@Pinoi-mum und jedem, der hier zu einer Zweit-Katze rät: Ich gebe euch allen recht mit dieser Meinung. Eure Argumente sind absolut richtig!
Mein Gegenargument (da die Halterin momentan noch nicht zu einer Zweitkatze in der Lage ist), ist tatsächlich mein damaliger Pflegekater. (Das ABER folgt am Ende des Beitrags

)
Gleiches Alter, Wohnungshaltung und bissig. Damaliger Besitzer war irgendwann überfordert mit dem Tier und wollte es in
Tierheim
abschieben. Nur deshalb habe ich ihn erst mal zu mir genommen.
Meine zwei Fellnasen waren schon über 8 Jahre alt und kamen mit dem Racker nicht klar. Zum Glück fand ich dann schnell ein neues Zuhause, wo der Kater Freigang hatte. Dort hat sich sein soziales Verhalten in kurzer Zeit zum positiven entwickelt, obwohl er auch dort Einzelkatze war.
Was ich jedoch nicht beurteilen kann ist, ob der Kater von SK13 in genau so ländlicher Gegend (rundrum Felder und wenig Straßenverkehr) Freigang hat wie mein Pflegekater.
Beachtet aber trotzdem bitte, dass man vorerst auf das Problem eingehen sollte, was man tun könnte, wenn jemand sich einfach noch nicht in der Lage fühlt eine Zweitkatze zuzulegen.
Ich erwähne das aus eigener Erfahrung. Gismo und Sonic waren ein Traumpaar. Als Sonic starb, wollte ich Gismo nicht alleine lassen. Aber jegliche Versuche, sie mit anderen Katzen zu Vergesellschaften, schlugen fehl.
Aufgrund EURER Hilfe hier im Forum, habe ich den Mut nie aufgegeben und es zumindest soweit hinbekommen, dass Gismo eine der Fellnasen halbwegs akzeptiert hat. Aber nur, weil die andere genau so ein Schisser war wie sie.
Was ich damit sagen will ist, dass es verdammt schwierig ist jemandem erst mal zu einer Zweitkatze zu raten, der wie Jungfrau zum Kinde kam.
Stellt euch vor, sie holen sich nun eine Zweitkatze. Die beiden Tiere kommen gar nicht miteinander klar. Effekt ist, dass man gleich mal zwei Problemkatzen hat.
Man sollte das Problem also von hinten anpacken. Der Racker hat Freigang, vereinsamt also schon mal nicht.
Gebt den Leuten die Chance, dass sie sich langsam aber sicher an das Tier gewöhnen. Denn Unsicherheit von Seiten der Besitzer verunsichert auch das Tier.
ABER (
siehe Hinweis oben 
):
Ab hier kann sich jeder aussuchen, was ironisch, und was ernst gemeint ist:
Möglichkeit 1: Die beiden (keine Erfahrung mit Katzen) holen sich eine zweite Fellnase ins Haus. Kann gut gehen (schön), kann dumm lauf (Scheiße, und was jetzt?). Weitere Fragen hierzu werden dann im Forum auftauchen.
Möglichkeit 2: SK vermittelt das Tier weiter. Dann ist Ruhe. Wollen die das?
Möglichkeit 3: Weiter versuchen, das pupertäre Verhalten des Katers in Kauf nehmen, und ihn zu erziehen.
Möglichkeit 4: Ins Tierheim abgeben. Da ist ja noch genug Platz. Und die andren Katzen, mit den man eine Vergesellschaftung verusuchte, gleich mit dazu gepackt.
Möglichkeit 5: Mal ein bisschen relaxt bleiben und nachdenken, ob es nach 4 Wochen schon zu früh ist die überforderten Neubesitzer zu einer Zweitkatze zu raten.
