Hallo!
Es wurde ja schon viel geschrieben. Ich möchte nur hinzufügen, ich habe mit Miko auch so ein "Fauchi", wenn es auch nach bald 3 Jahren schon viiiiel besser geworden und er mittlerweile sehr verschmust und im Allgemeinen auch sehr mutig geworden ist. Aber es kann ein zu hektischer Schritt in seine Richtung sein, ein Gegenstand der mir aus der Hand fällt, ein angeschaltetes Licht über das er sich erschreckt... Anfangs auch Geräusche im Treppenhaus, das passiert zum Glück so gut wie gar nicht mehr.
Die einen sagen, man soll es auf keinen Fall belohnen, bestrafen aber auch nicht ("wegen der Bindung"), und raten daher, es daher ignorieren.
Ich für meinen Teil sehe es etwas anders. Ich habe großes Mitgefühl, wenn mein Kater fauchen "muss", denn es ist sein Ausdruck von Angst, Unbehagen und Erschrecken, auch wenn es sich teilweise verselbständigt hat. Ich kommentiere das Fauchen mit leisen ruhigen Worten, sei es sowas wie "huiii, so laut war das!" oder "Oh, so doll hab ich dich erschreckt...?!" Dann blinzle ich ihm langsam zu und meistens hört er dann auf zu fauchen und blinzelt zurück. Ich habe nicht das Gefühl, das "unerwünschte" Verhalten zu bestärken. Es ist seine Sprache und nichts was er absichtlich tut oder was ich denke ihm abgewöhnen zu müssen. Ich will ihm die Angst abgewöhnen, die zum Fauchen führt, aber das geht durch bewusste Zuwendung und signalisieren, dass alles in Ordnung ist, nicht durch Ignorieren...