Ich möchte dir mal (m)eine Geschichte erzÀhlen und hoffe, dass ich dir damit nicht zu nahe trete...
Auch weiĂ ich, dass man unsere Situationen nicht genau vergleichen kann, aber vielleicht bringt es dich doch etwas zum Nachdenken.
Ich hatte vor gut 12 Jahren eine Phase, da ging es drunter und drĂŒber. Finanziell (Job verloren, Arbeitgeber schuldete mir noch mehrere GehĂ€lter, Arbeitslosengeld war viel zu wenig usw.), privat (Katzen oft krank - wirklich krank! - , Jobsuche und dadurch bedingt ggfls. Umzug) und dementsprechend auch psychisch.
Ich war richtig fertig und kam dann noch zu dem Schluss, dass ich den Katzen keine gute Dosi mehr sein kann und dass ich ihnen ein neues zu Hause suchen muss. Dadurch, dass sie wirklich zu der Zeit hÀufig krank waren und das ja auch ins Geld ging, war ich zu der Zeit auch extrem auf die fixiert und habe ihnen zum Schluss auch noch alles mögliche angedichtet, sie tierisch genervt durch mein stÀndiges Beobachten, dass sie mir schon aus dem Weg gingen. Das bestÀtigte mich nur, dass sie "nicht bei mir bleiben wollen".
Ich kĂŒrze hier mal etwas ab: Meine Kater zogen fĂŒr einen Zeitraum von 6 Monaten zu meiner Schwester.
Diese Zeit war fĂŒr uns alle eine meega Erholung! Die Kater kamen zur Ruhe, ich vor allem auch, der Abstand hat mir unglaublich gut getan.
Klar habe ich sie zwischenzeitlich mal besucht und mich dann auch extrem gefreut, dass sie an diesen Tagen wie Kletten an mir hingen (sie liebten mich also doch

). Aber es war dann auch gut, wieder zu gehen.
Es war klar, dass sie zu mir zurĂŒck kommen und ich wĂŒrde sie (jetzt nur noch den einen) auch NIEMALS hergeben, das steht fest.
Aber um runter zu kommen und Abstand zu gewinnen war das super.
Was ich damit sagen will? Geh stationĂ€r, wenn du die Möglichkeit hast. Gönne dir (und auch Findus) die Auszeit zum Durchatmen und Runterkommen. Ich glaube fest daran, dass es eurer Beziehung nur gut tun kann â€