Gut, dass es deinem Kater besser geht.
Hatte der Tierarzt ein Langzeitantibiotikum gespritzt oder dir auch noch Antibiotika-Tabletten mitgegeben? Weil, du weißt ja nicht, ob die Blasenentzündung wirklich "nur" idiopathisch war oder ob vielleicht Bakterien im Spiel waren.
Dorli hatte neulich wieder eine Blasenentzündung und da sie zu Struvitsteinen neigt, habe ich vor dem Tierarztbesuch Urin gesammelt (mit Plastikkügelchenstreu und Pipette) und auch selber den PH-Wert bestimmt. (Irgendwann ist man ausgerüstet für den Notfall

.) Wert war bei 8, also sollte noch mehr ansäuern helfen.
Ich war dann bei einer Tierärztin in der Tierklinik, die nur eine entkrampfende Spritze gegeben hat und mir das Schmerzmittel Metacam, ein Cranberry-Mittel und Calmurofel mitgegeben hat. Im mitgebrachten Urin hat das Labor nichts gefunden. Mein übliches harnansäuerndes Mittel Guardacid könne/solle ich weiter geben.
Wenn es nicht besser würde, wieder kommen.
Nach diesem ersten Tierarztbesuch ging es Dorli zwar etwas besser aber nicht wirklich gut. Sie pieselte immer noch Minipfützchen und krümmte sich dabei.
Also nach ein paar Tagen wieder in die Tierklinik.
Der Tierarzt, bei dem sie jetzt untersucht wurde, meinte, der hohe PH-Wert könne nicht nur ein Hinweis auf
Struvit-Steine sein sondern auch auf Bakterien!
Deshalb würde er jetzt ein Antibiotikum spritzen und uns Antibiotika mitgeben. Die weiteren Medikamente sollten wir auch noch geben.
Auf eine Untersuchung des Harns im Fremdlabor (nur so könnte man rausfinden ob und welche Bakterien..) habe ich allerdings verzichtet, weil das noch mal 100 EUR mehr gekostet hätte. Der
Tierarzt meinte auch, das wäre nur nötig, wenn die gewählten Antibiotika nicht helfen sollten. Das taten sie dann aber zum Glück. Warum man mich beim ersten Besuch nicht darauf hingewiesen hatte, dass man routinemäßig gar nicht richtig nach Bakterien im Urin schaut, weiß ich nicht.