Da ich grad wegen einem anderen Thema hier wieder aktiv bin, bin ich hierrauf gestoßen.
Ich weis nicht ob es jemand interresiert oder gar helfen könnte aber ich teile mal meine Gedanken mit.
Hab mich durch meinen Text selbst an meine Gefühle und Gedanken nach Kiras Tod erinnert. Ganz spannend. Erstens musste ich weinen, tränen der trauer die zeitgleich erleichterung schafften.
Die hätte ich damals so dringend benötigt. Ihr wart echt lieb mit euren Kommentaren und ja die Gedanken gingen in die richtige Richtung.
Ohne Trauerbegleitung hätte ich die Trauer nicht überwinden können. Ich bin tatsächlich damals vor einem Burnout gestanden und hatte beginnende Depressionen. Ausgelöst durch ein Trauma in der Kindheit.
Ich bin noch immer in Terapie aber es geht mir so viel besser. Mittlerweile verstehe ich das Kira einiges das unterbewusst in mir schwelte aufgebrochen hat. In verbindung mit stress auf arbeit und den harten jahren davor die ich für meine kranken katzen da war.
Als ich es dann schaffte Kira gehen zu lassen brach alles in mir zusammen.
Ich hätte mir rechtzeitig Hilfe holen sollen, merkte auch das ich es nichtmehr schaffte aber die Hemmschwelle war einfach zu groß. Nun 2,5 jahre später bin ich klüger und schäme mich nichtmehr. Andere brechen sich das Bein und schämen sich nicht zum Arzt zu gehen. Mir wurde meine Seele gewaltsam gebrochen, warum sollte ich nicht auch zum passenden Arzt dazu gehen?
Jedenfalls kann ich mich tatsächlich leider (Krankheitsbedingt) nurnoch schemenhaft an Kira erinnern, an die schönen Momente mit ihr. Aber ich werde nie vergessen das es Kira gab und das ich nicht nur ihre Seele heilen durfte sondern sie auch meine.
Ich gucke ihr inzwischen groß gewordenes Kitten an und freue mich über das Geschenk das sie mir hinterlassen hat.
