Oops, I did it again...
Muse und
Rufus haben wir ja als Kameraden für Loki geholt. Nachdem Loki letzte Woche leider verstorben ist, fehlt nun die Schmusebacke im Haus. Muse und
Rufus sind prima und super sozial, aber sie kommen nur selektiv zum kuscheln. Und irgendwie ist die Wohnung mit 2 Katzen doch recht leer.
Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, wieder eine dritte Katze zu holen. Und dann sehe ich im Internet, dass im Tierheim des Nachbarortes 50 Kitten auf ein neues Heim warten. Direkt angerufen, ich kann sofort vorbei kommen und schauen.
Wir wurden dann in einen Raum mit ca. 10 Kätzchen geführt, von denen schon 8 reserviert sind (find ich toll!). Die kleine schwarz-weiße ist noch frei, und die weiß-getigert dahinten, die gerade tief und fest pennt.
Die schwarz weiße war wirklich sehr zurückhaltend und ängstlich. Da kam der Funke nicht. Die Schlafmietz "Betty" musste ich erstmal wecken, war die einzige, die in diesem Raum nichts gemerkt hat. Sobald sie wach war, ging das Motorbootschnurren los und sie wollte sofort zu mir und gekrault werden. Da hats aber dann gefunkt!
Zur Vorgeschichte der kleinen weiß man nicht so viel: ein Mann hatte 3 Muttis zu Hause und ganz plötzlich waren da 19 Kitten. Schon sehr überraschend, wenn man 3 unkastrierte Katzen rauslässt

. Geboren wurde sie am 23.8., ist nun also schon 5 Monate alt, die man ihr aber nicht an. Geimpft wurde sie nicht, anders als andere Kätzchen - der Impfstoff reicht nicht für alle Katzen! Kastriert wird sie dann im Februar, denke ich. Optisch scheint eine Britisch Kurzhaar drin zu sein, das sieht man aber real mehr als auf Fotos. Mit den Augen, bzw der Nickhaut hatte sie im Dezember leichte Probleme, das wird beobachtet.
Aufgrund meiner Namenstradition muss der Name etwas mit dem Film Dogma zu tun haben - Betty geht also nicht. Bleiben noch Bethany, Liz, Gott oder Seraphim. Wir haben uns dann für Sera entschieden

.
Sera ist ein aufgewecktes Energiebündel, aber wirklich unglaublich anhänglich und verschmust. Ein richtiges Herzchen.
Der erste Kontakt mit Muse und
Rufus war genauso, wie ich es erwartet habe. Muse findet die kleine total interessant und ist in keinster Weise aggressiv oder ängstlich.
Rufus hat immer etwas Angst vor neuen Sachen und hat deswegen ein bisschen geknurrt oder gefaucht. Aber auch das war wirklich harmlos.
Eine richtige lange Vergesellschaftung war tatsächlich gar nicht nötig. Wir haben Sera eine Weile in der Transportbox gelassen und danach gründlich aufgepasst. Und wer ist jetzt der, der nach gerade mal 24h mit der kleinen rumtobt und spielt? Der Schisser
Rufus findet sie jetzt auch klasse

ist toll zu beobachten, wie die sich so gut vertragen.
So, und jetzt noch ein paar Fotos
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