Ich sehe das mit der Diebstahlgefahr nicht ganz so dramatisch. Die Katzen, die seitdem wir hier leben, verschwunden sind, waren ganz normale Kurzhaarkatzen, während die Rassekatzen (oder Lookalikes - sie haben keinen Stammbaum dabei, daher können sie sich nicht zweifelsfrei ausweisen) weiterhin fröhlich durch die Gegend traben (und unseren Kater in den Hintern beißen

). Und die Lastramis wurden wahrscheinlich auch nicht gestohlen.
Ich frage mich halt auch, wie lukrativ das Geschäft mit geklauten Rassekatzen ist in einer Zeit, wo der Markt "dank" Corona mit Lookalikes überschwemmt ist und auch viele Rassekatzen und Lookalikes im Tierheim landen. Und wer den Aufwand betreibt, z. B. bei uns aufs Dorf zu fahren, dort auszukundschaften, ob da Rassekatzen rumlaufen und die dann weg fängt.
Es gibt gute Gründe, Katzen nicht in den Freigang zu lassen (unpassende Umgebung, das eigene Nervenkostüm, schlechte Erfahrungen), aber der Umstand, dass es Rassekatzen sind, ist es per se meiner Meinung nach nicht. Ich finde es im Gegenteil schade für die Katzen, wenn ihnen z. B. im Fall von Coonies oder
BKH, die ursprünglich echt für ein Leben draußen gemacht waren, Freigang verwehrt wird, nur weil sie zufällig Rassekatzen sind.
Wenn es Rassekatzen sind, kann es sein das im Vertrag ein Verbot für ungesicherten Freigang gibt.
Das ist allerdings eine andere Sache - wenn so etwas im Vertrag steht, hat man sich mE daran zu halten, alles andere wäre ein Vertrauensmissbrauch.
Und - sofern es machbar ist, finde ich gesicherten Freigang auch einen guten Kompromiss.