Gut,das macht Sinn die Katze momentan nicht bei deiner kleinen Tochter schlafen zu lassen. Behalte das bitte vorerst bei.
Wir hatten auch 2 Mal
Giardien. Letztendlich ist es nicht das Schreckgespenst wonach es klingt.
Die Katzen wurden mit Panacur behandelt. 5 Tage Tabletten,3 Tage Pause,5 Tage Tabletten. Dann nach 2-3 Wochen einmal nachtesten. Bitte keinen Schnelltest,sondern einen Labortest. Schnelltests zeigen gerne mal falsche Ergebnisse an.
Sollte dann noch mal ein positives Ergebnis kommen,muss man noch einmal ran.
Metro halte ich für sehr heftig. Bzw. meines Wissens nach gibt man dieses nur wenn Panacur versagt hat. Manchmal zeigen sich
Giardien resistent auf Panacur. Unsere Tierärztin gibt das sehr sehr sehr ungerne. Da es wohl auch sehr bitter ist und von den meisten Katzen nicht genommen wird.
An Hygienemaßnahmen "reicht" es wenn du die Kuschelplätze mit Handtüchern abdeckst. Diese kannst bei 90 Grad waschen. Ich hab sie alle 2 Tage gewechselt und gewaschen.
Über´s Bett meinetwegen eine Decke legen (wenn sie gern im Bett liegen) die sich auch gut bei hohen Temperaturen waschen lässt. Kratzbäume die Liegeflächen am besten auch mit Handtüchern bestücken.
Wasser und Futterschälchen mit kochendem Wasser übergießen.
Giardien mögen stehendes Wasser. Daher am besten mehrmals am Tag das Trinkwasser der Katzen fix wechseln.
Katzenklos kaufst du dir am besten billiges Katzenstreu und füllst es nicht hoch ein. Täglich auswechseln und Kot sofort raus.
Spielzeug in eine Mülltüte und ins TK-Fach wenn es sich nicht waschen lässt. Nach 3 Tagen kannst du es wieder rausholen.
Täglich wischen ist quatsch.
Giardien verbreiten sich am liebsten über die Näpfe und über´s Klo. Der Fokus sollte daher eher darauf liegen. Auch Dampfreiniger ist eher umstritten,da es die Viecher feucht mögen,kann das eher kontraproduktiv sein.
So wie oben stehend hab ich es zumindest gemacht. Als Spielzeug hatte ich in der Zeit vorwiegend Pappkartons und Zeug was sich wegwerfen ließ. Ihr richtiges Spielzeug bekamen sie später dann wieder

Sofern es den Katzen gut ist,ist das alles halb so wild. Beim ersten Befall (unser einer Kater musste in die Tierklinik und hat dort die
Giardien aufgesammelt) lagen unsere z.B komplett flach und ihnen ging es 1 Woche wirklich furchbar. Übergeben,Durchfall,Bauchschmerzen,wollten nix fressen etc.
Das zweite Mal war vor etwas über 3 Jahren ... da zogen unsere zwei Katerbrüder ein,die brachten das mit. Auf der Pflegestelle zeigten sie keine Symptome. Durch den Umzugsstress ist das wohl aufgeflammt.
Da war zum Glück alles halb so wild. Die beiden Kater hatten auffälligen,typischen Giardienkot und unsere beiden vorhandenen Katzen zeigten milde Symptome.
Deshalb Katzen abzugeben fänd ich furchbar. Katzen können immer mal krank werden. Jedes Tier kann das. Das wird dir im Laufe der Jahre immer mal wieder passieren das sie einen Infekt bekommen o.ä
Giardien sind für Katzen oftmals kein Problem und sie zeigen keine Symtome. Zum richtigen Ausbruch kommt es öfters bei Jungtieren und Welpen.
Klar können Menschen auch
Giardien bekommen. Aber das ist im alltäglichen Kontakt eher unwarscheinlich. Da müsstest du warscheinlich schon mit den Händen im Katzenkot rumpanschen. Und das tut man wohl eher weniger
Wenn die Giardienbehandlung abgeschlossen ist,ist es wichtig das du die Darmflora der Katzen wieder aufbaust. SymbioPet,Zoolac,Benebac ... da gibt es div. Pülverchen und Pasten. Ggf. musst du das etwas länger geben.