Hallo ihr Lieben, es sind nun einige Wochen vergangen. Wesley hat tagelang soviel bekommen wie er wollte, bis er sich ein paar Mal übergeben hat. Wir haben uns jetzt bei ca. 80-100gr mjamjam pro Mahlzeit, vier mal am Tag (320-400gr) eingependelt

Meistens reicht es ihm, dann scharrt er neben dem Napf,sonst gibt es mehr. Er ist nun etwas über 7 Monate alt und wiegt 4,3 kg. Er sieht nun auch etwas moppelig aus und hat Bauch bekommen. Ich vermute, dass er einfach total auf Fressen steht,

. Wenn man nicht aufpasst, stiehlt er was er kann, Nudeln, gekochten Brokkoli, Naturjoghurt... Ich muss immer alles in Sicherheit bringen. Ich warte nun erstmal ab, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Wenn der Winter erstmal vorbei ist und er ausgewachsen ist, muss man mal gucken...
Zur Ernährung an sich kann ich sagen, dass ich beide Positionen total verstehen kann. Früher habe ich nur dm und Aldi Eigenfutter gefüttert. Sogar oft Trockenfutter. Weil ich immer der Meinung war, Kater mag es, dann passt es. Wenn es so schlimm wäre, wäre es nicht auf dem Markt.
Letztes Jahr starb dann mein erster Kater mit 16 Jahren nach langem Kampf gegen Krebs (bösartiger Tumor an der Schilddrüse, der nach der OP leider nach einigen Monaten gestreut hat). Es war eine sehr sehr harte Zeit.... sodass ich mich gefragt habe, was ich hätte besser machen können. Irgendwie blöd, ich weiß, aber man ist verzweifelt und sucht die Schuld bei sich. Habe ich ihm ein gutes Leben gegeben? Habe ich ihn gut ernährt, habe ich an der falschen Stelle "gespart"? Keiner kann garantieren, dass mein Kater mit dem teuersten Futter keinen Krebs bekommen hätte. Irgendwann stirbt Jeder. Aber da war für mich der Wendepunkt zu sagen, der Fleischanteil muss einfach hoch und gut angegeben sein. Mein nun ältester Kater (8J.) bekommt seit einem Jahr höherwertiges Futter und man merkt es insbesondere am Fell. Kuschelig glänzend, kein Durchfall mehr. Jeder muss das für sich (bzw für seine Tiere) selbst entscheiden.