Hallo,
ich berichte euch mal was passiert ist und wie es meiner Katze zurzeit geht.
Ich bin mittlerweile zu zwei Tierärzten gegangen und meine Erfahrungen sind SEHR negativ ausgefallen.
Der erste Tierarzt:
Ich habe eine Uhrzeit bekommen und sollte dann dahin (ging noch am selben Tag),
dort angekommen musste ich warten bis ich dran bin.
Dann wo ich dran war, habe ich dem Tierarzt gesagt dass ich gerne ein Antibiogramm möchte von dem Ohr meiner Katze, um zuschauen welches AB ich verwenden kann gegen die Entzündung + den Tumor/Polypen.
Er wollte sich dann zuerst das Ohr von der Katze anschauen, wie gesagt so getan und dann meinte es wäre sinnlos das zu machen, weil solange der Tumor da wäre, es sich immer wieder entzünden wird und er wollte das weg operieren.
Ich meinte dann dass ich keine OP will, sondern das Antibiogramm und dass ich der OP auch nicht zustimmen werde. Der Arzt wollte dann meine Katze nicht weiter behandeln, so das war der erste Tierarzt.
Der zweite Tierarzt (bei einer Tierklinik am Samstag):
Dort bin ich dahin gegangen ohne anzurufen und die Angestellte meine sie nehme die Patienten nach Dringlichkeiten, ich musste also warten und es saßen noch andere Leute im Raum.
Später kam eine Familie mit einer Katze, der Vater meinte dass die Katze nicht mehr gehen kann und sehr schwer atmet, die wurden dann direkt dran genommen.
Nach ein paar Minuten sind alle weinend raus gegangen von der Familie (vorallem die zwei Kinder) - anscheinend wurde die Katze eingeschläfert.
Der Vater hatte die tote Katze in einem Beutel und wo die Angestellte meinte er soll irgendetwas mit 500€ bezahlen, hat sich der Vater gewundert warum es so viel ist.
Dann meinte die wegen der Notfallgebühr und den weiteren Untersuchungen die die gemacht haben. Habe leider nicht alles verstanden. Nur widerwillig hat der Vater bezahlt, dann sind alle ohne ein Wort zu sagen rausgegangen (alle aus der Familie sahen sehr traurig aus).
Dann ging ich dahin und habe gefragt ob der Arzt das Antibiogramm machen kann, oder nicht und wie viel das ungefähr kosten würde, die Angestellte meinte sie wisse das nicht (?)
Auch eine ungefähre Angabe konnte sie nicht machen und mit dem Arzt konnte man vorher auch nicht reden. Habe ihr gesagt dass die Praxis unproffessionell ist und bin gegangen, die hat da noch etwas gesagt, aber ich habe da nicht genau hingehört.
Ich habe mir dann vorgenommen meine Katze selber zu behandeln, ich habe teure Feuchttücher gekauft (für Neugeborene Babies) und reinige jeden Tag das Ohr
meiner Katze 5-15x je nachdem.
Seitdem sieht das Ohr nun besser aus und stinkt weniger, aber das reicht noch nicht. Der Tumor/Polyp muss ja noch zurückgehen.
Aus dem Internet habe ich mir noch eine Azulenal Lösung mit Guajazulen bestellt und Ohrenreiniger mit Teebaumöl, Lavendelöl, Salicylsäure und Aloe Vera.
Sollte morgen ankommen, dann werde ich abwechselnd ihr diese Mittel ins Ohr geben (allerdings vorsichtig).
Und bald mit ihr öfters an die Sonne gehen, wegen Vitamin D (sie ist eine reine Wohnungskatze), zu Tierärzten werde ich nicht mehr gehen nach diesen Erfahrungen.
Seitdem ich ihr Ohr sauber mache ist sie auch besser gelaunt, läuft mehr rum, kuschelt mehr und beschäftigt sich viel weniger mit dem Ohr.
Ich habe Bilder angehängt wie das Ohr momentan aussieht, die zwei ersten Bilder (vom rechten Ohr) ist der Tumor drin und in dem anderen (linken Ohr) ist alles normal.
Ich werde in den nächsten Wochen/Monaten berichten ob sich etwas verändert hat,
im Internet habe ich einige Berichte gelesen, wo der Tumor nach vielen Monaten noch zurück gehen kann, oder auch nach Jahren.
Eine andere Frage, jemand schrieb mal dass man gutartige Polypen wo Fett, Eiter, Flüssigkeit usw. drin ist entfernen kann, aber wie genau wird das gemacht? Wird mit einem Skalpell ein kleiner Schnitt gemacht und dann die Flüssigkeit rausgemacht?
MfG