kam mir anfangs auch. Aber bei einem nicht sozialisierten Hund und panischen Katzen wäre der Schaden wohl leider vorprogrammiert.
Wurde mir tatsächlich schon von einigen Bekannten (mit zugegeben eher wenig Feingefühl für Tiere)
empfohlen, das will und kann ich aber auf keinen Fall machen. Die Gefahr dass entweder doch eine Katze im Chaos geschnappt wird oder der Hund ein Auge verliert ist mir da (zusätzlich zum Schock den die Tiere da haben können) einfach zu groß.
 
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Die Situation ist wirklich schwierig.:(
Ich würde vielleicht noch folgendes probieren:
Während der Hund angeleint bei Euch auf der Couch sitzt, würde ich das Wohnzimmer mit für Katzen unwiderstehlichen Gerüchen einnebeln - Baldrianspray oder sowas. Und dann mal schauen, wie die Katzen reagieren und ob sie trotz der lauernden "Gefahr" hervorkommen.
 
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coffeeecat

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Die Situation ist wirklich schwierig.:(
Ich würde vielleicht noch folgendes probieren:
Während der Hund angeleint bei Euch auf der Couch sitzt, würde ich das Wohnzimmer mit für Katzen unwiderstehlichen Gerüchen einnebeln - Baldrianspray oder sowas. Und dann mal schauen, wie die Katzen reagieren und ob sie trotz der lauernden "Gefahr" hervorkommen.
Das wäre tatsächlich nen Versuch wert - werde ich die Tage mal probieren wenn sich alle etwas erholt haben (gerade ist das Pech bei uns zu Hause, der Hund wurde heute recht kurzfristig operiert und morgen ist unabhängig davon und schon länger geplant einer der Kater mit was ähnlich großem dran). Danke für die Idee! :)
 
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Ach Du Schreck. 2 große OPs sind natürlich nicht so gut bei einem Versuch der Vergesellschaftung. :(
Ich drücke alle Daumen!🍀🍀
 
Geek

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Hi,
ich würde das so schnell wie möglich abbrechen.
Deine Kater haben Angst vor dem Hund UND du bist dir recht sicher dass er sie jagen würde, wenn sie flüchten.
Die beiden habe also berechtigterweise Angst.
Sorry aber das ist doch überdeutlich, dass das nichts werden kann.
 
WinstonvonWensin

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Moin und Hallo,

liest sich nicht wirklich mega entspannt. Ich habe alles durch, erwachsende Katzen und erwachsende Hunde vergesellschaftet. Welpen und erwachsende Tiere der anderen Gattung…nie gab es Probleme
Aber keines meiner Tiere zeigte Angst vor der anderen Gattung.


War der Hund erwachsen oder als Welpe zu dir gekommen? Ist der Hund katzenerfahren, die meisten Hunde aus dem Ausland kennen und können auch mit Katzen.
Wie reagiert der Hund denn auf die Katzen, gelassen, positiv neugierig? Oder kläfft er rum und benimmt sich nicht!

lg
Verena
 
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coffeeecat

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Ach Du Schreck. 2 große OPs sind natürlich nicht so gut bei einem Versuch der Vergesellschaftung. :(
Ich drücke alle Daumen!🍀🍀
das ist lieb, danke!

Also "torkelt" er noch herum und ist benebelt von der Narkose? Wie reagieren die Katzen denn jetzt?
Mittlerweile läuft er wieder halbwegs normal, ist aber noch ruhiger als sonst. Als er vorhin aber wirklich nur sabbernd rumlag und nix gemacht hat war er den beiden aber genau so suspekt wie sonst auch immer.
War der Hund erwachsen oder als Welpe zu dir gekommen? Ist der Hund katzenerfahren, die meisten Hunde aus dem Ausland kennen und können auch mit Katzen.
Wie reagiert der Hund denn auf die Katzen, gelassen, positiv neugierig? Oder kläfft er rum und benimmt sich nicht!

lg
Verena
Der Hund ist ca 3-5 Jahre alt, kam vor 3 Monaten aus dem Ausland zu mir, ob er katzenerfahren ist konnte mir keiner sagen weil er auf der Straße aufgelesen wurde. Anfangs wollte er den beiden auf alle Fälle hinterherlaufen und hätte sie auch gejagt, das wurde aber natürlich sofort von uns unterbunden. Mittlerweile ist er relativ gelassen, allerdings würde ich nach 3 Monaten noch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen dass er den beiden nicht doch hinterherlaufen würde wenn sie wegrennen und er kein Gitter vor der Nase hätte. Ob das dann ein Jagen im Sinne von Beute oder für ihn ein spielerisches Fangen wäre, sollte er die beiden erwischen, kann ich nicht zu 100% sagen und muss ich aber auch nicht ausprobieren.
 
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Ich glaube, der Hund ist nicht das Problem, sondern die Angst der Katzen.:(
Wenn die beiden sich gar nicht mehr frei bewegen wollen und nur noch Angst haben, wenn der Hund in der Nähe ist, ist das ja furchtbar anzuschauen. :( Die beiden leiden ganz offensichtlich.
Manchmal muss man leider Konsequenzen ziehen, die nicht so schön sind und auch einfach begreifen, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn man zugibt, dass die VG gescheitert ist und man sich leider von einem liebgewonnen Tier wieder trennen muss, weil andere Tiere leiden...
Ich drück Dich! Es ist schwer, ich weiß..😭
 
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coffeeecat

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Ich glaube, der Hund ist nicht das Problem, sondern die Angst der Katzen.:(
Wenn die beiden sich gar nicht mehr frei bewegen wollen und nur noch Angst haben, wenn der Hund in der Nähe ist, ist das ja furchtbar anzuschauen. :( Die beiden leiden ganz offensichtlich.
Manchmal muss man leider Konsequenzen ziehen, die nicht so schön sind und auch einfach begreifen, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn man zugibt, dass die VG gescheitert ist und man sich leider von einem liebgewonnen Tier wieder trennen muss, weil andere Tiere leiden...
Ich drück Dich! Es ist schwer, ich weiß..😭
ja, genau das denke ich eben nämlich auch - die kater wollen halt nicht und wenn sie nicht wollen kann ich sie leider eben nicht zwingen. Ich hatte nur gehofft dass vielleicht doch jemand positives berichten kann bei dem es anfangs auch so schlecht aussah.wäre der hund „das problem“ gewesen hätten wir denke ich wesentlich bessere chancen gehabt das doch noch hinkriegen zu können.
und natürlich tut es mir auch unglaublich leid und im herzen weh meine kater so zu sehen. dass ich im fall dass es garnicht funktioniert den hund wieder abgeben muss war von anfang an klar und auch so mit der orga kommuniziert, die katzen gehen da als „erstgeborene“ natürlich vor. danke auf alle fälle für deine einschätzung und die lieben worte!
 
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Ich hatte mal genau dasselbe Problem und ich stand zum ersten mal vor der Entscheidung, ein geliebtes Tier wieder abgeben zu müssen. Ich war fix und fertig und es hätte mir das Herz zerrissen. Aber ich war soweit.
Allerdings war das ein Problem zwischen 2 Katzen. Ein Neuzukömmling hat eine meiner alteingesessenen Katzen gemobbt und ist dann sogar auf sie losgegangen. Es kam zu einer üblen Bissattacke. Daraufhin "wohnte" das Opfer auf einem Schrank und hat sich nicht mehr runtergetraut - das ging über ein halbes Jahr so.. Ich habe sie dort oben gefüttert und es stand sogar ein Klo auf dem Schrank. Die kleine Maus hat gelitten und ist immer mehr zusammengebrochen. Es war ein schmerzlicher Anblick.
Dann habe ich beschlossen, so geht das nicht mehr und ich wollte für den "Mobbingkater" ein neues Zuhause suchen.
Zum Glück - wenn man überhaupt von Glück sprechen kann - hatte Merlin (das war der Mobbingkater) plötzlich einen Herzanfall und ist innerhalb von 10 Minuten verstorben und hat mir diese schwere Entscheidung abgenommen.
Er lag dort auf dem Teppich - und Möhrchen (das Opfer) kam sofort vom Schrank runter. Ich sah ihr die Erleichterung förmlich an, auch wenn das jetzt doof klingt.
Das war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde und aus dem ich so einiges gelernt habe..
 
mennemaus

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Du hast ja jetzt schon einige Antworten hier bekommen, auch von Usern, die eine vergleichbare Situation erlebt haben. Ich selber habe oft Katzen an Hunde gewöhnt und Hunde an Katzen gewöhnt - aber einer der beiden hatte immer schon Erfahrung mit der anderen Art und der andere war noch im Welpenalter.
Ältere Katzen, die noch gar keine Hunde kannten, habe ich noch nicht mit einem Hund zusammengeführt, von dem ich nicht wusste, ob er Katzen kennt und wie er sich ihnen gegenüber verhält.

Wenn du jetzt schon seit drei Monaten versuchst, die Tiere aneinander zu gewöhnen und sich das ängstliche Verhalten der Katzen in diesem Zeitraum nicht verändert hat, würde ich diese Zusammenführung, so schwer euch das sicherlich fällt, lieber abbrechen.

Die Situation wird nach der OP der Katze sicherlich nicht leichter werden, die Katzen fressen nicht in Ruhe, sie kommen nur raus, wenn der Hund unterwegs ist, das ist eine Situation, die auf Dauer für die Katzen unerträglich ist. Du riskierst bei einer Fortsetzung der Situation, dass die Katzen durch ihre Angst und Angespanntheit unsauber werden könnten. Das Vertrauen zu euch leidet auch unter den Ängsten, die die Katzen wegen des Hundes haben.

Ich würde in eurem Fall Kontakt mit dem Tierschutzverein aufnehmen und sie bitten, bald ein neues Zuhause für den Hund zu suchen. Der kleine Kerl tut mir auch leid, aber in seinem Alter und nach der relativ kurzen Zeit bei euch, sollte er es schaffen, sich noch an neue Besitzer zu gewöhnen.

Für eure Katzen, die 11 Jahre lang keine Hunde kannten, ist es so wie sie sich jetzt verhalten, wohl kaum möglich, sich noch an den Hund zu gewöhnen.
 
Blackmoon

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Bei uns ist die Zusammenführung von Hund und Katzen vor drei Jahren gescheitert.
Bei damals drei Katzen (zwei Jungs,ein Mädel) hatten wir völlig unterschiedliche Reaktionen. Unser ältester verschaffte sich Respekt,war nach ein paar Tagen nicht mehr ängstlich und hätte sich mit der Zeit gewöhnt (zu meiner Überraschung) unser verstorbener mittlerer Kater liebte den Hund von Sekunde 1 an und unser Mädel hatte die blanke Panik,die nicht besser wurd. An letzterer ist es auch gescheitert.
Die Katzen hatten ihren Saveroom,wir haben nie und nimmer Hund und Katzen alleine gelassen,die Hündin war ansich katzenfreundlich und kannte Katzen (sie war kaum größer als unsere Fellhintern) aber ansich sehr unerzogen. Allerdings sehr lernwillig und begriff schnell.
Es gab immer wieder Fortschritte wo ich dachte "das wird was" aber am Ende stellte unser Katzenmädel das Fressen komplett ein (gesundheitlich war alles gut ... haben sie extra checken lassen um ein Irrtum auszuschließen) und sagte damit endgültig "nope,ohne mich"
So schwer es uns fiel,wir brachten die Hundemaus wieder zurück zur Pflegestelle und dort fand sie ihr endgültiges zu Hause. Was die Abgabe etwas leichter machte,zu wissen das sie es wirklich super getroffen hatte ... vermutlich besser als bei uns.

Ich muss dabei sagen,unsere Kätzin kommt von einer Pflegestelle wo auch Hunde waren damals. Da lag wohl im wahrsten Sinne der Hund begraben,das sie es da schon nicht toll fand. Sie hat bis heute (7 Jahre später) den Splin auf Schränken futtern zu wollen. Besuchshunde sind der Horror. Wir haben einen lieben Freund der einen megafreundlichen und katzengewöhnten Hund hat. Selbst den findet sie mega scheiße ;) Bei der versuchten Zusammenführung war sie 4 Jahre,heute ist sie 7 Jahre alt.
Unser mittlerer Kater kannte Hunde nur aus dem Tierheim,adoptierte aber generell alles was vier Beine hatte und war super sozial. Er war zu dem Zeitpunkt knapp 6 Jahre alt. Und unser ältester war 10 ... also ähnlich wie eure beiden.

Tendiere mich dessen anzuschließen zu sagen,wendet euch an die Organisation wo ihr den Hund her habt und bittet um Rücknahme. Es geht euren Katern offensichtlich wirklich nicht gut. Und ich hab´s an unserer Kätzin gesehen ... das war ein scheiß Gefühl. Ich hab so manche Nacht gelegen und geheult,weil ich es furchbar fand zu sehen wie unwohl sie sich fühlte.
Es gibt Katzen die tatsächlich so sind das sie ohne weiteres mit Hunden zurecht kommen. Vorrausgesetzt die Chemie passt. Aber ich glaube ich persönlich würde das bei so einer Mischung so machen,das wenn es Hund UND Katze(n) sein soll,beide von Welpen an aneinander gewöhnen.
 
WinstonvonWensin

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das wenn es Hund UND Katze(n) sein soll,beide von Welpen an aneinander gewöhnen.
Das ist richtig, das immer die ideale Voraussetzung. Es funktioniert auch anders….dazu muss aber die Grundbedingungen stimmen. Als mein Mann und ich zusammengezogen sind hatte er einen Hund und ich zwei Katzen. Meine waren zwar Hundebesuch gewohnt….aber haben nie mit einem zusammengelebt.

Emma (Hund) kam zu uns, da war sie fast zwei und unsere damals vier Katzen hatten gar keinen Kontakt zu Hunden. Es hat geklappt, weil unsere Katzen sehr souverän waren und Emma sehr zurückhaltend.

@CoffeeCat Aber in deinem Fall….haben ja nicht nur die Katzen Angst vor dem Hund auch du hast Angst, das der Hund vielleicht etwas macht, die Katzen den Hund verletzen, dass die Katzen psychische Probleme und Verhaltensweisen entwickeln…..also alles Umstände die negativ auf die Zusammenführung wirken.

Wenn du dich schwer trennen kannst vom Hundewutzi, dann versuche es noch mal mit einem Tiertherapeuten, der mit einem anderen Blick auf die Situation schaut und dich/euch unterstützen kann.

lg
Verena
 
Ovi

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@Ovi ihr habt doch auch gerade einen Hund aus dem tierschutz dazu bekommen oder?
Wie war es denn bei euch?
Bei uns läuft es sehr unterschiedlich.
Holly ist selbstbewusst und lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Sie drängt sich zwischen Hund und mich und weiß genau, wie sie sich ihr Frauli sichern kann.
Xaver ist einfach viel zu gut für diese Welt. Frida liebt die Katzen und will mit Xaver spielen, dabei ist sie manchmal sehr ungestüm und ich muss sie bremsen, weil Xaver einfach gar nix sagt. Er geht nicht mal weg.
Findus kann Frida nicht leiden, wenn sie in der Wohnung aufdreht und rumrennt, er weicht dann in seine Safe-Räume aus. Wenn sie sich normal und gesittet benimmt, gibt es Nasenküsschen und er hält sich mit allen im selben Raum auf. Nachts schläft er auf mir drauf. Wobei er der einzige ist, der Frida auf die Nase gibt. So richtig mit fauchen und hauen. Das imponiert ihr und sie macht einen Bogen um ihn.
Frida war 16 Wochen, als sie zu uns kam und kannte Katzen von klein auf. Meine Katzen haben zwar nicht mit Hund gewohnt, aber ich habe immer wieder einen zum Sitten bei mir gehabt, sie kannten Hunde also auch irgendwie.
Bei uns ist die Situation auch ein wenig anders, weil Frida den ganzen Tag und sehr oft abends nicht in der Wohnung ist. Tagsüber ist sie bei meinem Freund draußen oder unten im Haus. Das heißt die Katzen haben Frieden und auch abends habe ich die Möglichkeit, mir Zeit für die drei zu nehmen, ohne dass der Hund dabei ist.
Findus würde ich mir noch sehr viel entspannter wünschen, aber ich denke das legt sich, wenn Frida drinnen zuverlässig ruhen kann, das üben wir nämlich grade noch. Ruhedecke, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz.
Sie ist erst ein halbes Jahr und daher grade abends eine Dampfwalze. Tagsüber sind alle fein miteinander.

Einfach ist es nicht, das kann man schon sagen. Ich weiß aber zumindest, was ich tun muss, damit Finny sich entspannt und wohl fühlt. Die Katzen in dem Fall, scheinen ja gar keinen Lösungsweg anzubieten..

Wenn man noch etwas versuchen wollte, dann wirklich, dass Toben, Spielen, Rumrennen usw. für den Hund drinnen absolut tabu ist. Draußen auspowern und drinnen ruhen. Eine Ruhezone aufbauen, Impulskontrolle üben- also an die Leine und irgendetwas Feines fliegen lassen, der Hund muss lernen, dass er ohne Freigabe nicht loslaufen darf. Geht mit Bällchen, Dummy, usw. Verknüpft mit einem Markerwort (bei uns "Lass sie!") und Leckerli, wenn er ruhig sitzen bleibt.
Raumverwaltung üben. Ich gehe aus der Tür, aber der Türstock ist die imaginäre Grenze für den Hund. Das mache ich körpersprachlich und verbal ("Bleib" und "Guut") klar. Das bringt Ruhe rein und sorgt dafür, dass der Hund nicht ständig hinterherrennt. Wenn ich sehe, dass der Hund sich den Katzen nähert, aber auf Spiel aus ist, gehe ich körpersprachlich dazwischen und schicke sie zurück. Zur Not Hausleine dran.
Klick für Blick machen alle anderen Welpeneltern von Fridas Wurf, weil sie auch massive Probleme mit Hund und Katze haben. Sie meinten es gab Fortschritte. Könnte man auch versuchen.
Das gehört alles kleinschrittig aufgebaut, ev. mit Trainer. Ich weiß nicht, inwiefern ihr das schon alles gemacht habt.
Wenn der Hund eh schon ruhig ist, fällt mir leider auch nicht mehr viel ein..

Ich drücke euch ganz fest die Daumen und wünsche euch allen das Beste!
 
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Bei mir war die Situation damals ja ganz anders. Mein Hund (Berner Sennen und sehr lieb und sozial) hat meinen allerersten Kater beim Spaziergang gefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt wollte ich nie eine Katze haben.
Aber natürlich konnte ich das wimmernde Etwas nicht im Feld liegenlassen und habe es mit nach Hause geschleppt und mit der Flasche aufgepäppelt. Zu der Zeit wohnten übrigens auch noch 3 Kaninchen bei mir.
Mein Hund war: Katzen- und Kaninchenfreund gleichzeitig. Der große 65-kg Klops war sehr vorsichtig und sanft mit allen anderen Tieren.
Aber eben ohne jeglichen Jagdtrieb, sondern eher ein "Beschützer".
Ich glaube, die Hunderasse -bzw. die Veranlagung eines Hundes- spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.
 
Königscobra

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Bei mir war die Situation damals ja ganz anders. Mein Hund (Berner Sennen und sehr lieb und sozial) hat meinen allerersten Kater beim Spaziergang gefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt wollte ich nie eine Katze haben.
Aber natürlich konnte ich das wimmernde Etwas nicht im Feld liegenlassen und habe es mit nach Hause geschleppt und mit der Flasche aufgepäppelt. Zu der Zeit wohnten übrigens auch noch 3 Kaninchen bei mir.
Mein Hund war: Katzen- und Kaninchenfreund gleichzeitig. Der große 65-kg Klops war sehr vorsichtig und sanft mit allen anderen Tieren.
Aber eben ohne jeglichen Jagdtrieb, sondern eher ein "Beschützer".
Ich glaube, die Hunderasse -bzw. die Veranlagung eines Hundes- spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Hier *meld*, wir hatten auch 'nen Berner.
Beschützer ja, Jagd nein.

Und ja: Rasse und Veranlagung spielt eine grosse Rolle.
 

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